sascha.greibich.fotografie: Blog https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog en-us (C) sascha.greibich.fotografie [email protected] (sascha.greibich.fotografie) Sun, 11 Oct 2026 15:46:00 GMT Sun, 11 Oct 2026 15:46:00 GMT https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/img/s/v-12/u618770187-o521835765-50.jpg sascha.greibich.fotografie: Blog https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog 68 120 10. Oktober 2026 - Doppelsieg in Ludwigsburg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/10/10-oktober-2026---doppelsieg-in-ludwigsburg Doppelsieg in Ludwigsburg – Longhorns U17 lässt es krachen! 🏈

Zwei Spiele, zwei Siege und jede Menge Teamspirit: Die U17 der Weinheim Longhorns erlebt einen perfekten Auswärts-Gameday in Ludwigsburg.

Früh aufstehen, Taschen packen, Equipment verladen und ab auf die Autobahn: Für die U17 der Weinheim Longhorns stand am Samstag der nächste Spieltag in der Juniorenlandesliga Baden-Württemberg auf dem Programm. Das Ziel: Ludwigsburg. Die Mission: zwei Spiele, zweimal alles geben und im Kampf um den Finaleinzug wichtige Punkte sammeln.

Am Ende eines langen Football-Tages stand ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann: Zwei Spiele, zwei Siege und eine geschlossene Mannschaftsleistung, die Lust auf mehr macht!

Früh am Morgen: Der Gameday beginnt lange vor dem Kickoff

Wer glaubt, ein Football-Spieltag beginnt erst mit dem Einlaufen der Mannschaften, liegt ziemlich daneben. Gerade bei der Jugend ist hinter den Kulissen einiges zu tun, bevor der erste Ball fliegt.

Der Treffpunkt in Ludwigsburg war bereits für 9:00 Uhr angesetzt. Während die ersten Spieler eintrafen, hieß es für die Coaches und Betreuer zunächst einmal: Ärmel hochkrempeln und die Sideline vorbereiten. Der Verpflegungsbereich musste eingerichtet, der Physiobereich vorbereitet und der medizinische Bereich startklar gemacht werden. Schließlich soll es den Spielern an nichts fehlen, wenn sie auf dem Feld alles geben.

Auch ich war wieder doppelt im Einsatz – als Teammanager und Teamfotograf der Weinheim Longhorns Youth. Zwischen Organisation, Abstimmung und den Vorbereitungen für den Spieltag blieb natürlich auch die Kamera nicht lange in der Tasche. Denn neben den sportlichen Ergebnissen sind es vor allem die vielen kleinen Momente, die einen Gameday ausmachen: konzentrierte Gesichter, letzte Absprachen, motivierende Worte und die besondere Spannung vor dem ersten Kickoff.

Um 9:30 Uhr begann die Ausgabe der Jerseys. Die Spieler machten sich fertig, wurden getapt und schlüpften in ihre Ausrüstung. Langsam verwandelte sich die Mannschaft in das Team, das gleich auf dem Feld um jeden Yard kämpfen sollte.

Pünktlich um 10:00 Uhr startete das Warm-up. Die ersten Sprints, Bewegungsabläufe und Übungen brachten die Jungs auf Betriebstemperatur. Die Konzentration stieg, die letzten Anweisungen der Coaches wurden aufgenommen und die Vorfreude auf die anstehenden Begegnungen war spürbar.

Denn an diesem Tag wartete eine besondere Herausforderung.

Zwei Spiele an einem Tag – das U17-Miniturnier

In der U17-Juniorenlandesliga wird der Spieltag als Miniturnier ausgetragen. Das bedeutet: Für jedes Team stehen an einem Tag gleich zwei Begegnungen auf dem Programm. Gespielt werden jeweils zwei Halbzeiten à zehn Minuten.

Damit kommt die U17 über den gesamten Spieltag auf dieselbe reine Spielzeit wie die U19, die ihre Begegnungen über vier Viertel à zehn Minuten austrägt. Der Unterschied liegt vor allem in der Belastung: Statt eines längeren Spiels müssen die Jungs ihre Energie, Konzentration und Kräfte auf zwei separate Partien verteilen.

Für die Weinheim Longhorns standen folgende Begegnungen auf dem Plan:

  • Spiel 1: Weinheim Longhorns @ Ludwigsburg Bulldogs

  • Spiel 2: Herrenberg Razorbacks @ Weinheim Longhorns

Zwei Gegner, zwei unterschiedliche Aufgaben und ein gemeinsames Ziel: als Team auftreten und möglichst viele Punkte mit nach Hause nehmen.

Spiel 1: Longhorns überrollen die Ludwigsburg Bulldogs

Der erste Kickoff des Tages gehörte der Begegnung zwischen den Weinheim Longhorns und den gastgebenden Ludwigsburg Bulldogs. Jetzt musste sich zeigen, ob die intensive Vorbereitung und die Konzentration aus dem Warm-up auch auf dem Feld in Leistung umgemünzt werden konnten.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

Die Longhorns kamen stark in die Partie und setzten früh die ersten offensiven Ausrufezeichen. Der erste Touchdown samt erfolgreichem Extrapunkt brachte die Weinheimer mit 7:0 in Führung. Doch damit war der Hunger noch lange nicht gestillt.

Mit einem weiteren Touchdown bauten die Longhorns ihren Vorsprung auf 13:0 aus. Die Bulldogs mussten sich gegen die entschlossen auftretende Weinheimer Mannschaft behaupten, während die Uhr unerbittlich weiterlief.

Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit rückte die Two-Minute Warning näher. Die Longhorns nutzten die verbleibende Zeit, um noch einmal nachzulegen. Ein weiterer Touchdown mit erfolgreicher Two-Point Conversion sorgte für den deutlichen Zwischenstand von 21:0 zur Halbzeit.

Eine komfortable Führung – aber im Football ist ein Spiel erst vorbei, wenn die Uhr abgelaufen ist.

Nach der kurzen Halbzeitpause ging es zurück aufs Feld. Und die Weinheimer machten genau dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten.

Ein Safety brachte zwei weitere Punkte auf das Scoreboard und erhöhte den Vorsprung auf 23:0. Wenig später folgte der nächste Touchdown zum 29:0. Die Longhorns kontrollierten die Begegnung und ließen keinen Zweifel daran, dass sie dieses erste Spiel unbedingt gewinnen wollten.

Als die Two-Minute Warning der zweiten Halbzeit ertönte, hatten die Weinheimer noch einmal etwas vor. Mit einem weiteren Touchdown und erfolgreicher Two-Point Conversion schraubten sie das Ergebnis auf 37:0.

Kurz darauf war Schluss. Der erste Sieg des Tages war eingetütet!

Die Longhorns hatten eine starke Vorstellung abgeliefert und sich mit einer deutlichen Führung belohnt. Ein gelungener Auftakt, der Selbstvertrauen für die zweite Begegnung gab.

Doch lange Zeit zum Feiern blieb nicht.

Kurze Verschnaufpause – dann wartet Herrenberg

Nach dem Schlusspfiff hieß es zunächst einmal durchatmen. Die Spieler konnten kurz verschnaufen, trinken und neue Energie tanken. Kleinere Blessuren wurden versorgt, Tape bei Bedarf erneuert und die Ausrüstung für die nächste Begegnung kontrolliert.

Denn im Miniturnier ist die Pause zwischen den Spielen mindestens genauso wichtig wie die Vorbereitung vor dem ersten Kickoff. Wer bereits eine intensive Partie in den Beinen hat, muss sich schnell regenerieren und den Fokus wieder neu ausrichten.

Die erste Aufgabe war souverän erledigt. Jetzt wartete mit den Herrenberg Razorbacks der nächste Gegner.

Die Mannschaft wusste: Der erste Sieg war ein wichtiger Schritt. Aber wenn dieser Gameday zu einem echten Erfolg werden sollte, musste auch das zweite Spiel gewonnen werden.

Spiel 2: Die Longhorns bleiben auf Kurs!

In der zweiten Begegnung des Tages trafen die Herrenberg Razorbacks auf die Weinheim Longhorns. Nach dem überzeugenden Auftakt gingen die Weinheimer mit breiter Brust in das Spiel.

Doch auch diese Partie musste erst einmal gespielt werden.

Die Longhorns fanden erneut gut in die Begegnung und setzten früh ein Zeichen. Ein Touchdown mit erfolgreicher Two-Point Conversion brachte die Weinheimer mit 8:0 in Führung.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb es bei diesem Spielstand. Die Razorbacks hielten dagegen, während die Longhorns konzentriert weiterarbeiteten. Mit dem 8:0 ging es in die Halbzeitpause.

Noch zehn Minuten trennten die Weinheimer von einem perfekten Spieltag. Zehn Minuten, in denen die Konzentration hochgehalten und die Aufgabe konsequent zu Ende gebracht werden musste.

Zweite Halbzeit: Noch einmal alles reinwerfen!

Die Longhorns kamen auch nach der Pause entschlossen zurück aufs Feld. Der nächste Touchdown samt erfolgreicher Two-Point Conversion erhöhte den Spielstand auf 16:0.

Die Weinheimer hatten damit eine gute Ausgangslage geschaffen. Doch die Razorbacks gaben sich nicht geschlagen und kamen mit einem Touchdown auf 6:16 heran.

Plötzlich war wieder etwas mehr Spannung in der Partie. Die Antwort der Longhorns ließ allerdings nicht lange auf sich warten.

Mit einem weiteren Touchdown und erneut erfolgreicher Two-Point Conversion stellten die Weinheimer den alten Abstand wieder her. 6:24 – die Longhorns waren wieder deutlich vorne!

Die Uhr lief weiter, die Two-Minute Warning rückte näher und die letzten Spielminuten mussten noch überstanden werden. Die Weinheimer brachten ihren Vorsprung ins Ziel und machten den zweiten Sieg des Tages perfekt.

Endstand: 24:6 für die Weinheim Longhorns!

Nach dem deutlichen Erfolg gegen die Ludwigsburg Bulldogs legten die Jungs also direkt nach und gewannen auch gegen die Herrenberg Razorbacks. Zwei Begegnungen, zwei überzeugende Ergebnisse – besser hätte dieser Auswärts-Gameday kaum laufen können.

Sweet Caroline und Gänsehaut zum Abschluss

Doch ein gelungener Gameday besteht nicht nur aus Touchdowns, Punkten und Siegen. Es sind auch die Momente abseits des Spielfelds, die in Erinnerung bleiben.

Die Stimmung in Ludwigsburg war über den Tag hinweg hervorragend. Viele Eltern waren mitgereist, feuerten ihre Jungs an und sorgten gemeinsam mit den Betreuern und Fans für eine tolle Atmosphäre.

Gerade bei Jugendspielen ist diese Unterstützung enorm wichtig. Die Spieler investieren viel Zeit und Energie in ihren Sport. Umso schöner ist es, wenn Familie, Freunde und Fans dabei sind und die Mannschaft auch auswärts lautstark unterstützen.

Nach dem zweiten Sieg kam dann noch einmal ein ganz besonderer Moment: Über die Stadion-PA erklang der Klassiker „Sweet Caroline“.

Und plötzlich sang gefühlt das ganze Stadion mit. Spieler, Eltern, Fans und Betreuer stimmten lautstark ein. Aus dem sportlichen Abschluss wurde ein gemeinsamer Gänsehautmoment, der perfekt zu diesem erfolgreichen Tag passte.

Solche Augenblicke zeigen, was Football ausmacht. Es geht um mehr als das Ergebnis auf der Anzeigetafel. Es geht um Zusammenhalt, Leidenschaft, Emotionen und das Gefühl, gemeinsam etwas erreicht zu haben.

Mit zwei Siegen im Gepäck, vielen positiven Eindrücken und jeder Menge guter Laune ging es anschließend zurück nach Hause.

Der Blick geht nach vorne: Das Finale ist zum Greifen nah!

Viel Zeit, um sich auf dem Erfolg auszuruhen, bleibt den Longhorns allerdings nicht. Denn bereits am kommenden Sonntag steht der nächste Gameday auf dem Programm.

Und der hat es in sich!

Das Team hat die Möglichkeit, aus eigener Kraft den Einzug ins Finale perfekt zu machen. Die Ausgangslage ist vielversprechend, doch dafür braucht es erneut eine konzentrierte Leistung, vollen Einsatz und den unbedingten Willen, als Mannschaft aufzutreten.

Der Doppelsieg in Ludwigsburg hat gezeigt, welches Potenzial in dieser U17 steckt. Die Jungs können offensiv Akzente setzen, als Team auftreten und auch nach einer kurzen Pause erneut Leistung abrufen. Jetzt gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und am kommenden Sonntag den nächsten Schritt zu machen.

Die Richtung stimmt. Die Stimmung stimmt. Und die Chance auf das Finale ist da.

Jetzt heißt es: Fokus behalten, weiterarbeiten und gemeinsam alles geben!

Zwei Spiele. Zwei Siege. Ein Team. Ein Ziel: FINALE!

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Baden-Württemberg Bulldogs Doppelsieg Finale Football Gameday Herrenberg Jugend Juniorenlandesliga Longhorns Ludwigsburg Razorbacks U17 Weinheim Youth https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/10/10-oktober-2026---doppelsieg-in-ludwigsburg Sun, 11 Oct 2026 15:33:13 GMT
Cape Verde – No Stress – Teil 4 https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/cape-verde-no-stress-teil-4 Haie, Regen und Abschied – die letzten Tage auf Sal

Fünf Tage sind inzwischen vergangen, seit wir auf Sal angekommen sind.

Aus einer relativ spontanen Idee ist ein Urlaub geworden, der uns bereits unglaublich viele Eindrücke beschert hat: Traumstrände, kristallklares Wasser, Wüste, Salzseen, Vulkangestein, eine Katamaranfahrt, Schnorcheln, Segeln, gutes Essen, eine Neon-Party – und jede Menge „No Stress“.

Aber ein großes Abenteuer steht noch auf dem Programm.

Und diesmal geht es nicht auf den Katamaran.

Nicht in die Wüste.

Nicht in die Berge.

Sondern:

Zu den Haien.


Samstag, 15. August – Besuch bei den Haien

Die Abholung am Hotel erfolgt pünktlich.

Diesmal erwartet uns eine angenehm kleine Gruppe von gerade einmal acht Personen.

Und wir haben wieder einmal Glück mit unserem Guide.

Unsere Reiseleiterin ist deutschsprachig und gleichzeitig Meeresbiologin aus Südafrika. Sie arbeitet auf Sal im Bereich der Meeres- und Naturschutzforschung.

Damit haben wir genau die richtige Begleitung für das heutige Abenteuer.

Denn unser Ziel ist die Shark Bay – die Haifischbucht.


Shark Bay – wo Zitronenhaie ganz nah kommen

Die Shark Bay liegt an der Ostküste von Sal, in der Nähe von Pedra de Lume. Die flache, felsige Bucht ist vor allem deshalb bekannt, weil sich dort regelmäßig Zitronenhaie aufhalten.


 

Der Zitronenhai (Negaprion brevirostris) gehört zu den größeren Haiarten und kann deutlich über drei Meter lang werden. Die Tiere, die wir heute sehen werden, sind allerdings noch weit davon entfernt.

Es handelt sich überwiegend um Jungtiere, die maximal etwa fünf Jahre alt sind. Trotzdem können selbst diese jungen Haie bereits eine beeindruckende Länge von bis zu rund 1,80 Metern erreichen.

Und genau diese Tiere wollen wir heute aus nächster Nähe erleben.

Für mich persönlich ist das ein ganz besonderes Erlebnis.

Denn wer mich kennt, weiß:

Ich liebe Meerestiere.

Delfine, Wale, Schildkröten, Fische – und natürlich auch Haie.

Die Vorstellung, gleich tatsächlich mitten zwischen Haien zu stehen, sorgt deshalb bei mir eher für Vorfreude als für Angst.


Project Biodiversity – Naturschutz zum Anfassen

Bevor es ins Wasser geht, bekommen wir eine kurze Einweisung.

Und dabei erfahren wir noch mehr über die Arbeit von Project Biodiversity.

Die Organisation setzt sich auf den Kapverden insbesondere für den Schutz der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz der Unechten Karettschildkröte, die an den Stränden von Sal ihre Eier ablegt. Project Biodiversity engagiert sich unter anderem für den Schutz der Nistplätze, Monitoring und Aufklärungsarbeit.

Und es gibt für uns eine ganz besondere Verbindung:

Project Biodiversity betreut auch die Meeresschildkröten-Aufzuchtstation in unserem Hotel.

Die Organisation, bei der ich am Vortag eine Patenschaft für ein komplettes Schildkrötennest übernommen habe, ist also dieselbe Organisation, deren Arbeit wir heute noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive kennenlernen.

Das macht den Ausflug für uns noch interessanter.

Wir sehen heute nicht einfach nur Tiere.

Wir bekommen einen Einblick in die Arbeit einer Organisation, die sich aktiv für deren Schutz einsetzt.


Schuhe an – jetzt wird es ernst

Bevor wir loslaufen, bekommen wir eine weitere wichtige Information:

Schuhe anlassen!

Der Untergrund in der Bucht ist teilweise scharfkantig und keinesfalls mit einem weichen Sandstrand zu vergleichen.

Also Schuhe festziehen und los.

Wir laufen ein Stück ins flache Wasser.

Und dann heißt es:

Augen auf!


Plötzlich sind sie da

Zunächst sieht man nicht viel.

Ein bisschen Wasserbewegung.

Schatten.

Dann plötzlich:

Ein Hai.

Und noch einer.

Und noch einer.

Die Zitronenhaie schwimmen ganz entspannt durch das flache Wasser.

Und dann kommen sie näher.

Sehr viel näher.

Wir stehen im Wasser.

Die Haie schwimmen um uns herum.

Teilweise direkt an uns vorbei.

Und dann passiert etwas, das ich so schnell wahrscheinlich nicht vergessen werde:

Ein Hai schwimmt zwischen meinen Beinen hindurch.

Keine Glasscheibe.

Kein Aquarium.

Keine große Distanz.

Nur wenige Zentimeter Wasser zwischen uns.

Natürlich ist Respekt dabei.

Das sollte man bei Wildtieren auch unbedingt haben.

Aber Angst?

Nein.

Die Tiere wirken völlig entspannt.

Und genau das macht dieses Erlebnis so faszinierend.


Ein Fotograf mitten zwischen Haien

Natürlich ist meine Kamera dabei.

Was sonst?

Für mich ist das Fotografieren in diesem Moment allerdings eine echte Herausforderung.

Das Wasser ist flach.

Die Tiere bewegen sich ständig.

Das Licht verändert sich.

Und gleichzeitig muss man natürlich aufpassen, wo man hintritt.

Aber genau das macht es spannend.

Es entstehen Bilder und Erinnerungen aus einer Perspektive, die man nicht jeden Tag bekommt.

Ich könnte vermutlich noch Stunden hier bleiben.

Doch irgendwann heißt es:

Zurück.

Die Zeit in der Bucht ist vorbei.


Zurück ins Hotel

Wir fahren zurück zum Hotel.

Und während der Fahrt lassen wir das Erlebte noch einmal Revue passieren.

Für mich gehört die Shark Bay definitiv zu den Höhepunkten unseres Aufenthalts.

Nicht nur wegen der Haie.

Sondern weil wir die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben durften.

Keine Show.

Kein Aquarium.

Einfach Meer.

Und Haie.


Ein letzter Strandnachmittag

Zurück im Hotel nehmen wir zunächst ein kurzes Mittagessen im Buffetrestaurant ein.

Danach ist für den Rest des Nachmittags nur noch eines angesagt:

Erholung.

Wir gehen an den Strand.

Keine Tour.

Keine Termine.

Kein Programm.

Einfach Liege, Meer und Sonne.

Der perfekte letzte richtige Urlaubstag nach einem ereignisreichen Vormittag.


Santa Maria bei Nacht

Am Abend essen wir relativ früh.

Denn wir haben noch etwas vor.

Wir wollen noch einmal nach Santa Maria.

Also Taxi bestellen und los.

Die Stadt wirkt am Abend noch einmal völlig anders als tagsüber.

Bars und Restaurants sind gut besucht.

Musik liegt in der Luft.

Menschen sitzen draußen.


Es herrscht Leben auf den Straßen.


Wir genießen noch ein wenig das Nachtleben und schlendern durch die Stadt.

Und natürlich dürfen die letzten Souvenirs nicht fehlen.

Ein paar Erinnerungen müssen schließlich mit nach Hause.

Irgendwann geht es zurück ins Hotel.

Denn morgen steht das Unvermeidliche an:

Koffer packen.


Sonntag, 16. August – der letzte Urlaubstag

Der letzte Urlaubstag ist angebrochen.

Und eigentlich wollen wir heute überhaupt nichts mehr unternehmen.

Unser Plan ist denkbar einfach:

Den ganzen Tag am Strand verbringen.

Ausschlafen.

Frühstück.

Strand.

Meer.

Entspannung.

Perfekt.

Doch ausgerechnet heute zeigt sich das Wetter erstmals etwas wechselhafter.

Stärkere Bewölkung zieht über Sal.

Zwischendurch kommt immer wieder kurz der blaue Himmel zum Vorschein.

Und dann passiert etwas, das auf Sal durchaus erwähnenswert ist:

Es regnet.

Ein kurzer Regenschauer.

Für uns fast schon ein kleines Ereignis.

Denn Sal gehört zu den trockensten Regionen der Kapverden. Regen ist hier selten und fällt zudem sehr unregelmäßig. Ein kurzer Schauer im Urlaub ist deshalb weniger Ärgernis als vielmehr eine kleine Besonderheit.

Wir nehmen es gelassen.

Natürlich.

No Stress.


Der Koffer wartet

Irgendwann heißt es dann aber doch:

Zurück aufs Zimmer.

Duschen.

Umziehen.

Und vor allem:

Koffer packen.

Zumindest schon einmal weitestgehend.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell eine Woche Urlaub vergeht.

Gerade angekommen.

Und schon wieder packt man die Koffer.

Aber ein schöner letzter Abend wartet noch auf uns.


Das letzte Abendessen – und noch einmal großes Kino

Für den letzten Abend haben wir einen Tisch im hoteleigenen Steakrestaurant reserviert.

Und auch diesmal werden wir nicht enttäuscht.

Das Essen ist hervorragend.

Die Atmosphäre angenehm.

Der Service aufmerksam.

Nach dem bisherigen Urlaub passt dieser Abend perfekt als Abschluss.

Noch einmal richtig gut essen.

Noch einmal genießen.

Noch einmal zurückblicken.

Und dann wird es langsam Zeit, Abschied zu nehmen.

Morgen geht es nach Hause.


Montag, 17. August – Abschied von Sal

Der Abreisetag.

Ein Tag, den man im Urlaub eigentlich nicht braucht.

Wir gehen ein letztes Mal zum Frühstück.

Und natürlich wird noch einmal ausgiebig zugeschlagen.

Denn wer weiß, wann wir das nächste Mal ein solches Buffet vor uns haben werden.

Danach zurück aufs Zimmer.

Noch einmal frisch machen.

Die letzten Sachen in den Koffer.

Kontrollieren, ob auch wirklich nichts vergessen wurde.

Und dann:

Auschecken.


Zurück zum Flughafen

Der Bus bringt uns zurück zum Flughafen.

Diesmal kennen wir die Strecke schon.

Vor wenigen Tagen sind wir hier angekommen.

Jetzt fahren wir dieselbe Strecke zurück.

Nur mit einem entscheidenden Unterschied:

Wir wissen, dass unser Urlaub vorbei ist.

Da wir bereits online eingecheckt haben, ist der Ablauf am Flughafen erfreulich unkompliziert.

Koffer abgeben.

Sicherheitskontrolle.

Und dann heißt es warten.

Wir haben noch etwas Zeit.

Also setzen wir uns in eine Bar.

Und auch hier gibt es noch einmal ein kleines Wiedersehen.

Wir treffen einige bekannte Gesichter aus den vergangenen Tagen.

Menschen, die wir bereits bei der Inselrundfahrt und anschließend bei der Katamaran-Tour getroffen haben.

Zufälle gibt es manchmal.

Wir trinken gemeinsam noch einen Kaffee und erzählen uns von unseren letzten Urlaubstagen.

Dann ist es soweit.

Boarding.


Und plötzlich sind wir wieder zu Hause

Unser Flug soll eigentlich zu einer bestimmten Zeit starten.

Doch auch hier meint es das Schicksal gut mit uns.

Das Flugzeug startet rund 20 Minuten früher als geplant.

Der Flug selbst verläuft ruhig und entspannt.

Und dann die nächste Überraschung:

Wir landen rund 40 Minuten früher als geplant in Frankfurt.

Dort wartet bereits unser Sohn auf uns.

Er hat uns schließlich auch vor einer Woche zum Flughafen gebracht.

Jetzt holt er uns wieder ab.

Der Kreis schließt sich.

Und damit endet unser Urlaub auf Kap Verde.


Fazit: No Stress – und genau das war es

Was bleibt nach einer Woche Sal?

Vor allem:

Ein verdammt gutes Gefühl.

Die Reise war ursprünglich eine ziemlich spontane Entscheidung.

Kap Verde stand zwar schon einmal vor einigen Jahren auf unserer Liste möglicher Reiseziele, aber dieses Mal ging alles ziemlich schnell.

Mitte Juli entschieden.

Nach Wacken noch eine Woche weg.

Im August schon auf Sal.

Und wir haben diese Entscheidung keine Sekunde bereut.

Im Gegenteil.

Kap Verde hat uns überrascht.


Eine Insel voller Gegensätze

Sal ist nicht die klassische tropische Insel.

Hier gibt es keine üppigen Regenwälder.

Keine grünen Berge.

Keine ständig wechselnden Landschaften.

Sal ist trocken.

Karg.

Vulkanisch.

Windig.

Und gerade dadurch unglaublich faszinierend.

Wir haben eine Fata Morgana mitten in der Wüste gesehen.

Sind in eine Vulkangrotte hinabgestiegen.

Haben in einer Saline im Wasser getrieben.

Haben Fischerorte und Märkte besucht.

Sind mit einem Katamaran über den Atlantik gefahren.

Haben geschnorchelt und gesegelt.

Auf Delfine gewartet.

Sind mit Zitronenhaien geschwommen.

Haben Meeresschildkröten unterstützt.

Eine Massage genossen.

Am Strand entspannt.

Cocktails getrunken.

Und auf einer Neon-Party bis spät in die Nacht gefeiert.

Für eine Woche war das eine ganze Menge.


Und dann sind da noch die Menschen

Was unseren Urlaub aber mindestens genauso schön gemacht hat, waren die Menschen.

Die Reiseleiter.

Die Crews.

Die Mitarbeiter im Hotel.

Die anderen Urlauber.

Und natürlich die Menschen, die wir bei unseren Ausflügen kennengelernt haben.

Manche Begegnungen waren nur kurz.

Andere haben sich über mehrere Tage wiederholt.

Und genau diese kleinen Begegnungen machen einen Urlaub am Ende oft zu etwas Besonderem.


Cape Verde – No Stress

Und dann ist da dieses Motto.

Man findet es überall.

No Stress.

Anfangs ist es einfach ein Spruch.

Ein Slogan.

Eine nette Urlaubsfloskel.

Nach einer Woche auf Sal sehen wir das ein bisschen anders.

Denn die Menschen auf den Kapverden scheinen dieses Lebensgefühl tatsächlich zu leben.

Nicht alles muss hektisch passieren.

Nicht alles muss sofort passieren.

Nicht jeder Tag braucht ein straffes Programm.

Man kann sich Zeit lassen.

Man kann miteinander reden.

Man kann gemeinsam lachen.

Man kann einfach mal sitzen und aufs Meer schauen.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis unseres Urlaubs:

Manchmal muss man einfach einen Gang zurückschalten.

Wir wollten eine Woche Erholung.

Wir haben Erholung bekommen.

Aber darüber hinaus haben wir unglaublich viel erlebt.

Und deshalb steht am Ende unseres kleinen Reiseabenteuers nur ein Fazit:

Cape Verde? Jederzeit wieder.

No Stress. 🇨🇻🌴🌊

Ende.

 

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Cape Verde – No Stress – Teil 3 https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/cape-verde-no-stress-teil-3 Mit dem Katamaran aufs Meer und eine Nacht voller Neon

Nach zwei Tagen auf Sal haben wir langsam verstanden, was „No Stress“ auf Kap Verde bedeuten kann. Kein frühes Aufstehen, keine Hektik und vor allem: nicht jeden Tag von morgens bis abends unterwegs sein.

Am Donnerstag, 13. August, steht allerdings wieder ein Ausflug auf dem Programm.

Diesmal geht es aufs Wasser.

Katamaran-Tour.

Und das Beste daran: Wir müssen nicht früh raus.

Die Abholung erfolgt erst gegen Mittag.

Also heißt es zunächst einmal:

Ausschlafen.


Ein entspannter Vormittag

Wir lassen den Morgen ganz gemütlich angehen.

Ausgiebiges Frühstück, Kaffee, ein bisschen durch die Hotelanlage schlendern und ansonsten einfach nichts tun.

Nach dem ereignisreichen Vortag mit der Inselerkundung tut diese Ruhe richtig gut.

Kein Programm.

Kein Zeitplan.

Einfach Urlaub.

Gegen Mittag nehmen wir noch ein frühes Mittagessen ein. Danach wird es langsam Zeit, uns für den Ausflug fertig zu machen.

Badesachen an.

Schnorchelausrüstung einpacken.

Die Kamera darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Und weil wir schließlich wissen, dass wir später auch ins Wasser gehen werden, landet natürlich auch die Unterwasserkamera im Gepäck.

Als Fotograf kann man schließlich nicht einfach nur Urlaub machen.

Irgendwas muss immer fotografiert werden. 😉

Um 13 Uhr wartet bereits der Bus.


Auf zum Katamaran

Eine kleine Überraschung erwartet uns bereits bei der Abholung.

Die Reisegruppe ist diesmal deutlich größer als am Vortag.

Aber dafür gibt es eine andere schöne Überraschung:

Wir entdecken zwei Paare, die bereits bei unserer Inselrundfahrt am Vortag dabei waren.

Man kennt sich inzwischen ein wenig.

Und so fühlt sich die Gruppe trotz der größeren Teilnehmerzahl schnell wieder vertraut an.

Mit dem Bus fahren wir zunächst nach Palmeira, dem kleinen Hafenort an der Westküste von Sal.

Palmeira ist einer der wichtigsten Häfen der Insel und wird sowohl von der Fischerei als auch vom Güterverkehr und Tourismus geprägt. Rund um den Hafen findet man Fischerboote, bunte Häuser und das typische kapverdische Leben abseits der großen Hotelanlagen.

Heute ist der Hafen für uns allerdings nur der Startpunkt.

Denn unser eigentliches Ziel liegt draußen auf dem Atlantik.


Beiboote statt Gangway

Am Hafen angekommen bekommen wir zunächst unsere Schwimmwesten.

Dann geht es nicht etwa über eine normale Gangway direkt auf den Katamaran.

Wir steigen in kleine Beiboote.

Diese bringen uns hinaus zum Katamaran, der bereits etwas weiter draußen vor Anker liegt.

 

Eine kleine Bootsfahrt zum Boot.

Warum einfach, wenn es auch so geht?

Schließlich erreichen wir unser schwimmendes Zuhause für die nächsten Stunden.

Jetzt heißt es:

Schuhe aus.

Barfuß fühlt sich ein Katamaran irgendwie sofort nach Urlaub an.

Wir suchen uns einen schönen Platz im Schatten und stoßen erst einmal mit einem Begrüßungssekt an.

Die Stimmung ist von Anfang an ausgesprochen gut.

Die Crew ist freundlich und gut gelaunt, die Mitreisenden ebenfalls.

Und dann sind irgendwann alle an Bord.

Der Motor startet.

Die Leinen werden gelöst.

Und wir fahren hinaus.


Der Atlantik gehört uns

Kaum haben wir den Hafen hinter uns gelassen, verändert sich die Atmosphäre.

Palmeira wird kleiner.

Die Küste zieht langsam vorbei.

Vor uns nur noch:

Meer.

Blauer Atlantik, Sonne, Wind und der Katamaran, der sich ruhig durch die Wellen bewegt.

Wir kommen schnell mit anderen Mitreisenden ins Gespräch.

Es wird erzählt, gelacht und gefachsimpelt.

Wer kommt woher?

Wer ist zum ersten Mal auf Kap Verde?

Wer war schon einmal hier?

Und wie lange bleibt ihr?

Genau diese Gespräche gehören für mich zu solchen Ausflügen dazu.

Man reist zwar gemeinsam mit fremden Menschen los – aber spätestens nach ein paar Stunden fühlt sich eine solche Gruppe manchmal schon fast wie eine kleine Reisegemeinschaft an.

Und natürlich läuft auch meine Kamera.

Meer fotografieren.

Küste fotografieren.

Vögel fotografieren.

Wellen fotografieren.

Und immer wieder der Blick aufs Wasser:

Vielleicht kommt ja doch noch ein Delfin vorbei.

Die Crew hatte uns Hoffnung gemacht.

Wir halten also Ausschau.

Immer wieder.

Doch an diesem Tag haben wir leider kein Glück.

Keine Delfine.

Aber dafür jede Menge Meer.

Und das ist schließlich auch nicht schlecht.


Snacks, Getränke und Monte Leão

Zwischendurch werden leckere Snacks und Getränke gereicht.

Wir lassen es uns gutgehen.

Die Sonne scheint, der Wind sorgt für angenehme Abkühlung und der Katamaran gleitet weiter entlang der Küste.

Unser Ziel ist der Monte Leão – der „Löwenberg“.

Der markante Berg liegt an der Westküste von Sal und gehört zu den auffälligeren Landschaftsformationen der Insel. Seinen Namen verdankt er seiner charakteristischen Form, die aus bestimmten Perspektiven an einen liegenden Löwen erinnert.

Und tatsächlich:

Je näher wir kommen, desto besser lässt sich die Form erkennen.

Der kahle, vulkanisch geprägte Berg ragt aus der ansonsten eher flachen Landschaft der Insel heraus.

Ein schöner Anblick.

Doch wir interessieren uns jetzt vor allem für das Wasser.

Denn der Katamaran steuert eine geschützte Bucht an.


Endlich ins Wasser!

Der Katamaran ankert.

Und damit beginnt der für mich spannendste Teil des Ausflugs.

Wasser marsch!

Wir dürfen von Bord.

Schwimmen.

Schnorcheln.

Und natürlich fotografieren.

Das Wasser ist unglaublich klar.

Die Sicht unter Wasser ist hervorragend und natürlich kann ich es nicht lassen, mit der Unterwasserkamera auf Entdeckungstour zu gehen.

Ein völlig anderes Fotografieren als an Land.

Kein Stativ.

Keine lange Vorbereitung.

Kein perfektes Licht planen.

Einfach ins Wasser, Kamera einschalten und schauen, was passiert.

Die Unterwasserwelt rund um Sal ist vielleicht nicht mit den spektakulärsten tropischen Tauchrevieren der Welt vergleichbar, aber genau das macht die Situation für mich spannend.

Man weiß nie, was einem vor die Linse kommt.

Und vor allem:

Man ist selbst mitten im Motiv.


Zurück an Bord – und plötzlich wird gesegelt

Irgendwann heißt es:

Alle zurück an Bord!

Wir steigen aus dem Wasser, trocknen uns ab und machen es uns wieder auf dem Katamaran gemütlich.

Der Anker wird gelichtet.

Der Motor läuft.

Wir fahren zurück Richtung offenes Meer.

Alles ganz normal.

Bis plötzlich der Motor ausgeht.

Für einen kurzen Moment ist es ungewohnt ruhig.

Und dann passiert es:

Die Segel werden gehisst.

Der Katamaran beginnt zu segeln.

Nur der Wind.

Das Meer.

Das Knarren der Takelage.

Und das sanfte Gleiten des Bootes durch die Wellen.

Das ist einer dieser Momente, in denen man die Kamera auch einfach einmal weglegen sollte.

Denn manchmal ist das Erlebnis wichtiger als das Foto.


Wenn aus einer Bootsfahrt eine Party wird

Und dann dreht die Crew die Musik auf.

Zunächst wird ein bisschen getanzt.

Die Crew zeigt einige kapverdische Tänze und sorgt für Stimmung.

Ein paar Gäste machen mit.

Dann werden es mehr.

Und noch mehr.

Und irgendwann tanzt gefühlt fast die gesamte Gruppe.

Auf einem fahrenden Katamaran mitten auf dem Atlantik.

Die Sonne steht inzwischen schon deutlich tiefer.

Musik.

Wind.

Meer.

Tanzende Menschen.

Und eine Stimmung, die man nur schwer beschreiben kann.

Genau für solche Momente macht man Urlaub.


Zurück nach Palmeira

Am frühen Abend erreichen wir wieder den Hafen von Palmeira.

Die Katamaran-Tour ist vorbei.

Der Bus wartet bereits.

Wir verabschieden uns von der Crew und unseren Mitreisenden und fahren zurück zum Hotel.

Dort heißt es zunächst:

Duschen.

Umziehen.

Und dann wieder raus.

Denn für diesen Abend haben wir bereits einen Tisch reserviert.

Im hoteleigenen Restaurant Kulinarium.

Und diese Entscheidung sollten wir nicht bereuen.


Kulinarium – Essen auf Sterne-Niveau

Was uns dort erwartet, übertrifft unsere Erwartungen deutlich.

Das Essen ist hervorragend.

Aber nicht nur das Essen.

Auch der Service ist ausgesprochen aufmerksam und professionell.

Für uns bewegt sich der gesamte Abend kulinarisch und beim Service auf Sterne-Niveau.

Nach dem eher lockeren und geselligen Tag auf dem Katamaran ist dieser Abend damit ein schöner Kontrast.

Ruhig.

Gutes Essen.

Guter Service.

Zeit füreinander.

Und natürlich darf auch ein Cocktail anschließend nicht fehlen.

Danach allerdings:

Bett.

Denn der Tag war lang.

Und wir sind müde.

Sehr müde.


Freitag, 14. August – heute ist Entspannung angesagt

Nach zwei ereignisreichen Tagen ist für Freitag ganz bewusst etwas anderes geplant:

Nichts.

Na ja.

Fast nichts.

Wir schlafen aus.

Frühstücken ausgiebig.

Und anschließend geht es ins SPA des Hotels.

Eine Massage steht auf dem Programm.

Und was soll ich sagen?

Himmlisch.

Nach den vergangenen Tagen mit viel Bewegung, Sonne, Ausflügen und Wasser ist die Massage genau das Richtige.

Wir verlassen das SPA tiefenentspannt.

Und eigentlich wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt, den Tag auf der Liege zu verbringen.

Also machen wir genau das.


Strandtag deluxe

Wir gehen an den Strand.

Suchen uns ein schönes Plätzchen.

Und bleiben dort.

Lange.

Sehr lange.

Heute gibt es keinen Ausflug.

Keine Abfahrtszeit.

Keinen Guide.

Keinen Bus.

Keine Sehenswürdigkeiten.

Nur:

Strand, Meer und Ruhe.

Und natürlich nehme ich auch an diesem Tag die Gelegenheit wahr, das Meer zu beobachten.

Ich liebe Meerestiere.

Deshalb entdecke ich irgendwann auch die hoteleigene Aufzuchtstation für Meeresschildkröten.

Die Station unterstützt den Schutz und die Aufzucht von Meeresschildkröten und sensibilisiert Hotelgäste für den Erhalt dieser faszinierenden Tiere.

Für mich ist ziemlich schnell klar:

Hier möchte ich etwas beitragen.

Also übernehme ich die Patenschaft für ein komplettes Schildkrötennest.

Eine kleine Geste – aber für mich eine schöne Möglichkeit, einen Teil dieses Urlaubs mit einem konkreten Beitrag zum Schutz der Tiere zu verbinden.

Und irgendwie passt auch das perfekt zu unserem Urlaub.

Wir genießen das Meer.

Und gleichzeitig können wir etwas für die Tiere tun, die dieses Meer zu ihrem Lebensraum machen.


Freitagabend ist Partyabend

Irgendwann geht auch dieser Strandtag zu Ende.

Wir gehen zurück ins Zimmer.

Duschen.

Umziehen.

Und dann wartet das Abendessen.

Diesmal geht es wieder ins Buffet-Restaurant.

Das Essen ist lecker.

Keine Frage.

Aber im direkten Vergleich zum Kulinarium am Vorabend fällt der Unterschied doch deutlich auf.

Beim Ambiente.

Beim Service.

Und natürlich auch bei der gesamten Atmosphäre.

Aber heute geht es ohnehin nicht primär ums Essen.

Denn nach dem Abendessen steht noch etwas ganz anderes auf dem Programm.

Party!


Neon Night auf Sal

Unser Hotel veranstaltet jeden Freitagabend beziehungsweise in die Nacht hinein eine große Party.

Dabei wechseln sich verschiedene Themen ab.

Mal ist es eine White Party.

Mal eine Neon Party.

Und heute ist:

NEON!

Schon beim Betreten des Veranstaltungsbereichs ist klar:

Das wird keine kleine Hotelanimation.

Die gesamte Anlage ist entsprechend dekoriert.

Leuchtende Farben.

Neon.

Licht.

Laser.

Seifenblasen.

Nebel.

Und natürlich:

Musik.

Laute Musik.

Sehr laute Musik.

Die Bässe hämmern.

Menschen tanzen.

Überall leuchtende Farben.

Die Stimmung ist ausgelassen.

Und je später der Abend wird, desto voller wird die Tanzfläche.

Wir lassen uns natürlich ebenfalls nicht lange bitten.

Warum auch?

Schließlich sind wir im Urlaub.

Und irgendwann ist die gesamte Tanzfläche eine Mischung aus bunten Farben, Lichtstrahlen, Nebel und tanzenden Menschen.

Ein ziemlich surrealer Anblick.

Wenn man bedenkt, dass wir morgens noch tiefenentspannt bei einer Massage lagen und tagsüber am Strand waren, ist das schon eine interessante Entwicklung.

Aber genau das ist Urlaub.

Man kann morgens entspannen und abends feiern.


Zwei Tage, die unterschiedlicher kaum sein könnten

Als wir schließlich ziemlich spät, aber ausgesprochen zufrieden ins Bett fallen, geht ein weiterer Urlaubstag zu Ende.

Und wenn wir die vergangenen beiden Tage Revue passieren lassen, könnte der Unterschied kaum größer sein.

Donnerstag:

Katamaran.

Atlantik.

Schnorcheln.

Unterwasserfotografie.

Segeln.

Musik.

Tanzen.

Kulinarium.

Freitag:

Ausschlafen.

Massage.

Strand.

Meeresschildkröten.

Sonnenuntergang.

Neon Party.

Und genau dazwischen liegt das, was unseren Urlaub auf Sal bisher ausmacht:

Kein Stress.

Oder eben:

No Stress.

Wir haben inzwischen schon unglaublich viel erlebt.

Und trotzdem fühlt es sich nicht nach einem vollgepackten Urlaub an.

Denn zwischen den Erlebnissen bleibt immer wieder Zeit zum Durchatmen.

Zeit zum Genießen.

Zeit für das Meer.

Und Zeit für uns.

Noch liegen ein paar Tage vor uns.

Und mindestens eine große Tour steht noch auf dem Programm.

Die Haifischbucht.

Ob wir dort tatsächlich Haie sehen?

Das erfahrt ihr im nächsten Teil.

Fortsetzung folgt …

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2026 auf Ausflug Cape Delfine Fotografie Hotelparty Kap Kapverden Katamaran Leão Löwenberg Maria Meeresschildkröten Monte Neon No Palmeira Party Reise Reisebericht Reiseblog Sal Santa Schildkrötenpatenschaft Schnorcheln Segeln Sehenswürdigkeiten Spa Strand Strandurlaub Stress Tagesausflug Tour Travel Unterwasserfotografie Unterwasserfotos Urlaub Verde Wellness https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/cape-verde-no-stress-teil-3 Fri, 28 Aug 2026 04:00:00 GMT
Cape Verde - No Stress - Teil 2 https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/cape-verde---no-stress---teil-2 Cape Verde – No Stress – Teil 2

Sonne, Salz und ein Tag voller Eindrücke

Nach dem etwas turbulenten Start in unseren Kap-Verden-Urlaub am Montag ist für Dienstag zunächst einmal eines angesagt:

Ausschlafen.

Und genau das tun wir auch.

Kein Wecker um zwei Uhr morgens. Kein Kofferpacken. Kein Flughafentransfer. Kein Zeitdruck.

Einfach schlafen.

So langsam beginnt sich der Urlaub tatsächlich wie Urlaub anzufühlen.

Frühstück mit allem, was das Urlauberherz begehrt

Irgendwann geht es dann zum Frühstück.

Und schon hier wartet die erste Überraschung des Tages.

Das Frühstücksbuffet unseres Hotels ist schlichtweg Wahnsinn.

Die Auswahl ist riesig. Von Brot und Brötchen über verschiedene Wurst- und Käsesorten bis hin zu Obst, Müsli, Joghurt, warmen Speisen, Eierspeisen und allerlei süßen Versuchungen ist eigentlich alles vertreten, was man sich morgens wünschen kann.

Wir lassen uns Zeit.

Sehr viel Zeit.

Nach dem Frühstück haben wir schließlich nichts vor.

Oder besser gesagt: noch nichts.

Denn anschließend steht ein Treffen mit unserem Reiseleiter auf dem Programm.


Warum eigentlich Kap Verde?

Bevor wir uns den Ausflügen widmen, stellt sich vielleicht die Frage:

Warum ausgerechnet Kap Verde?

Ganz so spontan, wie es zunächst klingt, war die Entscheidung dann doch nicht.

Kap Verde stand bei uns bereits vor einigen Jahren einmal auf der Liste möglicher Reiseziele. Damals hatten wir uns allerdings für ein anderes Urlaubsziel entschieden.

Dieses Jahr war es dagegen tatsächlich eher eine Last-Minute-Entscheidung.

Eigentlich hatten wir andere Pläne.

Doch da ich im September eine neue berufliche Herausforderung beginnen werde, fällt unser in den vergangenen Jahren fast schon traditioneller Sommerurlaub im November dieses Jahr leider aus.

Und kurz vor Wacken kam irgendwann der Gedanke:

Warum eigentlich nicht einfach noch eine Woche weg?

Eine Woche raus.

Eine Woche Sonne.

Eine Woche Meer.

Eine Woche abschalten.

Einfach Erholung.

Die Entscheidung fiel schließlich Mitte Juli – also ziemlich kurzfristig.

Und einmal mehr hat meine Frau ihr wirklich goldenes Händchen bewiesen, wenn es darum geht, interessante Reiseziele und gute Angebote aufzuspüren.

Kap Verde wurde es.

Und schon nach dem ersten Tag auf Sal wussten wir:

Das war keine schlechte Entscheidung.


Drei Ausflüge statt eigener Entdeckungstour

Da wir diesmal nur eine Woche auf Sal verbringen und die Erholung eindeutig im Vordergrund stehen soll, entscheiden wir uns bewusst gegen einen komplett selbst organisierten Urlaub.

Wir wollen nicht jeden Tag Mietwagen fahren, Routen planen, Eintrittspreise recherchieren und überlegen, wo wir als Nächstes hinmüssen.

Stattdessen buchen wir organisierte Tagesausflüge.

Das hat für uns diesmal einen ganz entscheidenden Vorteil:

Wir können einfach mitfahren und genießen.

Nach dem Gespräch mit unserem Reiseleiter stehen schließlich drei Touren auf unserem Programm:

  1. Inselerkundungstour
  2. Katamaranausflug
  3. Haifischbucht

Was wir dabei erleben werden, gibt es in den kommenden Teilen ausführlicher.

Für heute steht allerdings noch keine große Tour auf dem Programm.

Heute heißt es:

Strand.


Dienstag, 11. August – einfach mal nichts tun

Nach dem Termin mit unserem Reiseleiter geht es zurück aufs Zimmer.

Badesachen an.

Strandsachen packen.

Und los.

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir den Strand.

Wir suchen uns einen Platz etwas abseits der größeren Menschenmengen. Eine Liege direkt am Meer – besser kann man einen Urlaubstag eigentlich nicht beginnen.

Und dann?

Ab ins Wasser.

Das Meer ist herrlich.

Kristallklar.

Leichte Wellen.

Und eine Sicht unter Wasser, die mich als Fotografen natürlich sofort wieder reizt.

Zum Glück habe ich meine kleine Unterwasserkamera dabei.

Also entstehen die ersten Unterwasser-Schnappschüsse unseres Urlaubs.

Keine großen fotografischen Kunstwerke.

Keine geplanten Shootings.

Einfach draufhalten und den Moment festhalten.

Denn manchmal sind genau diese spontanen Bilder die schönsten Erinnerungen.

Danach heißt es:

Auf die Liege.

Sonne.

Meer.

Ruhe.

Entspannen.

No Stress.


Drei Stunden später kommt die Ernüchterung

Nach ungefähr drei Stunden beschließen wir, wieder aufs Zimmer zu gehen.

Und dann passiert etwas, womit wir so nicht gerechnet haben.

Wir schauen uns an.

Und erschrecken.

Wir sind knallrot.

Nicht ein bisschen gerötet.

Nicht „ein wenig Sonne abbekommen“.

Sondern wirklich rot.

Und das, obwohl wir Sonnencreme benutzt haben, teilweise ein T-Shirt getragen haben und auch noch im Schatten gelegen haben.

Dabei sind wir durchaus regelmäßige Urlauber in Regionen mit intensiver Sonne.

Aber an einen derartigen Sonnenbrand können wir uns beim besten Willen nicht erinnern.

Die Sonne auf Sal hat offensichtlich andere Pläne mit uns.

Jetzt hilft nur noch:

Pflegeprogramm.


Ab nach Santa Maria

Wir wollten ohnehin noch einmal nach Santa Maria.

Also verbinden wir das Angenehme mit dem Notwendigen und machen uns auf den Weg.

Unser erstes Ziel:

Die Apotheke.

Wir schildern unser Problem und bekommen von der Apothekerin eine klare Empfehlung:

Aloe-Vera-Gel.

Also kaufen wir die kühlende Rettung für unsere Haut und machen uns anschließend noch auf den Weg durch Santa Maria.

Natürlich können wir nicht einfach nur in die Apotheke gehen und wieder verschwinden.

Wir sind schließlich im Urlaub.

Also suchen wir uns eine Bar in der Fußgängerzone.

Ein Cocktail muss sein.

Oder besser gesagt:

Ein Cocktail gehört zum Urlaubsprogramm.

Wir sitzen dort, schauen dem Trubel in der Fußgängerzone zu und lassen den Tag langsam ausklingen.

Es gibt wahrlich schlechtere Orte, um einen Sonnenbrand zu kurieren.


Abendessen und ein paar Drinks

Zurück im Hotel heißt es erst einmal:

Duschen.

Eincremen.

Und hoffen, dass die Haut uns den Ausflug am nächsten Tag nicht übelnimmt.

Danach geht es zum Abendessen.

Im hoteleigenen Chinarestaurant.

Also machen wir uns wieder fertig und gehen zum Abendessen.

Auch diesmal lassen wir es uns gutgehen.

Anschließend setzen wir uns noch auf ein paar Drinks in die Hotelbar.

Ein bisschen erzählen.

Ein bisschen lachen.

Den Tag Revue passieren lassen.

Und irgendwann ist dann auch klar:

Wir sind fertig.

Also ab ins Bett.

Denn am nächsten Morgen wartet unser erster großer Tagesausflug.


Mittwoch, 12. August – Sal an einem Tag

Der Wecker klingelt.

Heute allerdings nicht um zwei Uhr morgens.

Aber immerhin früh genug.

Denn heute geht es auf unsere erste organisierte Tour:

Inselerkundung Sal.

Wir haben uns bewusst für eine kleinere Gruppe entschieden.

Maximal zehn Personen sollen dabei sein.

Und bereits bei der Abholung im Hotel zeigt sich:

Das wird gut.

Denn die Abholung ist – für unsere bisherigen kapverdischen Eindrücke – geradezu erschreckend pünktlich.

Unser Guide ist da.

Wir sind da.

Die anderen Teilnehmer sind da.

Und los geht's.

Schon nach wenigen Minuten stellt sich heraus, dass wir eine richtig gute Gruppe erwischt haben.

Und auch unser Tourist Guide erweist sich als Volltreffer.

Kompetent, sympathisch, gut gelaunt und offensichtlich mit Spaß bei der Sache.

Wir sollten an diesem Tag noch sehr viel Spaß miteinander haben.


Stopp 1: Terra Boa – eine Fata Morgana mitten in der Wüste

Unser erstes Ziel heißt Terra Boa.

Und der Name passt.

Denn viel mehr als trockene Erde, Geröll und eine scheinbar endlose Landschaft gibt es hier zunächst nicht.

Sal zeigt sich hier von seiner kargsten Seite.

Und genau hier passiert etwas Faszinierendes.

Wenn die Sonne entsprechend steht und die Luft über dem aufgeheizten Boden flimmert, kann am Horizont plötzlich etwas auftauchen, das wie Wasser aussieht.

Eine Fata Morgana.

Natürlich gibt es dort keinen See.

Wir stehen mitten in dieser kargen Landschaft und schauen in Richtung Horizont.

Ein bisschen muss man schon zweimal hinschauen.

Und genau das macht den Reiz von Terra Boa aus.

Es ist kein spektakulärer Ort im klassischen Sinne.

Keine Palmen.

Kein türkisfarbenes Meer.

Kein Traumstrand.

Stattdessen:

Wüste. Hitze. Wind. Und eine Fata Morgana.

Ein ziemlich guter Vorgeschmack auf die landschaftliche Vielfalt von Sal.


Stopp 2: Buracona und das „Blue Eye“

Weiter geht es Richtung Nordwesten der Insel.

Unser Ziel:

Buracona.

Oder, wie es wesentlich bekannter ist:

The Blue Eye – das Blaue Auge.

Buracona ist eine vulkanisch geprägte Küstenlandschaft mit Höhlen und natürlichen Wasserbecken. Das berühmte „Blue Eye“ entsteht durch das Zusammenspiel von Sonnenlicht, Wasser und der Öffnung in der Felsformation. Trifft die Sonne im richtigen Winkel auf die Höhle, leuchtet das Wasser in einem intensiven Blau.

Und genau das wollen wir natürlich sehen.

Schon die Landschaft rundherum ist beeindruckend.

Schwarzes Vulkangestein.

Der Atlantik.

Wind.

Sonne.

Und dann dieser Blick in die Tiefe.

Das Wasser im „Blue Eye“ leuchtet tatsächlich in einem unglaublichen Blau.

Für einen Fotografen ist das natürlich wieder eine Steilvorlage.

Hier könnte man vermutlich den halben Tag verbringen.

Aber unser Programm ist straff.

Also heißt es irgendwann:

Weiter.


Stopp 3: Palmeira – Sal zeigt sein anderes Gesicht

Nächster Halt:

Palmeira.

Und damit verlassen wir endgültig die reine Urlaubswelt.

Palmeira ist ein kleines Hafen- und Fischerdorf an der Westküste von Sal. Der Hafen ist für die Versorgung der Insel von großer Bedeutung und gleichzeitig Ausgangspunkt für die lokale Fischerei. Bunte Fischerboote, Netze und das geschäftige Treiben am Wasser vermitteln einen deutlich authentischeren Eindruck vom Leben auf Sal als die großen Hotelanlagen im Süden.






Wir machen einen Rundgang und bekommen einen Eindruck davon, wie unterschiedlich diese Insel sein kann.


 

Und natürlich gehört auch hier ein kleiner Zwischenstopp dazu.

Wir setzen uns in eine Bar.

Cocktail.

Was sonst?

Der Urlaub läuft.


Stopp 4: Espargos – das Zentrum der Insel

Danach geht es weiter nach Espargos.

Die Stadt liegt ziemlich genau im Zentrum der Insel und ist das wirtschaftliche und administrative Zentrum von Sal.

Hier bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck vom Alltag der Insel.

Keine großen Hotelanlagen.

Keine Strandpromenade.

Keine touristische Kulisse.

Stattdessen:

Menschen, Geschäfte und ganz normales kapverdisches Alltagsleben.

Wir besuchen eine Markthalle.

Und auch wenn wir natürlich nicht alles mit dem vergleichen können, was wir von Märkten aus anderen Ländern kennen, ist gerade dieser Einblick interessant.

Denn genau solche Orte erzählen häufig mehr über ein Land als jeder perfekt inszenierte touristische Aussichtspunkt.

Hier wird eingekauft.

Hier wird gehandelt.

Hier trifft man sich.

Und hier sieht man, wie das Leben jenseits der Hotelanlagen funktioniert.


Mittagspause in Pedra de Lume

Langsam macht sich auch der Hunger bemerkbar.

Unser nächster Halt ist die Area Docas Pedra de Lume.

Hier wartet unser Mittagessen.

Und das kommt genau zur richtigen Zeit.

Denn inzwischen haben wir bereits einige Kilometer und mehrere Sehenswürdigkeiten hinter uns.

Essen, trinken, kurz durchschnaufen.

Dann geht es weiter.

Denn eines der Highlights des Tages wartet noch auf uns.


Stopp 5: Pedra de Lume – Baden im Salz

Wenn man über Sal spricht, kommt man an Pedra de Lume eigentlich nicht vorbei.

Schon der Name der Insel erinnert an das Salz, das über Jahrhunderte eine zentrale Rolle für die Geschichte und wirtschaftliche Entwicklung der Insel gespielt hat.

Die Salinas de Pedra de Lume liegen im Krater eines erloschenen Vulkans. Die rund 40 Hektar große Anlage ist nicht nur landschaftlich außergewöhnlich, sondern auch historisch bedeutend. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts begann hier die industrielle Salzgewinnung. Das Salz wurde über lange Zeit exportiert und trug maßgeblich zur dauerhaften Besiedlung und Entwicklung von Sal bei.

Schon beim ersten Blick in den Krater ist die Szenerie beeindruckend.

Rötliche und dunkle Vulkanhänge.

Weiße Salzflächen.

Blaues Wasser.

Teilweise orange und violette Farbtöne.

Die verschiedenen Farben entstehen unter anderem durch die chemische Zusammensetzung der Salzbecken und die dort lebenden Mikroorganismen.

Aber das eigentliche Highlight wartet unten.

Das Wasser.

Oder besser gesagt:

Die unglaubliche Menge an Salz im Wasser.

Wir steigen hinein.

Und dann passiert etwas, das sich zunächst ziemlich ungewohnt anfühlt:

Man geht nicht unter.

Man schwimmt.

Beziehungsweise:

Man wird vom Wasser getragen.

Die extrem hohe Salzkonzentration sorgt für einen enormen Auftrieb. Dadurch kann man praktisch mühelos auf dem Wasser liegen und treiben.

Ein ziemlich abgefahrenes Gefühl.

Man liegt einfach auf dem Wasser.

Ohne Schwimmbewegungen.

Ohne sich anstrengen zu müssen.

Einfach treiben.

Und während wir da im Salz liegen, wird uns bewusst, wie unterschiedlich die Erlebnisse dieses Tages sind.

Heute Morgen standen wir noch mitten in einer Wüste und haben auf eine Fata Morgana geschaut.

Jetzt schweben wir in einem Vulkankrater auf Salzwasser.

Sal ist definitiv mehr als nur Strand.


Stopp 6: Pachamama Eco Park – eine grüne Überraschung

Zum Abschluss unseres Tagesausflugs geht es in den Pachamama Eco Park, auch bekannt als Viveiro Botanical Garden.

Und nach der trockenen, kargen Landschaft der vergangenen Stunden ist dieser Ort fast schon surreal.

Denn plötzlich sind wir von Grün umgeben.

Der botanische Garten wurde auf der eigentlich extrem trockenen Insel Sal geschaffen und beherbergt zahlreiche Pflanzenarten sowie gerettete Tiere. Das Projekt arbeitet unter anderem mit Solarenergie und recyceltem Wasser und zeigt damit, dass selbst auf einer der trockensten Inseln des Archipels eine grüne Oase möglich ist.

Nach Wüste, Vulkangestein, Meer und Salz ist dieser Ort genau der richtige Abschluss.

Ruhig.

Grün.

Entspannt.

Fast schon ein bisschen verwunschen.

Wir laufen durch die Anlage, schauen uns Pflanzen und Tiere an und genießen einfach die Atmosphäre.

Keine Hektik.

Kein Zeitdruck.

Einfach sitzen.

Schauen.

Durchatmen.

Und wieder einmal:

No Stress.


Ein langer Tag geht zu Ende

Irgendwann geht es zurück ins Hotel.

Und wir sind ehrlich gesagt ziemlich erledigt.

Nicht negativ erledigt.

Sondern auf diese angenehme Art, bei der man am Ende eines Tages weiß:

Heute haben wir richtig viel erlebt.

Zurück im Hotel geht es erst einmal unter die Dusche.

Klamotten wechseln.

Kurz hinsetzen.

Durchatmen.

Ein bisschen entspannen.

Aber der Tag ist noch nicht ganz vorbei.

Denn für den Abend haben wir wieder einen Tisch reserviert.

Im hoteleigenen Steaktaurant.

Also machen wir uns wieder fertig und gehen zum Abendessen.

Auch diesmal lassen wir es uns gutgehen.

Das Essen ist lecker, der Tag wird noch einmal gemeinsam Revue passieren gelassen und irgendwann wird klar:

Mehr geht heute nicht.

Wir sind hundemüde.

Also verzichten wir ausnahmsweise auf weitere Drinks an der Bar.

Heute gewinnt das Bett.

Und das ziemlich eindeutig.


Fazit nach drei Tagen Sal

Drei Tage auf Sal – und die Insel zeigt uns bereits drei völlig unterschiedliche Gesichter.

Am ersten Tag:

Traumstrand und Atlantik.

Am zweiten:

Erholung, Sonne und Santa Maria.

Und am dritten:

Wüste, Fata Morgana, Vulkanhöhlen, Hafen, Markt, Salz und eine grüne Oase.

Genau das macht die Insel für uns so spannend.

Sal ist auf den ersten Blick trocken, karg und fast lebensfeindlich.

Aber wenn man genauer hinsieht, steckt unglaublich viel darin.

Und wir haben gerade erst angefangen, die Insel kennenzulernen.

Die nächsten beiden großen Programmpunkte stehen bereits fest:

Katamaran und Haifischbucht.

Aber dazu später mehr.

Fortsetzung folgt …

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2026 auf Ausflug Blue Boa Buracona Cape de Eco Espargos Eye Fata Fotografie Inselrundfahrt Kap Kapverden Lume Maria Morgana No Pachamama Palmeira Park Pedra Reise Reisebericht Sal Salinen Salzbad Salzsee Santa Sehenswürdigkeiten Stress Tagesausflug Terra Travel Urlaub Verde https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/cape-verde---no-stress---teil-2 Tue, 25 Aug 2026 22:13:46 GMT
Cape Verde – No Stress – Teil 1 https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/cape-verde-no-stress-teil-1 Von Frankfurt nach Sal – und der erste Spaziergang, der etwas länger wurde als geplant

10. August 2026 – 2:00 Uhr morgens.

Der Wecker klingelt. Und zwar zu einer Uhrzeit, zu der der normale Mensch eigentlich noch tief und fest schläft. Bei uns ist allerdings nichts mit Ausschlafen. Der Koffer ist gepackt, die Vorfreude groß und das Ziel weit entfernt: Kap Verde.

Um 3:00 Uhr geht es los Richtung Flughafen Frankfurt. Unser Sohn übernimmt den Chauffeurdienst und bringt uns zum Flughafen. Wenig später stehen wir am neuen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens – und damit beginnt auch für mich eine kleine Premiere.

Premiere: Abflug vom neuen Terminal 3

Terminal 3 ist seit April 2026 offiziell in Betrieb und ist das größte neue Terminalprojekt am Frankfurter Flughafen seit Jahrzehnten. Mit den Flugsteigen G, H und J ist das neue Terminal zunächst auf rund 19 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt. 

Nach Jahren der Planung und Bauzeit ist das Terminal also endlich Realität.

Und unser erster Eindruck?

Noch erstaunlich ruhig.

Es ist kurz nach 4 Uhr morgens und im Terminal ist wenig los. Viele Geschäfte haben noch geschlossen, die große Shopping- und Gastronomiewelt, mit der das neue Terminal beworben wird, schläft ebenfalls noch. Einzig ein Café hat bereits geöffnet – und wird damit zwangsläufig zum begehrten Treffpunkt für alle, die ebenfalls zu dieser nachtschlafenden Zeit unterwegs sind.

Eigentlich passt das ganz gut zu unserem Reiseziel. Noch wissen wir es natürlich nicht, aber das Motto unseres Urlaubs wird uns schon bald begleiten:

No Stress.

Und Stress haben wir zumindest am Flughafen nicht.

Das Boarding beginnt pünktlich um 5:00 Uhr. Alles läuft völlig entspannt und nach Plan. Um 6:00 Uhr hebt unser Flieger ebenfalls pünktlich ab.

Kap Verde, wir kommen!


Ein Flug mit Zwischenstopp – ohne auszusteigen

Nach mehreren hundert Flügen ist man irgendwann der Meinung, eigentlich schon ziemlich viel erlebt zu haben. Doch auch dieser Flug hält noch eine kleine Premiere für mich bereit.

Denn es handelt sich um einen sogenannten Milk-Run.

Das bedeutet vereinfacht gesagt: Der Flieger fliegt nicht direkt zu unserem endgültigen Ziel.

Unser erster Stopp ist Boa Vista, ebenfalls eine der Kapverdischen Inseln. Dort landen wir, bleiben aber einfach auf unseren Sitzen. Die Passagiere, deren Urlaub auf Boa Vista endet, verlassen das Flugzeug. Gleichzeitig steigen die Urlauber ein, deren Reise dort beginnt.

Dann werden die Türen wieder geschlossen – und wir fliegen weiter.

Unser Ziel ist jetzt Sal.

Der zweite Flugabschnitt ist allerdings kaum der Rede wert. Gerade einmal ungefähr 15 Minuten später setzen wir wieder zur Landung an.

Einsteigen, sitzen bleiben, aussteigen – und schon sind wir auf einer anderen Insel.


Willkommen auf Sal

Wir landen am Amílcar-Cabral-Flughafen bei Espargos. Der Flughafen ist nach dem kapverdischen Freiheitskämpfer Amílcar Cabral benannt und der wichtigste internationale Flughafen der Insel.

Die Einreiseformalitäten laufen erfreulich unkompliziert. Keine langen Wege, keine endlosen Warteschlangen und insgesamt alles ziemlich entspannt.

Und dann ist es soweit:

Wir verlassen das Flughafengebäude.

Draußen wartet bereits unser Reiseveranstalter auf uns.

Jetzt beginnt unser eigentlicher Urlaub.

Unser Ziel liegt ganz im Süden der Insel: Santa Maria.

Mit dem Bus geht es vom Flughafen Richtung Süden. Die Fahrt dauert knapp 30 Minuten. Während draußen die Landschaft vorbeizieht, bekommen wir einen ersten Eindruck von Sal.

Und dieser Eindruck ist zunächst einmal: karg.

Sal ist mit rund 215 Quadratkilometern eine relativ kleine und gleichzeitig sehr flache Insel. Der höchste Punkt, der Monte Grande, erreicht gerade einmal rund 406 Meter. Die Insel ist geprägt von Trockenheit, viel Sonne, Sand, Wind und einer fast schon surreal wirkenden Landschaft. Der Name „Sal“ kommt nicht von ungefähr – die Insel war lange Zeit für ihre Salzgewinnung bekannt. Heute ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.

Doch genau diese Kombination aus Sonne, Meer, Sand und Wind macht Sal heute zu einem beliebten Urlaubsziel. Vor allem Wassersportler kommen hier auf ihre Kosten: Windsurfen, Kitesurfen, Wellenreiten und Tauchen gehören zu den Aktivitäten, für die Sal bekannt ist.

Wir fahren weiter.

Und irgendwann taucht vor uns Santa Maria auf.


Santa Maria – unser Zuhause für die nächsten Tage

Santa Maria liegt an der Südspitze von Sal und ist das touristische Zentrum der Insel. Aus einem ehemaligen Fischer- und Salzhandelsort ist über die Jahre ein lebendiger Urlaubsort mit Hotels, Restaurants, Bars, Geschäften und natürlich einem gewaltigen Strand geworden.

Die Stadt selbst ist vergleichsweise klein und lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Rund um die zentrale Fußgängerzone findet man Restaurants, Cafés, kleine Geschäfte und Bars – und fast überall ist das Meer irgendwie präsent.

Doch zunächst sehen wir davon noch nicht viel.

Denn unser Hotel ist erreicht.

Wir sind allerdings deutlich früher da, als unser Zimmer bezugsfertig ist.

Also heißt es erst einmal: warten.

Aber auch das lässt sich aushalten.

Wir setzen uns ins Hotelrestaurant und nehmen erst einmal ein Mittagessen zu uns. Schließlich sind wir seit Stunden unterwegs – und irgendwann meldet sich dann doch der Magen.

Nach dem Essen kommt die erlösende Nachricht:

Das Zimmer ist fertig.

Also Koffer schnappen, Zimmer beziehen und erst einmal ankommen.

Unser erster Eindruck ist positiv. Wir sind zufrieden.

Aber lange hält es uns dort nicht.

Denn natürlich wollen wir endlich raus.

Das Meer sehen.

Den Strand sehen.

Sal erleben.


Der erste Blick auf den Atlantik

Wir entscheiden uns für einen ersten Erkundungsspaziergang.

Zunächst gehen wir einfach in Richtung Hotelstrand.

Und dann stehen wir da.

Wow!

Weißer Sand.

Kristallklares Wasser.

Türkis- und Blautöne, die fast schon kitschig wirken.

Nach der langen Anreise ist dieser erste Blick auf den Atlantik genau das, was wir jetzt brauchen.

Sal macht es einem leicht, sich sofort wohlzufühlen.

Die Strände rund um Santa Maria gehören zu den großen Attraktionen der Insel. Feiner, heller Sand trifft auf klares Wasser, dazu der nahezu permanente Wind, der Sal auch bei Wassersportlern so beliebt macht.

Wir stehen am Strand und überlegen:

Warum eigentlich umdrehen?

Wir haben Zeit.

Also gehen wir am Strand entlang.

Einfach weiter.

Und weiter.

Und irgendwann kommt die Idee auf:

Warum eigentlich nicht bis nach Santa Maria laufen?

Auf der Straße wären es von unserem Hotel aus vielleicht zwei Kilometer.

Was soll schon schiefgehen?

Nun ja …


Wenn aus zwei Kilometern plötzlich acht werden

Wir laufen weiter am Strand entlang.

Und relativ schnell merken wir:

Der Strand verläuft nicht einfach schnurgerade in Richtung Santa Maria.

Er macht einen gewaltigen Bogen.

Einen wirklich gewaltigen Bogen.

Aus den gefühlten zwei Kilometern werden plötzlich geschätzte sieben oder acht Kilometer.

Und das am ersten Urlaubstag.

Nach einer kurzen Lagebesprechung treffen wir eine strategisch wichtige Entscheidung:

Wir kürzen ab.

Wir verlassen den Strand und gehen auf die Straße.

Von dort ist Santa Maria tatsächlich deutlich schneller zu erreichen.

Also laufen wir weiter.

Die Müdigkeit von der kurzen Nacht ist mittlerweile zwar deutlich spürbar, aber die Neugier ist größer.

Und schließlich erreichen wir die ersten Straßen von Santa Maria.


Erste Eindrücke von Santa Maria

Jetzt wird es lebendiger.

Während rund um unser Hotel noch die typische Atmosphäre einer großen Ferienanlage herrscht, bekommen wir hier einen ersten Eindruck vom eigentlichen Leben auf Sal.

Bunte Häuser.

Kleine Geschäfte.

Restaurants.

Bars.

Menschen auf der Straße.

Touristen und Einheimische nebeneinander.

Und natürlich immer wieder dieser Blick auf das Meer.

Santa Maria ist heute stark vom Tourismus geprägt, hat sich aber gleichzeitig Teile seines ursprünglichen Charakters bewahrt. Die Stadt verbindet Strandurlaub mit dem alltäglichen Leben der Insel – und genau diese Mischung macht den Ort interessant.

Besonders bekannt ist eigentlich der Pontão de Santa Maria, der traditionelle Pier, an dem früher Salz verschifft wurde und der später zu einem wichtigen Treffpunkt der Fischer wurde. EIGENTLICH...denn dieser als Highlight in Santa Maria angepriesene Spot existiert aktuell nicht mehr. Er wurde abgerissen und wird gerade neu gebaut.

Wir schauen uns zunächst einfach ein wenig um.

Noch ohne großen Plan.

Wir sind schließlich gerade erst angekommen.

Und irgendwann meldet sich der Körper dann doch ziemlich deutlich.

Zeit für eine Pause.


Ein Drink, ein kleiner Snack und das erste „No Stress“

Wir setzen uns in eine Strandbar.

Ein kleiner Snack.

Ein kühler Drink.

Der Blick aufs Meer.

Und plötzlich ist die Anreise gefühlt ganz weit weg.

Genau solche Momente sind es, wegen denen man verreist.

Kein Termindruck.

Kein „Wir müssen noch schnell …“.

Kein Blick auf die Uhr.

Einfach sitzen, schauen, genießen.

No Stress.

Wobei wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, dass wir an unserem ersten Tag bereits deutlich mehr Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben als ursprünglich geplant.

Für einen entspannten Start in einen Strandurlaub ist das vielleicht nicht unbedingt die perfekte Strategie.

Aber egal.

Wir sind im Urlaub.


Taxi statt Strandmarsch

Für den Rückweg entscheiden wir uns dann doch für die komfortablere Variante.

Taxi.

Die paar Minuten Fahrt zurück zum Hotel sind genau das, was wir jetzt brauchen.

Dort angekommen folgt das obligatorische Urlaubsprogramm:

Duschen.

Frisch machen.

Und anschließend Abendessen.

Nach einem Tag, der eigentlich um 2:00 Uhr morgens begonnen hat und deutlich länger geworden ist als geplant, gibt es irgendwann auch keine großen Diskussionen mehr.

Wir sind müde.

Sehr müde.

Also geht es ins Bett.

Der erste Tag auf Sal endet damit ziemlich unspektakulär – aber genau deshalb irgendwie perfekt.

Wir sind angekommen.

Wir haben den Atlantik gesehen.

Wir haben den ersten Strand genossen.

Wir waren zum ersten Mal in Santa Maria.

Und wir haben festgestellt, dass „ein kleiner Erkundungsspaziergang“ auf Sal durchaus die Dimension einer Wanderung annehmen kann.

Aber das Wichtigste:

Der Urlaub hat gerade erst begonnen.

Und Sal hat offensichtlich noch einiges mit uns vor.

Fortsetzung folgt …

 

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06. August 2026 - Mit dem E-Auto nach Wacken, ein Selbstversuch https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/06-august-2026---mit-dem-e-auto-nach-wacken-ein-selbstversuch Mit dem E-Auto nach Wacken – ein Selbstversuch zwischen Reichweitenangst und Metal

Wie bereits im letzten Beitrag angekündigt, gibt es heute einmal etwas völlig anderes. Normalerweise dreht sich auf meinem Blog alles um Fotografie, Reisen oder American Football. Doch nach unserer diesjährigen Fahrt zum Wacken Open Air gab es ein Thema, über das ich unbedingt schreiben wollte.

Die Frage lautete: Kommt man mit einem Elektroauto problemlos nach Wacken – und vor allem auch wieder zurück?

Die kurze Antwort vorweg:

Ja. Man kommt problemlos nach Wacken. Und man kommt sogar wieder zurück.

Damit könnte der Bericht eigentlich schon beendet sein. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht.

Warum überhaupt dieser Selbstversuch?

Geplant war das Ganze eigentlich nicht.

Mein bisheriger Diesel war bereits zurückgegeben, das neue Fahrzeug bekomme ich allerdings erst im September. Damit blieb für die Fahrt zum Wacken Open Air nur noch das Auto meiner Frau – ein Cupra Born.

Vorweg möchte ich eines ganz klar sagen:

Ich habe absolut nichts gegen Elektroautos.

Ganz im Gegenteil. Im Alltag fahre ich unseren Born sogar ausgesprochen gerne. Das sofort anliegende Drehmoment sorgt für brutale Beschleunigung und enormen Fahrspaß, das lautlose Gleiten ist angenehm und insgesamt fährt sich das Auto wirklich hervorragend.

Trotzdem unterscheidet sich eine fast 700 Kilometer lange Reise deutlich vom täglichen Pendeln oder Einkaufen.

Diesel gegen Elektro – zwei völlig unterschiedliche Reisen

Mit meinem bisherigen Diesel sah die Welt ziemlich entspannt aus.

Mit einer Reichweite von etwa 900 bis 950 Kilometern konnte ich die Strecke von Mannheim bis nach Wacken fahren und auf der Rückreise sogar noch ungefähr bis in den Raum Hannover kommen, bevor überhaupt der erste Tankstopp nötig gewesen wäre.

Beim Cupra Born sieht das naturgemäß anders aus.

Im reinen Autobahnbetrieb liegt die realistische Reichweite realistisch bei maximal 300 Kilometern. Im gemischten Verkehr aus Autobahn, Landstraße und Stadt sind durchaus 350 bis 400 Kilometer möglich – abhängig von Temperatur, Wetter und Fahrweise.

Damit beginnt bereits vor Reiseantritt ein ganz anderer Planungsprozess.

Während ich mit dem Diesel einfach losfahre und tanke, wenn der Tank langsam leer wird, überlegt man beim Elektroauto schon Tage vorher:

  • Wo laden wir?
  • Wie lange laden wir?
  • Welche Ladeleistung steht dort zur Verfügung?
  • Sind genügend Ladesäulen vorhanden?
  • Und vor allem: Kommen wir mit möglichst vollem Akku in Wacken an, damit wir für die Rückfahrt – insbesondere bei möglichen Staus – ausreichend Reserven haben?

Genau diese Planung ist wahrscheinlich der größte Unterschied zwischen beiden Antriebsarten.

Die Anreise nach Wacken

Am Montagmorgen ging es schließlich los.

Der erste Ladestopp führte uns in den Raum Stadtallendorf auf einen Autohof. Während das Auto Strom tankte, gab es für uns ein entspanntes Frühstück bei McDonald's.

Der zweite Halt erfolgte auf einer Raststätte bei Hannover. Hier wurde der Ladevorgang gleich mit einem vorgezogenen Mittagessen verbunden.

Ein letztes Mal luden wir in Itzehoe an einer Aral-Tankstelle mit Rewe To Go nach. Ein kleiner Snack, noch einmal den Akku auffüllen – und dann waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Holy Ground.

Insgesamt verlief die Anreise absolut problemlos.

Die Rückfahrt – mit einer kleinen Überraschung

Am Sonntagmorgen klingelte der Wecker früh.

Bereits um 5:45 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Wer schon einmal in Wacken war, weiß warum: Je früher man startet, desto größer ist die Chance, den großen Rückreise-Staus zu entgehen.

Der erste Ladestopp im Großraum Hamburg verlief völlig problemlos. Während das Auto lud, gab es ein kleines Frühstück in der Tankstelle.

Interessanter wurde es beim zweiten geplanten Halt auf einer Raststätte im Raum Hannover.

Alle Ladesäulen waren außer Betrieb oder meldeten permanent Störungen.

Also blieb nichts anderes übrig, als die Autobahn zu verlassen und nach Laatzen zu einem Lidl-Parkplatz mit Schnellladesäulen zu fahren. Das bedeutete einen Umweg von rund acht Kilometern je Richtung – insgesamt also etwa 16 Kilometer zusätzlich.

Die Ladepause wurde erneut sinnvoll genutzt. In der Bäckerei vor Ort gab es ein zweites Frühstück.

Der letzte Ladestopp erfolgte anschließend wieder am Autohof bei Stadtallendorf. Während das Auto ein letztes Mal Strom bekam, stärkten wir uns bei McDonald's mit einem Mittagessen.

Am frühen Nachmittag waren wir schließlich wieder zuhause.

Wie fährt sich ein Elektroauto auf einer Langstrecke?

Hier gibt es von mir ein klares Lob.

Der Cupra Born unterstützt den Fahrer hervorragend.

Das Navigationssystem plant automatisch passende Ladestopps, zeigt die verfügbare Ladeleistung an und informiert sogar darüber, ob aktuell freie Ladepunkte vorhanden sind. Natürlich kann sich diese Situation kurzfristig ändern, dennoch ist diese Unterstützung wirklich hilfreich.

Trotzdem gibt es einen Punkt, der mich persönlich beschäftigt.

Kaum hat man frisch geladen, zeigt das Fahrzeug gleich wieder den nächsten Ladestopp in rund anderthalb Stunden oder 180 bis 200 Kilometern an.

Objektiv betrachtet ist das völlig logisch.

Subjektiv fühlt es sich jedoch an, als würde man permanent gegen die Reichweitenanzeige fahren.

Vielleicht geht es nur mir so – aber dieses Gefühl begleitet einen auf der gesamten Reise. Das erzeugt bei mir ein permanentes Stressgefühl.

Hinzu kommt, dass man meist nur mit 120 bis 130 km/h unterwegs ist. Nicht weil das Auto schneller nicht könnte, sondern weil sich der Energieverbrauch darüber deutlich erhöht und dadurch weitere Ladepausen notwendig würden.

Mit genau diesem Fahrzeug lässt sich die Reichweite bei einer solchen Autobahnfahrt kaum noch nennenswert steigern.

Der Kostenvergleich

Und damit kommen wir zu dem Punkt, der mich persönlich am meisten überrascht hat.

Die Fahrt funktioniert problemlos.

Beim Thema Kosten fällt mein persönliches Fazit allerdings deutlich kritischer aus.

Mein Diesel verbraucht bei einer Reisegeschwindigkeit von 120 bis 130 km/h ungefähr 5,6 Liter auf 100 Kilometer.

Der Cupra Born lag auf dieser Fahrt bei durchschnittlich 20,5 kWh pro 100 Kilometer.

Rechnet man mit einem Dieselpreis von 2,40 Euro pro Liter, und einem Strom-Preis von 0,80 EUR pro kw/h ergeben sich folgende Kosten:

Diesel:

5,6 Liter × 2,40 Euro = 13,44 Euro pro 100 Kilometer

Beim Elektroauto sieht die Rechnung folgendermaßen aus:

20,5 kWh × 0,80 Euro = 16,40 Euro pro 100 Kilometer

Natürlich lässt sich dieser Wert verbessern.

Mit den unterschiedlichsten Ladekarten, Apps oder monatlichen Abonnements sinken die Strompreise teilweise deutlich.

Allerdings entsteht dadurch aus meiner Sicht ein etwas schiefer Vergleich.

Denn beim Diesel fahre ich an jede beliebige Tankstelle, halte meine Kreditkarte an das Terminal und bezahle den Preis, den jeder andere Autofahrer ebenfalls bezahlt.

Beim Elektroauto beginnt dagegen häufig erst einmal die Suche nach der passenden App, dem richtigen Tarif oder einem günstigeren Anbieter.

Alternativ verlässt man – wie in unserem Fall – die Autobahn und fährt beispielsweise zu einem Lidl-Parkplatz oder anderen günstigeren Lademöglichkeiten. Das spart zwar Geld, kostet aber wiederum Zeit und zusätzliche Kilometer.

Allein unser Umweg bei Hannover entsprach ungefähr sechs Prozent der maximalen Reichweite des Fahrzeugs. Das ist nicht zu unterschätzen.

Mein persönliches Fazit

Hat der Selbstversuch funktioniert?

Absolut.

Würde ich jederzeit wieder mit einem Elektroauto nach Wacken fahren?

Wenn es sein muss: Ja.

Würde ich mich freiwillig zwischen Diesel und Elektro für diese Langstrecke entscheiden?

Nein.

Für meinen persönlichen Einsatzzweck bleibt der Diesel auf einer solchen Reise einfach das wirtschaftlichere, flexiblere und zeitsparendere Fahrzeug.

Das bedeutet aber keineswegs, dass Elektroautos schlecht sind.

Im Gegenteil.

Sie bieten enormen Fahrspaß, fahren angenehm leise, beschleunigen beeindruckend und sind im Alltag oft die bessere Wahl.

Bei langen Autobahnreisen sehe ich – zumindest mit unserem aktuellen Fahrzeug und den derzeitigen Rahmenbedingungen – den Diesel jedoch weiterhin im Vorteil.

Deshalb steht mein persönliches Fazit bereits heute fest:

Zum Wacken Open Air 2027 fahren wir wieder mit dem Diesel.

Und trotzdem bin ich froh, diesen Selbstversuch gemacht zu haben. Denn viele Meinungen über Elektroautos entstehen aus Vermutungen. Ich kann nun aus eigener Erfahrung sagen:

Ja, man kommt problemlos mit einem E-Auto nach Wacken. Man muss die Reise lediglich etwas anders planen.

 

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02. August 2026 - Wacken Open Air 2026 https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/02-august-2026---wacken-open-air-2026 Wacken Open Air 2026 – Fünf Tage Metal, Fotografie und das Gefühl, angekommen zu sein

Es gibt Orte, an die man immer wieder zurückkehrt. Orte, an denen man sich vom ersten Moment an zuhause fühlt. Für viele Menschen ist das ein Ferienhaus am Meer oder eine Berghütte in den Alpen. Für uns ist es seit vielen Jahren ein kleines Dorf in Schleswig-Holstein mit gerade einmal rund 2.000 Einwohnern: Wacken.

Auch 2026 führte uns der Weg wieder zum größten Heavy-Metal-Festival der Welt. Für Außenstehende ist das Wacken Open Air oft einfach nur ein riesiges Musikfestival. Für diejenigen, die Jahr für Jahr wiederkommen, ist es viel mehr: ein Treffen mit Freunden, eine Auszeit vom Alltag, eine besondere Gemeinschaft und jedes Mal ein neues Kapitel voller Erinnerungen.

Warum ausgerechnet Metal?

Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt.

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Metal begleitet mich schon fast mein ganzes Leben.

Genau wie die Fotografie hat mich diese Musik seit meiner frühen Jugend geprägt. Bands wie Metallica, Judas Priest, Iron Maiden, ZZ Top und viele andere liefen schon damals in Dauerschleife. Mit ihnen bin ich aufgewachsen – und irgendwie auch erwachsen geworden.

Dabei ist Metal weit mehr als nur ein Musikstil.

Metal ist eine Lebenseinstellung.

Wer noch nie auf einem Metal-Festival war, hat häufig ein völlig falsches Bild. Lange Haare, schwarze Kleidung, Leder, Kutten und laute Musik wirken auf viele Menschen zunächst einschüchternd. Die Realität könnte jedoch kaum unterschiedlicher sein.

Metal-Fans gehören wahrscheinlich zu den friedlichsten Festivalbesuchern überhaupt. Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt werden hier nicht gepredigt – sie werden einfach gelebt. Wer Hilfe beim Zeltaufbau braucht, bekommt sie. Wer etwas verloren hat, findet meist jemanden, der versucht zu helfen. Fremde Menschen kommen miteinander ins Gespräch, teilen Essen oder Getränke und feiern gemeinsam ihre Leidenschaft.

Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum so viele Besucher jedes Jahr wiederkommen.

Dieses Jahr mit einem besonderen Experiment

Montagmorgen, 27. Juli 2026.

Der Wecker klingelte gegen fünf Uhr morgens. Während viele Festivalbesucher vermutlich gerade erst ins Bett gingen, machten wir uns bereits auf den Weg Richtung Norden.

Allerdings stand dieses Jahr noch ein besonderes Experiment an.

Zum ersten Mal wollten wir die komplette Anreise mit einem Elektroauto absolvieren.

Natürlich bedeutete das von Anfang an eine etwas andere Reiseplanung. Höchstgeschwindigkeit spielte plötzlich keine große Rolle mehr. Viel wichtiger waren Durchschnittsgeschwindigkeit, Reichweite und sinnvoll geplante Ladestopps.

Schon vor der Abfahrt war klar, dass wir gegenüber den vergangenen Jahren deutlich mehr Zeit einplanen mussten.

Wie sich unser Selbstversuch mit dem Elektroauto geschlagen hat, welche Erfahrungen wir gemacht haben und ob wir die Reise erneut genauso antreten würden, wird in einem separaten ausführlichen Bericht folgen.

Nach mehreren Ladestopps erreichten wir schließlich gegen 15 Uhr Wacken.

Zuhause auf Zeit – Residenz Evil

In diesem Jahr wohnten wir erneut im Residenz Evil.

Dabei handelt es sich um einen besonderen Campingbereich des Wacken Open Air. Im Gegensatz zum regulären Camping bietet Residenz Evil deutlich mehr Komfort. Es gibt sanitäre Anlagen, Catering, Lounge-Bereiche sowie einen direkten Zugang zur Camping Plaza, der großen Einkaufs-, Gastronomie- und Erlebnismeile vor dem eigentlichen Festivalgelände.

 

Gerade für Besucher, die mehrere Tage vor Ort verbringen, ist das eine äußerst angenehme Alternative zum klassischen Camping.

Nachdem unser Zelt bezogen war, führte uns der erste Weg direkt auf die Camping Plaza.

Dort holten wir zunächst unseren bereits vorab per Click & Collect bestellten Festival-Merchandise im offiziellen Wacken-Merchandise-Store ab.

Wie jedes Jahr blieb es natürlich nicht bei dem, was ursprünglich geplant war.

Anschließend ging es zurück zum Residenz Evil, wo wir den Abend entspannt im Cateringbereich bei einem guten Essen ausklingen ließen.

Nach der langen Anreise war schnell klar:

Heute wird früh geschlafen.

Dienstag – Ein entspannter Auftakt

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg ins Dorf Wacken.

Während der Festivalwoche verwandelt sich das kleine Dorf vollständig. Viele Bewohner öffnen ihre Grundstücke oder Garagen, Vereine verkaufen Speisen und Getränke, überall entstehen kleine Verkaufsstände und nahezu jedes Haus ist passend zum Festival dekoriert.

Besonders beeindruckend ist jedes Jahr aufs Neue, wie sehr das gesamte Dorf hinter dem Festival steht. Besucher und Einwohner begegnen sich mit großer Herzlichkeit.

Natürlich durfte auch der obligatorische Einkauf im örtlichen EDEKA nicht fehlen. Dort besorgten wir den Proviant für die kommenden Festivaltage.


 

Nach einem kleinen Snack am Zelt erkundeten wir erneut die Camping Plaza und ließen den Abend mit einem selbst gekochten Essen entspannt ausklingen.

Mittwoch – Endlich öffnet das Infield

Mittwoch war es endlich soweit.

Die Tore zum legendären Infield öffneten sich.

Mit rund 85.000 Besucherinnen und Besuchern, mehreren großen Hauptbühnen sowie zahlreichen weiteren Bühnen gehört das Wacken Open Air seit vielen Jahren zu den größten und bekanntesten Heavy-Metal-Festivals der Welt. Über fünf Tage verteilt treten Künstler aus nahezu allen Bereichen des Metal und Rock auf – von jungen Newcomern bis hin zu internationalen Legenden.

Unsere erste Festivalrunde führte uns zu:

  • Thunder Mother
  • LOVEBITES
  • The Butcher Sisters
  • Electric Callboy
  • Hämatom

Das absolute Highlight des Tages waren für mich eindeutig Hämatom.

Energie, Stimmung und Publikumsnähe – hier passte einfach alles zusammen. Schon nach wenigen Minuten verwandelte sich das Infield in eine einzige riesige Party.

Genau so muss ein Festivalauftakt aussehen.

Donnerstag – Jetzt läuft Wacken auf Hochtouren

Erst am Donnerstag entfaltet das Festival seine komplette Größe.

Nun waren sämtliche Bühnen geöffnet und überall auf dem Gelände herrschte reges Treiben.

Auf unserem Programm standen:

  • H-Blockx
  • Skyline
  • Europe
  • P.O.D.
  • Savatage
  • Def Leppard

Während des Auftritts von Def Leppard setzte leider Regen ein.

Da die Band ohnehin nicht zu meinen absoluten Favoriten zählt, entschieden wir uns nach etwa der Hälfte des Konzerts für den Rückweg.

Im Lounge-Bereich des Residenz Evil gönnten wir uns stattdessen noch einen Cocktail und verfolgten das Konzert entspannt auf den dort installierten Monitoren.

Auch das gehört mittlerweile irgendwie zu Wacken.

Freitag – Ein Tag voller Lieblingsbands

Der Freitag war für mich persönlich vermutlich der musikalische Höhepunkt des gesamten Festivals.


 

Schon beim Blick auf den Timetable war klar, dass dieser Tag etwas Besonderes werden würde.

 

Auf dem Programm standen:

  • Vreid
  • Paradise Lost
  • Danko Jones
  • Black Label Society
  • Saxon
  • In Flames
  • Judas Priest

Das große Highlight bildeten natürlich Judas Priest.

Helden meiner Jugend.

Bereits zum vierten Mal durfte ich die Band live erleben – und ich kann ohne Übertreibung sagen:

Es war mit Abstand der beste Auftritt, den ich jemals von Judas Priest gesehen habe.

Beeindruckende Bühnenshow, unglaubliche Spielfreude und eine Atmosphäre, die man nur schwer in Worte fassen kann.

Manchmal schließen sich einfach Kreise.

Samstag – Metal kennt kein Alter

Nach dem Frühstück führte uns der Weg zunächst erneut zur Camping Plaza.

Der Grund war allerdings weniger spektakulär.

Dort funktionierte das Internet deutlich besser.

Punkt 10 Uhr startete der Vorverkauf der begehrten Loyalty Tickets für das Wacken Open Air 2027.

Nach kurzer Wartezeit konnten wir erfolgreich unsere Tickets sichern.

Die Erleichterung war entsprechend groß.

Danach ging es wieder ins Infield.

Zunächst überraschte Comedian Torsten Sträter mit einem außergewöhnlichen Programmpunkt, bevor eines der emotionalsten Highlights der gesamten Festivalwoche folgte.

HeavySaurus – Wacken zeigt sein Herz

Was die Festivalorganisation hier auf die Beine gestellt hat, verdient größten Respekt.

Für den Auftritt der Dino-Metal-Band HeavySaurus wurden erstmals die üblichen Altersbeschränkungen aufgehoben. Normalerweise dürfen Kinder unter sechs Jahren das Infield nicht betreten.

Für dieses Konzert galt eine Ausnahme.

Nachdem HeavySaurus bereits 2025 auf einer kleineren Bühne sämtliche Kapazitäten gesprengt hatte, durfte die Band nun auf der Harder Stage, einer der größten Bühnen des Festivals, auftreten.

Und das Infield?

Bereits gegen Mittag war es voller als ich es jemals erlebt habe.

Geschätzt zwischen 35.000 und 40.000 Zuschauer standen vor der Bühne – Zahlen, die viele bekannte Erwachsenenbands zu dieser Uhrzeit niemals erreichen.

Überall waren Kinder mit leuchtenden Augen zu sehen.

Extra eingerichtete Familienbereiche, spezielle Treffpunkte für den Fall einer Trennung von den Eltern, ein eigener Bereich direkt vor der Bühne sowie spezielle Kinder-Shirts zeigten eindrucksvoll, welchen Stellenwert Familien inzwischen beim Wacken Open Air besitzen.

Spätestens hier wurde wieder deutlich:

Wacken ist Metal. Und Metal ist Familie.

Eine bessere musikalische Früherziehung kann man sich wohl kaum vorstellen.

Noch einmal Kraft sammeln

Da anschließend mehrere Stunden lang keine Band spielte, die uns interessierte, nutzten wir die Zeit sinnvoll.

Fast das gesamte Gepäck wanderte bereits zurück ins Auto.

Nur das Nötigste blieb im Zelt.

Damit wollten wir uns eine möglichst entspannte und frühe Abreise am Sonntag ermöglichen.

Eine Entscheidung, die sich später als goldrichtig herausstellen sollte.

Das große Finale

Am Abend warteten noch einmal echte Hochkaräter.

  • Lamb of God
  • Airbourne
  • Arch Enemy
  • Powerwolf

Und schließlich:

Sabaton.

Was die Schweden auf die Bühne brachten, war schlicht beeindruckend.

Gigantische Videowände, aufwendige Bühnenelemente, unzählige Feuer- und Pyroeffekte sowie eine perfekte Inszenierung machten den Auftritt zu einem würdigen Abschluss des Festivals.

Ein Gänsehautmoment nach dem anderen.

Abschied bis zum nächsten Jahr

Nach einer kurzen Nacht klingelte am Sonntagmorgen bereits um fünf Uhr der Wecker.

Duschen.

Umziehen.

Zelt abgeben.

Gegen sechs Uhr verließen wir Wacken.

Die frühe Abfahrt erwies sich als großer Vorteil. Bis kurz vor Frankfurt verlief die Rückreise nahezu staufrei.

Nach knapp neun Stunden erreichten wir wieder unser Zuhause.

Im Gepäck befanden sich nicht nur jede Menge Festival-Merchandise und tausende Fotos.

Vor allem nahmen wir unzählige Erinnerungen, Gespräche, Begegnungen und Erlebnisse mit.

Genau das macht Wacken für mich aus.

Nicht nur die Musik.

Nicht nur die Bands.

Sondern die Menschen.

Die Gemeinschaft.

Das Gefühl, jedes Jahr wieder nach Hause zu kommen.

Und deshalb ist bereits heute klar:

Wacken Open Air 2027 – wir sehen uns wieder.

Noch 357 Tage.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2026 Air Arch Callboy Def Deutschland Electric Enemy Festival Festivalbericht Festivalfotografie Flames Fotografie Greibich greibich.de Hämatom Heavy HeavySaurus In Judas Konzertfotografie Leppard Lost Metal Open Paradise Powerwolf Priest Sabaton Sascha Saxon Wacken WOA https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/8/02-august-2026---wacken-open-air-2026 Mon, 03 Aug 2026 10:50:49 GMT
21. Juli 2026 - Bittere Niederlage in Leonberg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/7/21-juli-2026---bittere-niederlage-in-leonberg Dramatisches Halbfinale endet mit bitterer Niederlage – Longhorns verpassen das Finale denkbar knapp

Playoff-Football ist etwas Besonderes. Die Anspannung ist spürbar, jeder Spielzug kann über Sieg oder Niederlage entscheiden und Kleinigkeiten machen am Ende den Unterschied. Genau das bekamen die Zuschauer im Halbfinale der U19-Juniorenregionalliga zwischen den Leonberg Alligators und den Weinheim Longhorns zu sehen. Nach einem packenden Schlagabtausch auf Augenhöhe mussten sich die Longhorns am Ende knapp mit 26:32 geschlagen geben.

Endlich einmal ausschlafen – entspannte Anreise nach Leonberg

Für die Mannschaft begann der Tag ungewohnt entspannt. Statt bereits mitten in der Nacht aufzustehen, stand die erste Busabfahrt der Saison zu einer fast luxuriösen Uhrzeit auf dem Programm. Um 10:45 Uhr rollte der Mannschaftsbus Richtung Leonberg. Nach den zahlreichen frühen Auswärtsfahrten der vergangenen Monate fühlte sich das fast wie Ausschlafen an.

In Leonberg angekommen blieb genügend Zeit für die gewohnten Abläufe. Das Team bezog die Kabine, zog sich um und bereitete sich konzentriert auf das wichtigste Spiel der bisherigen Saison vor. Während die Spieler sich aufwärmten und gemeinsam noch einmal den Gameplan durchgingen, lief im Hintergrund bereits die beeindruckende Organisation der Longhorns.

Unsere großartige Orga-Crew sorgte dafür, dass an der Sideline alles perfekt vorbereitet war. Verpflegungszelt, Medizin- und Physio-Bereich sowie das Coaching-Zelt wurden aufgebaut – ein enormer Aufwand, der häufig im Hintergrund bleibt, ohne den ein Spieltag dieser Größenordnung jedoch kaum möglich wäre.

Starke Unterstützung von den Rängen

Besonders beeindruckend war erneut die Unterstützung unserer Fans. Zahlreiche Eltern, Familienmitglieder und Freunde hatten den Weg nach Leonberg gefunden und verwandelten das Auswärtsspiel beinahe in ein Heimspiel. Die lautstarke Kulisse begleitete die Mannschaft während der gesamten Begegnung und sorgte für eine fantastische Atmosphäre.

    

Traumstart für die Longhorns

Die Weinheim Longhorns erwischten den perfekten Start. Bereits im ersten Viertel gelang der erste Touchdown inklusive Extrapunkt zum 7:0. Die Defensive arbeitete konzentriert und ließ den Alligators zunächst kaum Möglichkeiten, ins Spiel zu finden.

Auch im zweiten Quarter lief zunächst alles nach Plan. Ein weiterer Touchdown mit erfolgreichem Point after Touchdown erhöhte die Führung auf 14:0. Die Longhorns kontrollierten das Spiel und schienen auf einem guten Weg ins Finale.

Doch Leonberg zeigte, warum die Mannschaft zu den stärksten Teams der Liga gehört. Noch vor der Halbzeit kämpften sich die Gastgeber eindrucksvoll zurück und glichen mit zwei Touchdowns inklusive Extrapunkten zum 14:14 aus. Mit diesem Spielstand ging es nach der Two-Minute-Warning in die Halbzeitpause.

Das Spiel kippt

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Alligators zunächst das Kommando. Zwei Touchdowns sorgten für eine zwischenzeitliche 26:14-Führung. Plötzlich schien das Momentum vollständig auf Seiten der Gastgeber zu liegen.

Doch Aufgeben war für die Longhorns keine Option.





Mit großem Einsatz kämpfte sich das Team zurück. Noch im dritten Viertel verkürzte Weinheim auf 20:26 und hielt sich damit alle Chancen offen.

 

Nervenkrimi bis zur letzten Minute

Im Schlussviertel erreichte das Halbfinale seinen absoluten Höhepunkt.

Die Longhorns fanden erneut den Weg in die Endzone und stellten auf 26:26. Das Spiel war wieder völlig offen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten den Zuschauern ein echtes Playoff-Spiel, das bis in die Schlussphase hinein keinen Sieger erkennen ließ.

Nach der Two-Minute-Warning folgte schließlich der entscheidende Angriff der Leonberg Alligators. Den Gastgebern gelang noch ein weiterer Touchdown zum 32:26. Die Longhorns warfen anschließend noch einmal alles nach vorne, konnten das Spiel jedoch nicht mehr drehen.

Mit dem Schlusspfiff war die Enttäuschung riesig. Das Finale war zum Greifen nah und doch fehlten am Ende nur wenige entscheidende Momente.

Ein Spiel auf Augenhöhe

Das Endergebnis fühlt sich aus Sicht der Longhorns äußerst bitter an. Über weite Strecken begegneten sich beide Mannschaften absolut auf Augenhöhe. Es war ein intensives, spannendes und hochklassiges Halbfinale, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.

Natürlich gab es während der Begegnung einige Schiedsrichterentscheidungen, die aus meiner Sicht nur schwer nachzuvollziehen waren. Über die gesamte Saison – sowohl in der U19 als auch bei den Seniors – war dies für mich eine der schwächsten Schiedsrichterleistungen. Dennoch wäre es falsch, die Niederlage ausschließlich darauf zu schieben. Die Longhorns hatten mehrfach selbst die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Am Ende waren es viele kleine Situationen, die zusammen den Ausschlag gaben.

Hinter der Kamera mitten im Geschehen

Für mich persönlich war es erneut ein besonderer Spieltag. Als Teammanager und Teamfotograf durfte ich das Team wieder hautnah begleiten und gleichzeitig die emotionalsten Momente des Tages festhalten.

Fotografisch stellte mich das Wetter allerdings vor echte Herausforderungen. Im Minutentakt wechselten sich strahlender Sonnenschein und dichte Wolken ab. Harte Schatten, extremes Gegenlicht und ständig wechselnde Lichtverhältnisse machten jede Szene zu einer neuen Aufgabe. Gerade bei schnellen Sportarten wie American Football ist das alles andere als einfach – dennoch sind genau solche Spiele oft diejenigen, die am Ende die emotionalsten Bilder liefern.

Die Saison ist noch nicht vorbei

Auch wenn der Traum vom Finale geplatzt ist, ist die Saison für die Weinheim Longhorns noch nicht beendet.

Bereits am kommenden Sonntag wartet das Spiel um Platz 3. Im heimischen Sepp-Herberger-Stadion empfangen die Longhorns die Ravensburg Razorbacks. Noch einmal möchte die Mannschaft gemeinsam mit ihren Fans alles geben und sich mit einer starken Leistung aus der Saison verabschieden.

Die Unterstützung von der Seitenlinie wird dabei wichtiger sein denn je.

Die genauen Informationen zum Spiel folgen in den nächsten Tagen auf unserem Instagram-Kanal.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) alligators american baden-württemberg blog deutschland football fotografie halbfinale jugendfootball juniorenregionalliga leonberg longhorns playoffs sepp-herberger-stadion spielbericht sportfotografie teamfotograf u19 weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/7/21-juli-2026---bittere-niederlage-in-leonberg Tue, 21 Jul 2026 11:37:29 GMT
04. Juli 2026 - Spannung in Ravensburg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/7/04-juli-2026---spannung-in-ravensburg AUSWÄRTSSIEG IN RAVENSBURG – EIN LANGER TAG, EINE STARKE TEAMLEISTUNG UND DIE PLAYOFFS ZUM GREIFEN NAH!

Der Samstag begann, als viele noch schliefen.

Bereits um 5:45 Uhr traf sich unsere U19 am Stadion in Weinheim. Die Müdigkeit war einigen noch anzusehen, doch die Vorfreude auf den letzten Spieltag der Vorrunde überwog. Dank unserer großartigen Sideline-Crew war bereits am Vortag die komplette Ausrüstung vorbereitet worden. Getränke, Kühlboxen, Medical Equipment, Bälle und das gesamte Sideline-Material mussten am frühen Morgen nur noch in den Bus verladen werden – eine enorme Erleichterung für das gesamte Team.

Pünktlich um 6:00 Uhr setzte sich der Bus in Richtung Ravensburg in Bewegung. Vor uns lagen rund vier Stunden Fahrt, viele Gespräche, Musik auf den Kopfhörern und die letzten Gedanken an den bevorstehenden Gegner.

Gegen 10:00 Uhr erreichten wir das TeleData Stadion. Nach der Ankunft wurden die Jerseys ausgegeben, die Spieler zogen sich um und anschließend wurde gemeinsam noch einmal konzentriert der Gameplan besprochen. Jeder wusste, worauf es heute ankommen würde: Mit einem Sieg konnten wir einen riesigen Schritt in Richtung Playoffs machen.

Um 11:30 Uhr begann schließlich das Warm-up. Die Konzentration war hoch, die Stimmung hervorragend und das Team war bereit.

Dann folgte eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte.

Direkt im Anschluss an unser U19-Spiel sollte die GFL-Mannschaft der Ravensburg Razorbacks ihr Heimspiel austragen. Dadurch wurde unser Spiel nicht nur professionell per Livestream übertragen und kommentiert, sondern sogar auf der großen LED-Videowall im Stadion gezeigt. Für ein U19-Spiel ist das alles andere als selbstverständlich und sorgte bei Spielern, Coaches und Betreuern gleichermaßen für Begeisterung. Besonders schön war diese Möglichkeit für alle Eltern, Familienmitglieder und Fans, die den weiten Weg nach Ravensburg nicht mitfahren konnten und unser Team trotzdem live verfolgen konnten.

13:00 Uhr – Kickoff.

Von Beginn an zeigten die Longhorns, dass sie an diesem Tag keine Zweifel aufkommen lassen wollten.

Bereits im ersten Quarter belohnte sich die Offense mit dem ersten Touchdown des Tages und brachte die Longhorns mit 0:6 in Führung. Unsere Defense spielte gleichzeitig äußerst diszipliniert und ließ den Gastgebern kaum Raum zur Entfaltung.

Auch im zweiten Quarter blieb das Momentum auf unserer Seite. Zunächst erhöhten wir mit Touchdown und Extrapunkt auf 0:13, wenig später folgte bereits der nächste Touchdown zum 0:19. Die Longhorns kontrollierten das Spielgeschehen und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Kurz vor der Halbzeit konnten die Razorbacks zwar noch einmal zurückschlagen und verkürzten inklusive Two-Point-Conversion auf 8:19, doch unsere Führung war weiterhin komfortabel und absolut verdient.

In der Halbzeit wurde es noch einmal besonders.

Da im Anschluss das GFL-Spiel stattfinden sollte, nutzte der Stadionsprecher die Pause als Generalprobe. Im Stadion erklangen die deutsche und die amerikanische Nationalhymne – ein beeindruckender Moment und eine Atmosphäre, die man im Jugendfootball nur selten erlebt. Für viele unserer Spieler war das sicherlich ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben wird.

Nach der Pause starteten die Razorbacks mit viel Energie in das dritte Viertel und verkürzten erneut auf 16:19. Für einen kurzen Moment schien das Spiel noch einmal spannend zu werden.

Doch unsere Longhorns hatten die passende Antwort.

Mit einem starken Drive marschierte unsere Offense erneut über das Feld und stellte mit Touchdown und erfolgreichem Extrapunkt den alten Abstand zum 16:26 wieder her. Damit übernahmen wir endgültig wieder die Kontrolle über das Spiel.

Im letzten Quarter spielte unser Team die verbleibende Zeit clever herunter. Die Defense ließ nichts mehr anbrennen, die Offense hielt den Ball in den eigenen Reihen und auch nach der Two-Minute-Warning blieb der Sieg zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet.

Endstand: 16:26 für die Weinheim Longhorns! 

Es war ein hochverdienter Auswärtssieg, der auf einer starken Teamleistung beruhte. Offense, Defense und Special Teams lieferten über weite Strecken ein überzeugendes Spiel ab und belohnten sich mit einem Erfolg, der einen enormen Schritt in Richtung Saisonziel bedeutet.

Mit diesem Sieg machen die Longhorns das Ticket für die Playoffs so gut wie perfekt und verschaffen sich eine hervorragende Ausgangsposition für die entscheidende Phase der Saison.

Nach dem Schlusspfiff wartete noch eine besondere Überraschung auf die Mannschaft. Gemeinsam ließen wir den erfolgreichen Tag bei frischer Pizza aus einer Pizzeria in Ravensburg ausklingen – die perfekte Belohnung nach einem intensiven Football-Tag.

Gegen 16:45 Uhr machte sich der Bus schließlich wieder auf den Heimweg. Müde, aber glücklich, erreichten wir gegen 21:00 Uhr wieder Weinheim.

Fast 15 Stunden waren wir gemeinsam unterwegs – vom ersten Treffen im Morgengrauen bis zur Rückkehr am Abend. Solche Tage sind anstrengend. Aber genau solche Tage machen ein Team aus. Gemeinsam früh aufstehen, gemeinsam kämpfen, gemeinsam gewinnen und gemeinsam feiern.

Ein großes Dankeschön an unsere Coaches, die Sideline-Crew, alle Eltern, Unterstützer und Fans – sowohl vor Ort als auch zuhause im Livestream. Eure Unterstützung bedeutet unserem Team unglaublich viel.

Jetzt richtet sich der Blick nach vorne. Die Playoffs sind zum Greifen nah – und wir sind bereit für die nächsten Herausforderungen.

One Team. One Dream. Go Longhorns!!! 

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21. Juni 2026 - Hitzeschlacht in Reutlingen https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/6/21-juni-2026---hitzeschlacht-in-reutlingen Hitzeschlacht in Reutlingen – Die U19 der Weinheim Longhorns trotzt der Glut und holt einen wichtigen Auswärtssieg

Manchmal gibt es Spiele, die man nicht nur wegen des Ergebnisses in Erinnerung behält. Spiele, die sich tief ins Gedächtnis einbrennen, weil die äußeren Bedingungen den Akteuren alles abverlangen. Das Auswärtsspiel der U19 der Weinheim Longhorns bei den Reutlingen Eagles am vergangenen Sonntag war genau so ein Spiel.

Bereits früh am Morgen herrschte auf dem Vereinsgelände der Longhorns reges Treiben. Ausrüstung wurde geschleppt, Helme und Shoulder Pads verstaut, letzte Vorbereitungen getroffen. Die Vorfreude auf das wichtige Auswärtsspiel war spürbar, doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass an diesem Tag nicht nur der Gegner eine Herausforderung darstellen würde.

Nach dem gemeinsamen Verladen des Equipments ging es mit dem Bus in Richtung Reutlingen. Die Temperaturen stiegen bereits am Vormittag unaufhaltsam an und ließen erahnen, was Spieler, Coaches, Betreuer und Fans erwarten würde.

Ein Backofen namens Kunstrasen

In Reutlingen angekommen, schlug die Hitze mit voller Wucht zu. Die Luft stand förmlich. Kein Windhauch sorgte für Erleichterung. Der ohnehin schon aufgeheizte Kunstrasen entwickelte sich zu einem regelrechten Backofen.

Trotz der extremen Bedingungen herrschte auf der Anlage eine ausgesprochen freundliche und faire Atmosphäre. Die Gastgeber empfingen Spieler und Besucher herzlich, und beide Teams wussten, dass an diesem Tag nicht nur Football gespielt, sondern auch gegen die Naturgewalten gekämpft werden würde.

Ein erstes Viertel voller Touchdowns

Der Kickoff erfolgte und die Longhorns erwischten einen Traumstart. Gleich zu Beginn konnten die Weinheimer die ersten Punkte des Tages erzielen und inklusive erfolgreichem Extrapunkt mit 0:7 in Führung gehen.

Die Eagles ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Mit einem eigenen Touchdown samt PAT glichen sie zum 7:7 aus. Die Antwort der Longhorns folgte prompt. Erneut gelang der Weg in die Endzone und Weinheim stellte auf 7:14.

Doch auch diesmal hatten die Gastgeber eine passende Antwort parat. Wieder Touchdown, wieder erfolgreicher Extrapunkt – 14:14.

Nach einem furiosen ersten Viertel stand ein Unentschieden auf der Anzeigetafel. Beide Offensivreihen zeigten ihre Qualitäten, während die Defenses noch nach den richtigen Antworten suchten.

Schlagabtausch vor der Halbzeit

Das zweite Viertel setzte nahtlos dort an, wo das erste aufgehört hatte. Die Longhorns gingen erneut mit 14:21 in Führung.

Doch nun übernahmen die Eagles kurzzeitig die Kontrolle. Zunächst verkürzten sie auf 20:21 und gingen wenig später sogar mit 26:21 erstmals in Führung. Das Spiel drohte zu kippen.

Die Weinheimer bewiesen jedoch Moral und Kampfgeist. Noch vor der Halbzeit gelang ihnen ein weiterer Touchdown inklusive Extrapunkt zum 26:28. Damit sicherten sich die Longhorns die knappe Führung zur Pause.

Während Spieler und Coaches die Halbzeitansprachen nutzten, stand vor allem eines im Vordergrund: Flüssigkeit aufnehmen, Schatten suchen und Kräfte sammeln. Die Temperaturen machten sich mittlerweile bei allen Beteiligten bemerkbar.

Defensive Schwerstarbeit in der Gluthitze

Nach dem Kickoff zum dritten Viertel änderte sich das Bild auf dem Feld. Während die erste Halbzeit von zahlreichen Punkten geprägt war, dominierten nun zunehmend die Defensivreihen.


 

Den einzigen Zählerabschnitt des dritten Quarters erzielten die Eagles durch einen Safety. Damit stand es plötzlich 28:28.

Alles war wieder offen.

Die Hitze forderte mittlerweile ihren Tribut. Jeder Sprint, jeder Block und jedes Tackle schienen doppelt so viel Kraft zu kosten wie gewöhnlich. Dennoch kämpften beide Mannschaften unermüdlich weiter.

Entscheidung im Schlussviertel

Im vierten Quarter wurde die Begegnung endgültig zum Krimi.

Die Longhorns arbeiteten sich noch einmal über das Feld und konnten den entscheidenden Touchdown erzielen. Der anschließende Extrapunktversuch wurde zwar geblockt, doch die Eagles konnten den Ball in die Endzone zurücktragen. Dadurch entstand die ungewöhnliche Punktesituation zum 30:34.

Trotzdem lagen die Longhorns weiterhin vorne.

Nun war die Defense gefragt. Die Weinheimer Verteidigung stemmte sich mit aller Kraft gegen die letzten Angriffsversuche der Eagles und hielt stand. Als die Longhorns schließlich in Ballbesitz kamen, kniete die Offense ab und ließ die letzten Sekunden von der Uhr laufen.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff war entsprechend groß.

Endstand: Reutlingen Eagles 30 – 34 Weinheim Longhorns

Respekt vor allen Beteiligten

Dieser Sieg war weit mehr als nur ein weiterer Erfolg in der Tabelle. Es war eine wahre Hitzeschlacht, bei der beide Teams körperlich an ihre Grenzen gingen.

Allen Spielern gebührt großer Respekt für ihre Leistung unter diesen extremen Bedingungen. Ebenso verdienen die Coaches, Betreuer, Helfer an der Sideline, MedTeam und Unterstützer höchste Anerkennung. Ohne euren Einsatz wären solche Spieltage nicht möglich.

Nach dem Spiel war die Erleichterung bei allen Beteiligten deutlich spürbar. Die wohlverdiente Abkühlung, kalte Getränke und eine eiskalte Dusche sorgten dafür, dass die Strapazen langsam vergessen wurden. Anschließend machte sich das Team mit dem Bus auf den Heimweg – im Gepäck ein verdienter Auswärtssieg.


 

Mittendrin statt nur dabei

Auch ich war wieder als Teammanager der Youth-Mannschaft und Teamfotograf mit dabei. Wie so oft bedeutete das, nicht nur am Spielfeldrand zu stehen, sondern mitten im Geschehen zu sein.

Zwischen Organisation, Betreuung und Fotografie blieb kaum Zeit zum Durchatmen. Genau diese Nähe zum Team macht jedoch den besonderen Reiz aus. Die Emotionen, die Anspannung und die Freude nach einem hart erkämpften Sieg lassen sich nicht nur fotografieren – man erlebt sie hautnah mit.

Ausblick: Family Gameday in Weinheim

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Longhorns nicht. Bereits am kommenden Wochenende steht auf heimischem Boden ein besonderer Football-Tag bevor.

Am 28. Juni 2026 erwartet die Zuschauer ein Double-Header auf dem Gelände der Weinheim Longhorns. Den Auftakt macht die U19 gegen die Frankfurt Universe. Im Anschluss treffen die Seniors auf die Aalen Legions.

Für diesen Gameday haben sich die Longhorns etwas Besonderes einfallen lassen: einen großen Family Gameday mit attraktiven Angeboten für Groß und Klein.

Beste Voraussetzungen also für einen spannenden Football-Sonntag in Weinheim. Nach der Hitzeschlacht von Reutlingen dürfen sich Fans und Zuschauer auf den nächsten Höhepunkt der Saison freuen.

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20. Juni 2026 - ICU Fussballturnier https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/6/20-juni-2026---icu-fussballturnier Wenn Helden des Alltags die Fußballschuhe schnüren – Das 8. ICU-Fußballturnier in Weinheim

Vergangenen Samstag stand für mich einmal etwas völlig anderes auf dem Programm. Statt wie gewohnt an der Seitenlinie eines American-Football-Spiels unterwegs zu sein, führte mich mein Weg auf die Sportanlage der TSG Weinheim zum 8. ICU-Fußballturnier.

Bei diesem Turnier handelt es sich weit mehr als nur um eine sportliche Veranstaltung. Das ICU-Fußballturnier ist vor allem ein Wohltätigkeitsevent, bei dem Menschen zusammenkommen, die tagtäglich Verantwortung übernehmen und für andere da sind. Insgesamt 17 Teams aus Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdiensten und weiteren systemrelevanten Bereichen trafen sich in Weinheim, um gemeinsam für den guten Zweck zu spielen.

Hinter den Kulissen beginnt das Turnier schon lange vor dem Anpfiff

Während die Besucher am Samstagmorgen auf eine bereits perfekt vorbereitete Veranstaltung trafen, begann die eigentliche Arbeit natürlich deutlich früher.

Allen voran hatte das Organisationsteam rund um Beatrix bereits Wochen und Monate in die Planung investiert. Für uns Helfer der TSG Weinheim bedeutete dies, bereits am Freitagnachmittag mit den Vorbereitungen zu beginnen. Plätze mussten hergerichtet, Infrastruktur aufgebaut und zahlreiche organisatorische Details vorbereitet werden.

Am Samstag klingelte der Wecker dann entsprechend früh. Bereits um 7:30 Uhr liefen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Tische und Bänke wurden aufgebaut, Cateringbereiche eingerichtet und unzählige Kleinigkeiten erledigt, die bei Veranstaltungen dieser Größenordnung notwendig sind.

Es ist erstaunlich, wie viel Arbeit hinter einem einzigen Veranstaltungstag steckt – und wie wenig davon die Besucher später überhaupt wahrnehmen.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt

Natürlich durfte auch das kulinarische Angebot nicht fehlen.

Zwei Food Trucks sorgten den gesamten Tag über für zufriedene Gäste. Während der eine mit Burgern und Würstchen die herzhaften Gelüste bediente, lockte der andere mit Softeis und Slush Ice – eine Kombination, die sich angesichts der sommerlichen Temperaturen als besonders beliebt herausstellte.

 

Parallel dazu wurde der Bereich für die große Tombola vorbereitet. Zahlreiche Preise warteten auf glückliche Gewinner und machten den Familientag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung für Groß und Klein.

Bis zum Eintreffen der Mannschaften gegen 9 Uhr herrschte daher reger Betrieb auf der gesamten Anlage.

17 Teams, zwei Spielfelder und jede Menge Leidenschaft

Nach und nach trafen die Teams ein und richteten sich rund um die Spielfelder ein. Mit Pavillons, Sitzgelegenheiten und Kühlboxen entstanden kleine „Clubhäuser“, die den gesamten Tag über als Treffpunkt und Rückzugsort dienten.

Gegen 9:30 Uhr begann schließlich das Turnier.

Auf zwei Spielfeldern gleichzeitig rollte der Ball. Unterstützt von einer professionellen Turnierleitung, einem Stadionsprecher und einem DJ entstand schnell eine Atmosphäre, die man sonst eher von deutlich größeren Veranstaltungen kennt.

Die Spiele waren intensiv, fair und von großem Einsatz geprägt. Dabei stand zwar der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund, gleichzeitig war aber jederzeit spürbar, dass hier Menschen zusammenkamen, die im Berufsalltag oft gemeinsam für andere kämpfen.

Fotograf außerhalb der Komfortzone

Für mich persönlich war dieser Tag auch fotografisch eine spannende Erfahrung.

Neben meiner Tätigkeit als Helfer war ich natürlich mit der Kamera unterwegs. Allerdings bewegte ich mich diesmal auf ungewohntem Terrain.

Nach mittlerweile rund zehn Jahren American Football habe ich dort eine gewisse Routine entwickelt. Ich weiß meist, wann sich eine spannende Spielsituation anbahnt, wo ich stehen muss und welche Momente wahrscheinlich entstehen werden.

Beim Fußball sah das zunächst ganz anders aus.

Man könnte meinen, Sport sei Sport. Doch Fußball stellt einen Fotografen vor ganz andere Herausforderungen. Das Spiel ist deutlich flüssiger, das Geschehen wechselt permanent die Richtung und entscheidende Szenen entstehen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen.

Anfangs fiel es mir deshalb schwer, die richtigen Momente einzufangen. Doch genau darin lag auch der Reiz.

Manchmal lohnt es sich, die eigene Komfortzone bewusst zu verlassen und etwas Neues auszuprobieren. Nur so erweitert man seinen Horizont, entwickelt neue Fähigkeiten und sammelt Erfahrungen, die man später auch in anderen Bereichen nutzen kann.

Rückblickend war genau das einer der spannendsten Aspekte dieses Tages.

Der Wünschewagen zu Gast in Weinheim

Nach der Mittagspause warteten gleich mehrere Highlights auf die Besucher.

Zunächst stellte sich der Wünschewagen Mannheim des ASB vor. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über die wichtige Arbeit des Projekts zu informieren.

Der Wünschewagen erfüllt schwerstkranken Menschen einen letzten Herzenswunsch und ermöglicht ihnen besondere Momente, die ansonsten oft nicht mehr realisierbar wären. Die Gespräche mit den Verantwortlichen machten deutlich, wie viel Engagement, Herzblut und Menschlichkeit hinter diesem Projekt stecken.

Die Hauptattraktion: Christoph 53 landet direkt am Sportplatz

Der wohl spektakulärste Moment des Tages folgte wenig später.

Unter den Blicken zahlreicher Besucher setzte der Rettungshubschrauber Christoph 53 der DRF Luftrettung direkt auf dem Gelände auf.

Schon das Anfluggeräusch sorgte für gespannte Blicke in den Himmel. Als der Hubschrauber schließlich landete, strömten zahlreiche Besucher zum abgesperrten Bereich.

Die Crew nahm sich viel Zeit für Fragen und ermöglichte den Gästen sogar einen Blick ins Innere des Hubschraubers. Besonders für die vielen Kinder war dies ein unvergessliches Erlebnis.

Doch auch viele Erwachsene nutzten die seltene Gelegenheit, moderne Luftrettung einmal aus nächster Nähe kennenzulernen.

Spannung bis zum Finale

Nach den Attraktionen des Nachmittags richtete sich der Fokus wieder auf das Sportliche.

Mit den Halbfinalspielen begann die entscheidende Phase des Turniers. Anschließend folgten das Spiel um Platz drei sowie das große Finale.

Die Mannschaften gaben trotz der mittlerweile drückenden Hitze noch einmal alles. Nicht nur die Spieler, sondern auch Zuschauer und Helfer kamen angesichts der Temperaturen ordentlich ins Schwitzen.

Nach dem Finale folgte schließlich die traditionelle Siegerehrung, bei der die Leistungen aller Teams gewürdigt wurden.

Ein langer Tag geht zu Ende

Doch mit der Siegerehrung war die Arbeit noch lange nicht vorbei.

Nun begann der Abbau. Tische mussten verstaut, Technik abgebaut und die gesamte Anlage zumindest grob gereinigt werden.

Als gegen 18 Uhr schließlich die letzten Arbeiten erledigt waren, waren wir alle froh, den schweißtreibenden Tag erfolgreich gemeistert zu haben.

Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir allerdings noch nicht, dass dieser Tag noch eine ganz besondere Fortsetzung bekommen sollte.

Doch frei nach Michael Ende und seiner „Unendlichen Geschichte“:

„Das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.“

Und genau diese Geschichte gibt es dann morgen.


Deine Unterstützung ist gefragt

Solltest du die bei diesem Turnier begünstigten Organisationen ebenfalls unterstützen wollen,  dann kannst du das auf dem folgenden beiden Spendenkonten machen:

Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
IBAN: DE84 3702 0500 0007 0607 05
BIC: BFSWDE33XXX
SozialBank
Verwendungszweck: "Wünschewagen oder Wünschewagen + Standort*

Aufwind-Viernheim e.V.
IBAN: DE93 5519 0000 0366 6590 19
BIC: MVBMDE55
Volksbank Darmstadt Mainz

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 53 ASB Baden-Württemberg Benefizturnier Charity Christoph DRF Event Eventfotografie Familienfest Fotoblog Fotografie Fußball Fußballfotografie Fußballturnier Greibich ICU Intensivstationen Luftrettung Mannheim Rettungsdienst Rettungskräfte Sascha Sportfotografie TSG Turnier Veranstaltungen Weinheim Wohltätigkeitsevent Wünschewagen https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/6/20-juni-2026---icu-fussballturnier Sun, 21 Jun 2026 19:25:08 GMT
16. Juni 2026 - KI-Kennzeichnungspflicht https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/6/16-juni-2026---ki-kennzeichnungspflicht Was die neue KI-Kennzeichnungspflicht ab August 2026 für die Fotografie bedeutet

Hallo liebe Leser. Heute beglücke ich euch ausnahmsweise mal nicht mit einem meiner Fotoabenteuer, sondern einem eher ernsteren Sachthema.

Es ist das Thema, das uns (Hobby-)Fotografen seit Langem beschäftigt: 

Wo hört die Fotografie auf und wo fängt die reine Rechenleistung an? Bisher war die Kennzeichnung von KI-generierten Bildern eher eine Frage der Ehre oder der Richtlinien von Facebook, Instagram oder anderen Plattformen. Doch damit ist bald Schluss. Am 2. August 2026 tritt die entscheidende Phase des EU AI Acts in Kraft, die die Spielregeln für alle Fotografen (Content Creator) nachhaltig verändern wird.

Eines vorweg...das hier ist keine Rechtsberatung, sondern nur meine Interpretation der angelesenen Inhalte. Wer es genauer wissen möchte, muss sich hier fachkundig beraten lassen.

1. Der Stichtag: Warum der August 2026 ein Wendepunkt ist

Die Europäische Union macht Ernst mit der Transparenz. Ab August 2026 greifen die strengen Kennzeichnungspflichten der KI-Verordnung (EU AI Act). Das Ziel: Wir Betrachter sollen die Möglichkeit haben zu erkennen, ob ein Bild das Licht eines Sensors gesehen hat oder die das Ergebnis eines Algorithmus ist.

Wichtig: Die Verordnung macht keinen Unterschied zwischen „alt“ und „neu“. Wer ab diesem Datum KI-Inhalte öffentlich zugänglich macht – egal, wann sie erstellt wurden –, muss sich an die neuen Regeln halten.

2. Was genau muss gekennzeichnet werden?

Die Pflicht trifft vor allem Inhalte, die „täuschend echt“ wirken.

  • Deepfakes & Synthetische Realität: Wenn KI-Bilder Personen, Orte oder Ereignisse darstellen, die authentisch wirken, aber nie so stattgefunden haben, ist ein Hinweis zwingend. Hier ein Beispiel: Original (links) ist von mir, das rechte Foto wurde mit Photoshop erweitert und weitere Komponenten Felsen, Bachlauf wurden hinzugefügt, die Bildstimmung auf dramatisch gestaltet.
  • Wesentliche Manipulation: Wer seine echten Fotos durch generative KI so stark verändert, dass der ursprüngliche Charakter verloren geht (z. B. komplettes Austauschen des Hintergrunds durch KI-Szenarien), fällt ebenfalls unter die Pflicht. Das linke Foto ist wieder von mir. Beim rechten Foto wurde mit Luminar der Himmel ausgetauscht und die Lichtstimmung dem Himmel angepasst.
     
  • Ausnahme – Die „künstlerische Freiheit“: Rein künstlerische, offensichtlich fiktive oder rein dekorative Inhalte (z.B. ein sprechender Comic-Hund) sind oft befreit – es sei denn, es besteht die Gefahr einer Verwechslung mit der Realität. Ich glaube das hier bedarf keiner weiteren Erläuterung, außer dass die KI-Version von ChatGPT erstellt wurde.

3. Technik statt nur Text: Metadaten werden zum Gesetz

Ein kleiner Satz unter dem Bild wie „Made with AI“ wird in vielen Fällen nicht mehr reichen. Die Verordnung fordert eine maschinenlesbare Kennzeichnung. Hier kommen Standards wie C2PA ins Spiel. Dabei werden Informationen über die Entstehung direkt in die Metadaten des Bildes eingebettet – quasi ein digitaler Fingerabdruck, der beweist, was echt ist und was nicht. Große Player wie Adobe, Leica und Nikon arbeiten bereits intensiv an Kameras und Software, die diese „Content Credentials“ direkt unterstützen.

4. Was bedeutet das für uns Fotografen?

Ehrlich gesagt ist es eine riesige Chance. Während die Flut an KI-Bildern weiter zunimmt, wird das echte, handgemachte Foto zu einem Premium-Gut.

  • Authentizität als USP: Wer seine Bilder als „echt“ verifizieren kann, schafft Vertrauen.
  • Haftungsrisiken: Ignoranz kann teuer werden. Bei Verstößen drohen Bußgelder, die sich gewaschen haben.
  • Workflow-Check: Prüfe jetzt schon deine Archive. Welche Bilder auf deiner Website nutzen generative Füllungen? Welche Hintergründe sind künstlich?

Mein Fazit

Die neue Kennzeichnungspflicht ist kein Ende der Kreativität, sondern der Anfang einer neuen Ära der Ehrlichkeit. Als Fotografen sollten wir diese Transparenz nicht als Last, sondern als Schutzschild für unsere Leistung begreifen. In einer Welt, in der man seinen Augen kaum noch trauen kann, ist die Wahrheit das wertvollste Motiv. Allerdings bleibt die Frage, in wie weit diese Kennzeichnungspflicht umgesetzt und unser Konsumverhalten beeinflussen wird.

Wie steht ihr dazu? Nervt euch die Kennzeichnungspflicht oder freut ihr euch auf mehr Klarheit im Netz? Schreibt es mir in die Kommentare!

 

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13. Juni 2026 - Ende einer Siegesserie https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/6/13-juni-2026---ende-einer-siegesserie Schwarzwald-Krimi endet mit dem Ende einer beeindruckenden Siegesserie

Weinheim Longhorns unterliegen den Blackforest Foxes in einem packenden Spitzenspiel mit 19:26

Nach dem Spitzenspiel der Landesliga Baden-Württemberg am vergangenen Sonntag stand für die Weinheim Longhorns bereits am darauffolgenden Samstag das Rückspiel gegen die Blackforest Foxes in Freudenstadt-Dietersweiler auf dem Programm. Was zunächst wie die Fortsetzung einer erfolgreichen Saison aussah, entwickelte sich zu einem echten Football-Krimi – mit einem Ausgang, den wohl die wenigsten erwartet hätten.

Eine Anreise wie ein Kurzurlaub

Bereits die Fahrt in den Schwarzwald hatte ihren ganz eigenen Reiz. Um 9:30 Uhr setzte sich der Teambus der Longhorns in Bewegung. Die Strecke führte durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Dichte Wälder, sanfte Hügel, malerische Täler und kleine Schwarzwalddörfer zogen an den Fenstern vorbei.

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad fühlte sich die Fahrt eher nach einem Wochenendausflug als nach einem wichtigen Auswärtsspiel an. Der einzige kleine Störfaktor: Ein kräftiger und teilweise böiger Wind, der später auch auf dem Spielfeld noch eine Rolle spielen sollte.

Gegen 12:30 Uhr erreichte das Team den Spielort in Freudenstadt-Dietersweiler. Während die Zuschauer langsam eintrafen, begann für Spieler und Coaches die gewohnte Routine. Die Teamzone wurde aufgebaut, Verpflegungsstationen eingerichtet und der medizinische Bereich vorbereitet. Hier wurden Spieler getapt, kleinere Blessuren versorgt und letzte Vorbereitungen getroffen. Anschließend folgten Umziehen, Teambesprechungen und das Aufwärmprogramm.

Ausgangslage: Alles sprach für die Longhorns

Die Vorzeichen waren eindeutig. Beide Mannschaften waren bis zum ersten Aufeinandertreffen am vergangenen Sonntag ungeschlagen gewesen. Die Weinheim Longhorns hatten dieses Spitzenspiel mit 27:3 deutlich für sich entschieden und damit die Tabellenführung übernommen.

Ein weiterer Sieg im Rückspiel hätte den Vorsprung auf vier Punkte anwachsen lassen und vermutlich bereits eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg bedeutet.

Doch Football schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten.

Ein Spiel auf Augenhöhe

Pünktlich um 15:00 Uhr erfolgte der Kickoff.

Die Longhorns erwischten zunächst den besseren Start und gingen mit ihrem ersten Touchdown früh mit 6:0 in Führung. Doch die Gastgeber antworteten umgehend und drehten die Partie durch Touchdown und Extrapunkt zur 7:6-Führung.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Longhorns gingen erneut in Führung und stellten auf 12:7, doch die Foxes konterten erneut mit Touchdown und Extrapunkt zum 14:12. Kurz vor Ende des ersten Viertels erhöhten die Gastgeber durch ein Field Goal auf 17:12.

Nach einem ersten Viertel voller Punkte beruhigte sich die Partie etwas. Das zweite Viertel blieb punktlos. Beide Defensivreihen fanden zunehmend ihren Rhythmus und verhinderten weitere Scores.

Mit einem knappen 17:12 ging es in die Halbzeitpause.

Die Spannung steigt

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel hart umkämpft. Im dritten Viertel gelang den Blackforest Foxes ein weiteres Field Goal zum 20:12.

Die Longhorns kämpften sich jedoch zurück ins Spiel. Im Schlussviertel gelang den Gastgebern zunächst ein weiterer Touchdown zum zwischenzeitlichen 26:12. Doch wer glaubte, die Partie sei entschieden, hatte die Rechnung ohne die Weinheimer gemacht.


 

Mit einem eigenen Touchdown inklusive Extrapunkt verkürzten die Longhorns auf 26:19 und sorgten damit für eine hochspannende Schlussphase.

Plötzlich war alles wieder offen.

Die letzten Minuten entwickelten sich zu einem echten Nervenkrimi. Jeder Spielzug konnte die Entscheidung bringen. Die Longhorns versuchten noch einmal, in Ballbesitz zu kommen und die letzte Chance auf den Ausgleich oder sogar den Sieg zu erzwingen.

Erst rund 30 Sekunden vor Spielende konnten die Foxes die Partie endgültig kontrollieren und die Uhr herunterlaufen lassen. Nach der Two-Minute-Warning knieten die Gastgeber schließlich ab und sicherten sich den viel umjubelten 26:19-Erfolg.

Das Ende einer beeindruckenden Serie

Mit der Niederlage endet für die Weinheim Longhorns eine bemerkenswerte Siegesserie von 16 Erfolgen in Folge innerhalb der vergangenen rund zwei Jahre.

Natürlich schmerzt eine solche Niederlage. Besonders dann, wenn sie in einem so wichtigen Spiel erfolgt. Gleichzeitig gehört genau das zum Sport dazu. Jede Serie findet irgendwann ihr Ende.

Und auch wenn unser Head Coach Sven diesen Satz vermutlich nicht allzu gerne hören wird: Für die Zuschauer war es ein großartiges Football-Spiel.

Spannend, intensiv und bis in die letzten Sekunden völlig offen.

Genau solche Spiele machen den Reiz dieses Sports aus.

Longhorns-Fans verwandeln den Schwarzwald in Weinheim

Für eine beeindruckende Kulisse sorgten nicht nur die zahlreichen Anhänger der Gastgeber.

Auch viele Fans der Longhorns hatten die weite Reise in den Schwarzwald auf sich genommen. Und eines wurde schnell deutlich: Sie waren gekommen, um ihr Team lautstark zu unterstützen.

Mit Trommeln, Ratschen, Glocken und sogar einer Alarm-Sirene sorgten sie über die gesamte Spielzeit für ordentlich Stimmung. Die Unterstützung war so lautstark, dass sich selbst die Helfer des Roten Kreuzes zeitweise mit Gehörschutz absicherten.

Einmal mehr zeigte sich, wie außergewöhnlich die Unterstützung der Longhorns-Familie ist – unabhängig davon, wie weit die Anreise auch sein mag.

Gastgeber mit großer Klasse

Ein besonderes Lob verdienen die Blackforest Foxes.

Vom ersten Moment an wurden Spieler, Coaches und Fans der Longhorns herzlich empfangen. Die Organisation war hervorragend, die Verpflegung ließ keine Wünsche offen und der Umgang miteinander war jederzeit fair, respektvoll und freundschaftlich.

Auch nach dem Spiel stand nicht die Rivalität im Vordergrund, sondern die gemeinsame Leidenschaft für den Footballsport. Beim geselligen Beisammensein im Cateringbereich wurde gefachsimpelt, gelacht und auf einen spannenden Football-Nachmittag zurückgeblickt.

So sollte Sport sein.

Herzlichen Glückwunsch an die Blackforest Foxes zu einem verdienten Sieg, an den nach dem deutlichen Erfolg der Longhorns im Hinspiel vermutlich nur die wenigsten geglaubt hatten.

Der Blick nach vorne

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt allerdings nicht.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für die U19 der Weinheim Longhorns weiter. Am Sonntag, den 21. Juni 2026, gastiert das Team bei den Reutlingen Eagles. Kickoff ist um 12:00 Uhr.

Die Seniors haben an diesem Wochenende spielfrei, bevor es eine Woche später wieder vor heimischer Kulisse zur Sache geht.

Am 28. Juni 2026 erwartet die Fans ein besonderer Double-Header-Gameday. Zunächst trifft die U19 auf Frankfurt Universe, anschließend empfangen die Seniors die Aalen Legions.

Doch nicht nur sportlich wird einiges geboten. Die Longhorns haben sich für diesen Spieltag etwas Besonderes einfallen lassen und veranstalten einen großen Family Gameday mit zahlreichen Aktionen für Groß und Klein.

Ein Termin, den sich Football-Fans und Familien gleichermaßen im Kalender markieren sollten.

 

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07. Juni 2026 - Spitzenspiel der Landesliga Ba-Wü https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/6/07-juni-2026---spitzenspiel-der-landesliga-ba-w Spitzenspiel unter blauem Himmel – Die Weinheim Longhorns setzen ein Ausrufezeichen gegen die Black Forest Foxes

Es gibt Spiele, die weit mehr sind als nur vier Quarter Football. Spiele, die schon Wochen vorher Gesprächsthema sind. Spiele, die richtungsweisend für eine gesamte Saison werden können. Das Heimspiel der Weinheim Longhorns gegen die Black Forest Foxes aus Freudenstadt war genau so ein Spiel.

Beide Teams gingen ungeschlagen in dieses Duell der Landesliga Baden-Württemberg. Während die Longhorns ihre bisherigen Aufgaben souverän gemeistert hatten, wartete mit den Foxes nun der erste echte Härtetest der Saison. Viele Beobachter waren sich einig: Dieses Aufeinandertreffen könnte bereits das erste von zwei Endspielen im Kampf um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg sein.

Perfekte Bedingungen für Football

Schon am Vormittag herrschte rund um das Stadion geschäftiges Treiben. Ab 11 Uhr liefen die Vorbereitungen für den Gameday auf Hochtouren. Helfer, Coaches, Betreuer und zahlreiche Ehrenamtliche sorgten dafür, dass alles für einen perfekten Football-Nachmittag bereitstand.

Gegen Mittag trafen die Gäste aus Freudenstadt ein. Trotz der sportlichen Brisanz war die Atmosphäre von gegenseitigem Respekt und Fairness geprägt. Spieler, Coaches und Verantwortliche begegneten sich freundschaftlich – ganz so, wie man es sich im Sport wünscht.

Dazu zeigte sich das Wetter von seiner allerbesten Seite. Bei Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad, strahlend blauem Himmel und bestem Sonnenschein herrschten nahezu perfekte Bedingungen für Spieler, Zuschauer und Fotografen gleichermaßen.

Während sich die Tribünen langsam füllten, begannen die Teams mit ihren Warm-up-Routinen. Die Anspannung war spürbar. Jeder wusste, welche Bedeutung dieses Spiel für den weiteren Saisonverlauf haben würde.

Pünktlich um 15:30 Uhr erfolgte schließlich der Kickoff.

Frühe Führung sorgt für Sicherheit

Von Beginn an machten die Longhorns deutlich, dass sie das Feld als Sieger verlassen wollten. Die Offensive fand schnell ihren Rhythmus und setzte die Gäste früh unter Druck.

Bereits im ersten Quarter belohnten sich die Weinheimer mit dem ersten Touchdown des Tages. Nach erfolgreichem Extrapunkt stand es 7:0 für die Gastgeber. Die Defense präsentierte sich gleichzeitig hochkonzentriert und ließ den Foxes kaum Raum zur Entfaltung.

Mit dieser verdienten Führung endete das erste Viertel.

Kontrolle vor der Halbzeit

Auch im zweiten Quarter blieb die Partie intensiv, allerdings ohne dass die Gäste wirklich Zugriff auf das Spiel bekamen.

Zunächst verkürzten die Black Forest Foxes durch ein Field Goal auf 7:3. Wer jedoch gehofft hatte, dass die Gäste dadurch neuen Schwung aufnehmen würden, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Die Longhorns antworteten eindrucksvoll. Ein weiterer Touchdown inklusive erfolgreichem Extrapunkt stellte den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 14:3.

Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.

Football, Stimmung und Unterhaltung

Während die Spieler neue Kräfte sammelten und die Coaches letzte Anpassungen für die zweite Halbzeit besprachen, nutzten die Zuschauer die Gelegenheit, sich an den Verpflegungsständen zu stärken.

Für zusätzliche Unterhaltung sorgten die Cheerleader mit ihrer Vorführung. Die Kombination aus Spitzensport, Familienatmosphäre und bestem Sommerwetter machte einmal mehr deutlich, warum Football in Weinheim immer mehr Menschen begeistert.

Die Entscheidung im dritten Quarter

Nach der Pause kamen die Longhorns mit unverändert hoher Intensität zurück aufs Feld.

Die Offensive setzte ihre starke Leistung fort und erhöhte durch den nächsten Touchdown samt Extrapunkt auf 21:3. Spätestens jetzt wurde deutlich, dass die Gastgeber das Spiel vollständig unter Kontrolle hatten.

Doch die Weinheimer hatten noch nicht genug. Ein weiteres Field Goal sorgte für das 24:3 und ließ die Führung weiter anwachsen.

Die Defense spielte gleichzeitig nahezu fehlerfrei. Immer wieder wurden Angriffe der Foxes gestoppt, sodass die Gäste zu keinem Zeitpunkt eine echte Aufholjagd starten konnten.

Souveräner Abschluss

Im letzten Quarter verwalteten die Longhorns ihren Vorsprung nicht etwa nur, sondern setzten mit einem weiteren Field Goal den Schlusspunkt zum 27:3.

Als die letzten Sekunden von der Uhr liefen, war die Freude auf und neben dem Feld groß. Der Heimsieg war zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet gewesen. Gegen einen bislang ebenfalls ungeschlagenen Gegner hatten die Longhorns ein klares Zeichen gesetzt.

Ein wichtiger Schritt – mehr aber noch nicht

Mit dem überzeugenden 27:3-Erfolg bauen die Weinheim Longhorns ihre Tabellenführung weiter aus und festigen ihre Position an der Spitze der Landesliga Baden-Württemberg.

Trotz des deutlichen Ergebnisses wissen alle Beteiligten, dass die Saison noch lange nicht entschieden ist. Das Rückspiel gegen die Black Forest Foxes steht bereits vor der Tür und wird den Longhorns erneut alles abverlangen.

Für mich persönlich war es wieder ein besonderer Tag. Als Teamfotograf und Teambetreuer durfte ich die Begegnung nicht nur durch die Kamera begleiten, sondern auch hautnah erleben. Genau diese Mischung aus Sport, Emotionen, Teamgeist und Gemeinschaft macht den Reiz des American Football aus und sorgt immer wieder für unvergessliche Momente.

Ausblick: Das Rückspiel wartet bereits

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am kommenden Samstag, den 13. Juni 2026, steht das Rückspiel gegen die Black Forest Foxes in Dietersweiler bei Freudenstadt auf dem Programm.

Die Mannschaft wird jede Unterstützung gebrauchen können. Deshalb der Aufruf an alle Fans, Freunde, Familien und Unterstützer der Longhorns:

Kommt mit nach Freudenstadt und macht unser Auswärtsspiel zu einem Heimspiel!

Wenn die Longhorns die Leistung aus diesem Spitzenspiel erneut auf den Platz bringen, wartet die nächste große Chance auf dem Weg zur Meisterschaft und zum Aufstieg. Die Richtung stimmt – jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu machen. 🤘🏈📸

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02. Juni 2026 - Bike Tour https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/6/02--juni-2026---bike-tour Mit dem E-Bike auf den Spuren der Kindheit – Eine Tour durch die Kurpfalz

Die vergangenen Monate hatten es in sich. Beruflich und privat war die Zeit geprägt von Terminen, Verpflichtungen und einem Tempo, das kaum Raum zum Durchatmen ließ. Umso mehr habe ich mich auf die ersten freien Tage des Jahres 2026 gefreut.

Statt große Reisen zu planen, wollte ich die Gelegenheit nutzen, die eigene Heimat einmal wieder bewusst zu entdecken. Mit dem Fahrrad, genauer gesagt mit dem E-Bike. Quasi eine kleine Expedition vor der Haustür. Wandern auf den Spuren von Fritz Meinecke? Nun ja, zumindest die komfortable Version davon – ohne Survival-Ausrüstung, dafür mit Akku-Unterstützung und deutlich kürzeren Etappen.

Am Dienstag stand eine ausgedehnte Rundtour auf dem Programm. Die Strecke führte mich von Mannheim über Brühl, Schwetzingen, Oftersheim und Hockenheim zurück über Plankstadt nach Mannheim. Eine Tour, die nicht nur landschaftlich reizvoll war, sondern mich auch an viele Orte meiner Kindheit zurückführte.

Durch den Hardtwald
Von Mannheim aus ging es zunächst in Richtung Brühl und weiter in den Hardtwald. Dieses große Waldgebiet erstreckt sich zwischen den Gemeinden der Kurpfalz und bietet ein weit verzweigtes Netz an Rad- und Wanderwegen.

Mein erster längerer Halt erfolgte an einer Schutzhütte nahe dem Wasserwerk. Dort gönnte ich mir eine kleine Pause und bereitete mir mit heißem Wasser ein Fertiggericht zu. Manchmal sind es gerade diese einfachen Momente mitten in der Natur, die besonders entspannend wirken. Kein Zeitdruck, kein Lärm, nur Vogelgezwitscher und die angenehme Ruhe des Waldes.

Gestärkt führte mich der Weg weiter zum Wildgehege im Hardtwald. Die Anlage ist seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Naturfreunde. Hier lässt sich die heimische Tierwelt aus nächster Nähe beobachten, während die umliegenden Waldwege zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren einladen.

Erinnerungen entlang des Hockenheimrings
Hinter der Hardtwaldsiedlung bog ich rechts ab und folgte dem Waldweg immer weiter geradeaus. Kilometer um Kilometer rollte ich durch die schattigen Waldpassagen, bis schließlich die markanten Anlagen des Hockenheimrings auftauchten.

Der Hockenheimring gehört zu den traditionsreichsten Rennstrecken Deutschlands. Seit Jahrzehnten ist er Austragungsort internationaler Motorsportveranstaltungen und vor allem durch die Formel 1 bekannt geworden.

Für mich war dieser Abschnitt der Tour jedoch weit mehr als nur ein Besuch an einer berühmten Rennstrecke. Als Kind war ich oft mit meinem Vater hier unterwegs. Damals fuhren wir regelmäßig durch den Wald, um als Zaungäste die Rennen zu verfolgen. Die Strecke verlief damals noch durch die langen Waldgeraden des alten Hockenheimrings.

Mein früherer Lieblingsplatz existiert heute allerdings nicht mehr. Durch den Umbau der Rennstrecke Anfang der 2000er Jahre wurde der Kurs deutlich verkürzt. Die ehemalige Zuschauerstelle liegt mittlerweile irgendwo mitten im Wald und hat ihren Bezug zur Strecke verloren. Trotzdem waren die Erinnerungen sofort wieder da.

Ich folgte der heutigen Parabolika und machte einen kurzen Abstecher zur Jim-Clark-Gedenkstätte. Sie erinnert an den legendären schottischen Rennfahrer Jim Clark, der 1968 bei einem Rennen auf dem damaligen Hockenheimring tödlich verunglückte. Ein stiller Ort, der Motorsportgeschichte und Nachdenklichkeit miteinander verbindet.

Anschließend führte mich der Weg vorbei an der Spitzkehre zurück in den Wald.

Zurück in die eigene Vergangenheit
Der emotionalste Teil der Tour wartete jedoch noch auf mich.
Von Hockenheim aus ging es zurück nach Oftersheim. Hier verbrachte ich die ersten Jahre meiner Kindheit. Orte, die man jahrzehntelang nicht bewusst besucht hat, wirken plötzlich erstaunlich vertraut.

Ich fuhr vorbei an unserem ehemaligen Wohnhaus, besuchte den Spielplatz meiner Kindheit und schaute mir die Schule an. Auch wenn ich diese letztlich nie besucht habe, gehörte sie doch zum alltäglichen Umfeld meiner frühen Jahre. Selbst der Kindergarten durfte auf dieser kleinen Zeitreise nicht fehlen.

Es ist erstaunlich, wie viele Erinnerungen durch einen einzigen Blick auf vertraute Gebäude oder Straßen wieder lebendig werden können. Manche Details waren längst vergessen, andere sofort wieder präsent. Für einen Moment fühlte es sich an, als wären die vielen Jahre dazwischen deutlich kürzer gewesen.

Durch Schwetzingen und Plankstadt
Von Oftersheim führte die Strecke weiter nach Schwetzingen. Die Stadt ist weit über die Region hinaus für ihr berühmtes Schloss und den weitläufigen Schlossgarten bekannt. Für mich besitzt Schwetzingen jedoch noch eine weitere Bedeutung: Hier wurde ich geboren. Auch wenn ich heute nicht mehr hier lebe, bleibt immer ein besonderes Gefühl, durch die Straßen seiner Geburtsstadt zu fahren.
Über Schwetzingen ging es weiter nach Plankstadt. Dort legte ich einen kurzen Zwischenstopp beim neuen Decathlon-Markt ein, bevor ich die letzten Kilometer in Angriff nahm.

Über die Felder zurück nach Mannheim
Der Rückweg führte über die weiten Felder zwischen Plankstadt und Mannheim. Die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Weite Horizonte, sattes Grün und ein angenehmer Frühsommertag sorgten für perfekte Bedingungen.

Während die Beine die letzten Kilometer nahezu automatisch absolvierten, gingen die Gedanken noch einmal die Stationen des Tages durch. Natur, Motorsportgeschichte, Kindheitserinnerungen und die vertraute Landschaft der Kurpfalz hatten diese Tour zu etwas Besonderem gemacht.
Nach rund drei Stunden erreichte ich schließlich wieder Mannheim.

Am Ende standen etwas mehr als 40 Kilometer auf dem Tacho – und deutlich mehr Erinnerungen im Kopf.
Manchmal muss man gar nicht weit reisen, um Neues zu entdecken. Oft genügt eine Fahrradtour durch die eigene Heimat, um festzustellen, wie viele Geschichten direkt vor der Haustür auf einen warten.
 

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23. Mai 2026 - Longhorns zu Gast bei den Greifs https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/5/23-mai-2026---longhorns-zu-gast-bei-den-greifs Beim Gastspiel der Weinheim Longhorns bei den Badener Greifs passte am Samstag fast alles zusammen: strahlender Sonnenschein, Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke, eine tolle Sportanlage und beste Voraussetzungen für einen echten Football-Nachmittag. Bereits beim Betreten des Geländes war klar: Das würde die erste große Hitzeschlacht der Saison werden.


Die Gastgeber präsentierten sich dabei von ihrer besten Seite. Freundlich, entspannt und bestens organisiert. Auch kulinarisch ließ der Gameday keine Wünsche offen – ohne Übertreibung eines der besten Stadionangebote, das ich in letzter Zeit bei einem Football-Spiel erlebt habe. Dazu sorgte eine große Zahl mitgereister Longhorns-Fans für ordentlich Stimmung auf den Rängen. Die „Herde“ war hör- und sichtbar vertreten und machte das Auswärtsspiel gefühlt fast zu einem Heimspiel.


Leider fiel eine kleine Gruppe der gegnerischen Zuschauer unangenehm auf. Lautstarke Beleidigungen und Gesänge, wie man sie eher aus anderen Sportarten kennt, passten so gar nicht zur sonst familiären Football-Atmosphäre. Gerade im American Football steht der respektvolle Umgang eigentlich im Mittelpunkt – „Football Is Family“ scheint bei diesen wenigen Personen allerdings noch nicht angekommen zu sein.


Auch für mich als Teamfotograf waren die Bedingungen an der Sideline alles andere als einfach. Das harte Sonnenlicht, extreme Kontraste und der ständige Wechsel zwischen grellen Licht- und tiefen Schattenpartien verlangten Mensch und Kamera einiges ab. Genau solche Bedingungen machen Football-Fotografie aber gleichzeitig auch spannend: Schweiß, Staub, Emotionen und intensive Spielszenen – ehrlicher kann Sport kaum aussehen.


Sportlich machten die Longhorns von Beginn an klar, wer an diesem Nachmittag das Feld als Sieger verlassen würde. Pünktlich um 16 Uhr erfolgte der Kickoff ins erste Quarter. Die Gäste aus Weinheim starteten konzentriert und gingen zunächst per Field Goal mit 0:3 in Führung. Noch wirkte das Spiel ausgeglichen, doch spätestens im zweiten Quarter nahm die Partie eine klare Richtung.


Mit drei Touchdowns inklusive erfolgreicher Extrapunkte zogen die Longhorns auf 0:24 davon und dominierten das Geschehen auf beiden Seiten des Balls. Die Defense ließ kaum Raumgewinn zu, während die Offense konstant Druck machte und ihre Chancen konsequent nutzte. Zur Halbzeit war die Vorentscheidung längst gefallen.


Auch nach der Pause änderte sich wenig am Kräfteverhältnis. Ein weiterer Touchdown mit Extrapunkt erhöhte den Spielstand im dritten Quarter auf 0:31. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt praktisch entschieden und die Coaches nutzten die Gelegenheit, um der dritten Garde wichtige Einsatzzeit zu geben.


Im Schlussviertel kamen die Gastgeber schließlich noch zu ihren ersten Punkten seit mehreren Spielen. Der Touchdown inklusive Two-Point-Conversion zum 8:31 wurde von den Heimfans beinahe wie ein Sieg gefeiert – verständlich nach einer längeren punktlosen Phase. Am deutlichen Ausgang der Partie änderte das allerdings nichts mehr.


Der Auswärtssieg der Longhorns war zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet. Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel bleibt das Team weiterhin ungeschlagen und setzt ein deutliches Ausrufezeichen in der Landesliga Baden-Württemberg.


Am Ende bleibt ein intensiver, heißer und gleichzeitig kurzweiliger Football-Samstag in Karlsruhe. Gute Stimmung, starke Leistungen auf dem Feld und viele Momente für die Kamera machten diesen Gameday trotz sengender Hitze zu einem besonderen Erlebnis an der Sideline.


Das nächste Spiel wartet bereits am Sonntag, den 07.06., zu Hause gegen die Black Forest Foxes aus Freudenstadt.

 

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17. Mai 2026 - Longhorns @ Sacristans https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/5/17-mai-2026---longhorns-sacristans Beim Auswärtsspiel der U19 der Weinheim Longhorns bei den Freiburg Sacristans war früh aufstehen angesagt. Bereits um 6:30 Uhr startete der Tross aus Weinheim Richtung Freiburg, wo um 11:00 Uhr der Kickoff in der Juniorenregionalliga Baden-Württemberg auf dem Programm stand. Noch etwas verschlafen auf der Autobahn, aber hochmotiviert an der Sideline – Football-Sonntag eben.


Von Beginn an entwickelte sich ein echtes Defensivduell. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter Raumgewinn, Big Plays blieben Mangelware und jeder Fehler konnte spielentscheidend werden. Das erste Quarter verlief komplett ohne Punkte, dennoch war sofort klar: Dieses Spiel würde nichts für Freunde offensiver Feuerwerke werden. Stattdessen dominierten harte Tackles, starke Defensive Lines und konzentrierte Arbeit in den Special Teams.

Im zweiten Quarter gelang den Longhorns schließlich der erste kleine Durchbruch. Ein erfolgreiches Field Goal brachte die Gäste mit 0:3 in Führung und belohnte die bis dahin engagierte Leistung der Weinheimer Defense. Mehr Punkte ließ die Partie vor der Halbzeitpause allerdings nicht zu. Beide Mannschaften arbeiteten konsequent gegen den Ball und machten jede Offense-Serie zu harter Arbeit.

Nach der Pause blieb die Begegnung genauso intensiv. Im dritten Quarter fanden die Sacristans schließlich die entscheidende Lücke und drehten das Spiel mit einem Touchdown inklusive Extrapunkt auf 7:3. Es sollte der einzige Touchdown des Tages bleiben – und letztlich auch der spielentscheidende Moment in dieser absoluten Defense-Schlacht.

Im Schlussviertel versuchten die Longhorns noch einmal alles, um die Partie zurückzudrehen. Doch Freiburg verteidigte konsequent, ließ kaum Raumgewinn zu und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Am Ende stand ein 7:3 für die Sacristans auf dem Scoreboard – ein echtes Low-Scoring-Game, in dem jeder Fehler bestraft wurde und Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entschieden.

Trotz der Niederlage war es ein spannender und kurzweiliger Football-Sonntag mit allem, was diesen Sport ausmacht: harte Defense, Emotionen an der Sideline und ein Spiel, das bis zum Schluss offen blieb. Für mich persönlich war es erneut eine intensive Erfahrung, das Team gleichzeitig als Teammanager und Teamfotograf direkt an der Sideline zu begleiten und die Stimmung hautnah einzufangen.

Jetzt richtet sich der Blick bereits nach vorne: Am 21.06. wartet das nächste Auswärtsspiel gegen die Reutlingen Eagles in Reutlingen.
 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) american baden-württemberg blog defense deutschland eagles football freiburg game jugend juniorenregionalliga longhorns low reutlingen sacristans schlacht scoring teamfotograf u19 weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/5/17-mai-2026---longhorns-sacristans Mon, 18 May 2026 19:45:39 GMT
05. Mai 2026 - Doppelgameday in Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/5/05-mai-2026---doppelgameday-in-weinheim Ein Football-Sonntag, wie man ihn sich als Fotograf – und als Teil der Longhorns-Familie – kaum besser wünschen kann: Doppelgameday im heimischen Stadion, zwei Teams, zwei Siege und jede Menge Emotionen zwischen Sideline, Endzone und Kameralinse.

Doppelter Gameday, doppelte Energie
Das Sepp-Herberger-Stadion zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite. Bereits am Vormittag lag diese besondere Spannung in der Luft, wenn klar ist: Heute stehen gleich zwei Spiele an. Für mich bedeutete das – volle Konzentration, viele Perspektiven und unzählige Momente, die es einzufangen galt.

Spiel 1: U19 setzt ein klares Statement
Die U19 der Weinheim Longhorns empfing die Badener Greifs in der Juniorenregionalliga Baden-Württemberg – und lieferte von Beginn an ab.

Schon im ersten Quarter der perfekte Start: Kickoff, kurzer Aufbau – und direkt der erste Touchdown inklusive Extrapunkt zur 7:0-Führung. Die Defense stand stabil, ließ kaum Raumgewinn zu und setzte früh ein Zeichen.

Im zweiten Viertel bauten die Longhorns den Vorsprung weiter aus. Ein sicheres Field Goal zum 10:0, kurz vor der Two-Minute-Warning dann der nächste Touchdown – 17:0 zur Halbzeit. Klare Führung, klare Körpersprache.

Nach der Pause blieb das Bild unverändert. Die Defense krönte ihre starke Leistung mit einem Safety zum 19:0 im dritten Quarter – ein Moment, der die Dominanz des Teams eindrucksvoll unterstrich. Im Schlussviertel folgte noch ein weiteres Field Goal zum 22:0-Endstand.

Ein souveräner Sieg, bei dem vor allem das Zusammenspiel aus konzentrierter Offense und kompromissloser Defense überzeugte. Nach der Auftaktniederlage meldet sich die U19 eindrucksvoll zurück und holt sich den ersten Saisonsieg im zweiten Spiel.

Der Blick geht bereits nach vorne: Am 17. Mai wartet auswärts die nächste Herausforderung gegen die Freiburg Sacristans.

Spiel 2: Seniors behaupten ihre Serie
Am Nachmittag übernahmen die Seniors das Feld – und trafen mit den Stuttgart Silver Arrows auf einen der Titelfavoriten der Landesliga Baden-Württemberg.

Der Start verlief vielversprechend: Touchdown, Extrapunkt – 7:0. Die Gäste antworteten mit einem Field Goal, doch die Longhorns legten direkt nach und erhöhten noch im ersten Quarter auf 14:3.

Im zweiten Viertel kamen die Silver Arrows besser ins Spiel und verkürzten auf 14:10 – ein erstes Zeichen dafür, dass dieses Spiel enger werden würde als die bisherigen Begegnungen der Saison.

Nach der Halbzeit fanden die Longhorns jedoch wieder ihren Rhythmus. Ein weiterer Touchdown brachte das 21:10 im dritten Quarter und etwas mehr Kontrolle zurück ins Spiel.

Doch spannend blieb es bis zum Schluss: Im vierten Quarter verkürzten die Gäste zunächst auf 21:16. Die Antwort der Longhorns ließ jedoch nicht lange auf sich warten – Touchdown inklusive Extrapunkt zum 28:16-Endstand.

Damit sichern sich die Seniors nicht nur ihren dritten Sieg in Folge, sondern bauen auch ihre beeindruckende Serie auf 13 saisonübergreifende Erfolge aus. Gleichzeitig verteidigen sie souverän die Tabellenführung.

Mehr als nur Football
Für mich persönlich war dieser Tag mehr als nur ein weiterer Einsatz als Teamfotograf. Es war ein besonderer Moment, meinen Sohn in seiner ersten Saison bei den Seniors auf dem Feld zu sehen – ein Perspektivwechsel, der sich kaum in Worte fassen lässt. Zwischen Action-Shots und Spielszenen entstehen plötzlich Bilder, die eine ganz eigene Bedeutung tragen.

Fazit
Zwei Spiele, zwei Siege, unzählige Eindrücke. Die U19 meldet sich stark zurück, die Seniors bleiben auf Erfolgskurs – und das alles vor heimischer Kulisse.
Ein intensiver, spannender und zugleich kurzweiliger Football-Sonntag, der einmal mehr zeigt, warum dieser Sport und dieses Team so besonders sind. Und genau diese Momente sind es, die ich mit meiner Kamera festhalte – Augenblicke, die bleiben.
 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Arrows Baden Badener Bericht Blog Deutschland Doppelgameday Football Gameday Greifs Herberger Juniorenregionalliga Landesliga Longhorns Seniors Sepp Silver Sport Sportfotografie Stadion Stuttgart U19 Weinheim Württemberg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/5/05-mai-2026---doppelgameday-in-weinheim Tue, 05 May 2026 19:21:10 GMT
28. April 2026 - Seniors holen sich zweiten Saisonsieg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/4/28-april-2026---seniors-holen-sich-zweiten-saisonsieg Auswärtssieg mit Charakter – Longhorns behaupten die Spitze in Aalen
Manchmal sind es nicht die spektakulärsten Spiele, die in Erinnerung bleiben – sondern jene, die den Charakter eines Teams zeigen. Genau so ein Spiel erlebten die Seniors der Weinheim Longhorns bei ihrem Auswärtstrip zu den Aalen Legions.

Nach dem überzeugenden Auftaktsieg und der Tabellenführung im Gepäck reisten die Longhorns selbstbewusst nach Aalen – und legten direkt los wie die Feuerwehr.

Frühe Dominanz legt den Grundstein
Das erste Quarter gehörte klar den Gästen: Zwei sauber herausgespielte Touchdowns inklusive Extrapunkte sorgten für eine schnelle 14:0-Führung. Die Offense klickte, die Defense stand stabil – ein Start nach Maß.

Im zweiten Viertel flachte das Spiel etwas ab. Beide Teams lieferten sich nun mehr ein taktisch geprägtes Duell, in dem die Longhorns zwar die Kontrolle behielten, aber keine weiteren Punkte nachlegen konnten. Zur Halbzeit blieb es beim 14:0 – komfortabel, aber noch nicht entschieden.

Kontrolle statt Spektakel
Nach der Pause erhöhten die Longhorns im dritten Quarter auf 21:0 und setzten damit ein klares Zeichen. Es war kein Spiel der großen Highlights, sondern eines der Disziplin und Geduld. Die Gäste kontrollierten das Geschehen, ohne dabei ins Risiko zu gehen.

Im Schlussviertel kamen die Legions noch zu ihrem einzigen Touchdown (21:6), doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Ein weiterer Touchdown der Longhorns stellte den alten Abstand wieder her und besiegelte den 28:6-Endstand.


 

Ein Sieg der Reife
Anders als beim furiosen Saisonauftakt war dieses Spiel keine Machtdemonstration – aber genau das macht diesen Sieg so wertvoll. Die Longhorns zeigten, dass sie auch weniger spektakuläre Spiele souverän herunterspielen können. Der Erfolg war zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet.

Mit diesem zweiten Sieg im zweiten Spiel verteidigen die Longhorns verdient die Tabellenführung und untermauern ihre Rolle als eines der Top-Teams der Landesliga Baden-Württemberg 2026.

Ein persönlicher Moment
Für mich als Fotograf hatte dieser Spieltag noch eine ganz besondere Bedeutung: Mein Sohn stand wieder für die Seniors auf dem Feld – und zeigte eine starke Leistung. Ein Moment, der weit über das Sportliche hinausgeht. Stolz beschreibt es wohl am besten.

Football, Emotionen und Auswärtsflair
Neben dem Spiel bleibt auch die Atmosphäre in Erinnerung: eine gelungene Auswärtsfahrt, Teamspirit im Bus und ein rundum stimmiger Football-Sonntag. Genau diese Mischung macht den Reiz dieses Sports aus – auf und neben dem Feld.

Ich war an diesem Tag als Teamfotograf bei beiden Spielen im Einsatz und konnte wieder viele intensive Momente einfangen – Emotionen, Dynamik und echte Leidenschaft.

Fazit
Zwei Spiele, zwei Siege – die Longhorns sind in der Saison 2026 angekommen. Wenn sie diesen Weg weitergehen, werden sie im Titelrennen definitiv ein gewichtiges Wort mitreden.
 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2026 Aalen American Auswärtssieg Baden Deutschland Football Landesliga Legions Longhorns Seniors Spielbericht Teamfotograf Weinheim Württemberg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/4/28-april-2026---seniors-holen-sich-zweiten-saisonsieg Tue, 28 Apr 2026 18:53:55 GMT
24. April 2026 - Season Opener https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/4/24-april-2026---season-opener Saisonstart 2026 – Ein Football-Sonntag voller Emotionen, Licht und Geschichten

Der erste Gameday der Saison ist immer etwas Besonderes. Die Luft wirkt klarer, die Farben intensiver, die Emotionen ungefiltert. Als Teamfotograf der Weinheim Longhorns durfte ich diesen Auftakt aus nächster Nähe begleiten – mit der Kamera in der Hand und einem Blick für die kleinen wie großen Momente. Und dieser Sonntag hatte einiges zu bieten.

🏈 U19: Titelverteidiger unter Druck
Die U19 der Longhorns startete als amtierender Meister der Junioren-Regionalliga Baden-Württemberg in die neue Saison – entsprechend hoch waren die Erwartungen. Doch schon früh zeigte sich: Die Gäste aus Leonberg waren gekommen, um genau diese Rolle herauszufordern.

Nach dem Kickoff entwickelte sich ein intensives erstes Quarter. Die Alligators gingen zunächst mit einem Field Goal in Führung, ehe sie direkt nachlegten – 0:10 zum Ende des ersten Viertels. Auch im zweiten Quarter blieben die Gäste tonangebend und bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf 0:16 aus.

Doch dann ein erstes Aufbäumen der Longhorns: Touchdown inklusive Extrapunkt – 7:16. Ein wichtiges Signal vor der Halbzeit.

Was dann in der Pause passierte, ließ sich nicht direkt fotografieren, aber deutlich spüren. Die Coaches fanden offenbar die richtigen Worte. Mit neuer Energie kam das Team aus der Kabine – und verkürzte im dritten Quarter auf 14:16. Das Spiel war wieder völlig offen.

Die Sideline vibrierte, jeder Spielzug hatte Gewicht. Doch im letzten Viertel gelang es den Alligators, das Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen. Zwei weitere Touchdowns sorgten letztlich für den 14:29-Endstand.

Eine Niederlage zum Auftakt – aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, mit vielen starken Szenen und echtem Kampfgeist. Genau solche Spiele machen Football aus.

Der Blick geht nach vorne: Am 03. Mai steht das nächste Heimspiel an, wenn die Badener Greifs zu Gast sind. Bis dahin gibt es einiges aufzuarbeiten – aber auch viel Positives mitzunehmen.

🏈 Seniors: Statement zum Saisonstart
Nach dem intensiven Jugendspiel ging es direkt weiter mit den Seniors – und für mich persönlich wurde es dabei besonders emotional. Mein Sohn stand vor seiner ersten Saison im Herrenbereich. Ein Moment, den man nicht nur sieht, sondern fühlt.


Sportlich ließ das Team von Beginn an keinen Zweifel daran, wohin die Reise gehen soll. Bereits im ersten Quarter setzten die Longhorns ein klares Zeichen: 20:0 nach den ersten zwölf Minuten – eine echte Ansage.

Auch im zweiten Quarter blieb das Tempo hoch. Die Offenburg Miners fanden kaum Antworten auf die starke Offensive und die stabile Defense der Gastgeber. Zur Halbzeit stand es bereits 40:7.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel kontrolliert zu Ende gespielt. Ein weiterer Touchdown im dritten Quarter und ein Field Goal im Schlussviertel besiegelten den deutlichen 50:7-Erfolg.

Ein Einstand, der Eindruck hinterlässt – dominant, fokussiert und mit klarer Struktur. Wenn das Team dieses Niveau halten kann, gehören die Longhorns definitiv zu den Favoriten in der Landesliga Baden-Württemberg.

📸 Mein Blick durch die Linse
Zwei Spiele, zwei völlig unterschiedliche Dynamiken – und genau das macht diesen Sport auch fotografisch so spannend.

Bei der U19 waren es die Emotionen, die Comeback-Versuche, das Wechselspiel aus Hoffnung und Rückschlag.

Bei den Seniors dominierte die Kontrolle, die Energie eines Teams, das genau weiß, was es kann.

Zwischen Sonnenlicht auf dem Feld, konzentrierten Blicken an der Sideline und jubelnden Spielern nach big plays entstanden viele Momente, die bleiben. Genau dafür liebe ich diese Aufgabe.

Fazit
Ein langer, intensiver und gleichzeitig kurzweiliger Football-Sonntag liegt hinter uns.

Die U19 hat trotz Niederlage gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt.

Die Seniors haben ein klares Ausrufezeichen gesetzt.
Und ich durfte all das aus nächster Nähe begleiten – als Fotograf, als Teil des Teams und als Vater.

Die Saison ist eröffnet. Und sie verspricht einiges

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2026 Alligators American Baden-Württemberg Bericht Blog Deutschland Football Gameday Herrenfootball Jugendfootball Landesliga Leonberg Longhorns Miners Offenburg Regionalliga Saison Seniors Spielbericht Sportfotografie U19 Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/4/24-april-2026---season-opener Fri, 24 Apr 2026 21:27:11 GMT
17. April 2026 - Longhorns Media Day https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/4/17-april-2026---longhorns-media-day Media Day bei den Weinheim Longhorns – Ein Blick hinter die Kulissen

Am 28. März 2026 fand bei den Weinheim Longhorns bereits zum zweiten Mal nach 2025 ein umfangreicher Media Day statt. Für mich als Fotograf war es erneut eine spannende und zugleich intensive Aufgabe, die verschiedenen Teams des Vereins ins richtige Licht zu rücken und hochwertiges Bildmaterial für unterschiedlichste Zwecke zu erstellen.

Vielfalt vor der Kamera
An diesem Tag standen gleich mehrere Teams vor der Linse: die Youth Flag, Senior Flag, Youth Tackle sowie die Seniors Tackle. Jede Einheit brachte ihre eigene Dynamik, Energie und Teamkultur mit – genau das macht solche Produktionen besonders reizvoll, aber auch anspruchsvoll.
Das Ziel war klar definiert: eine umfassende Bildwelt zu schaffen, die sowohl für die Website und Social Media als auch für die Spieler selbst genutzt werden kann. Entsprechend vielseitig gestaltete sich das Shooting:

 

  • Einzelfotos im Innenbereich, klassisch und kontrolliert ausgeleuchtet
  • Einzelfotos im Außenbereich, mit natürlichem Licht und sportlicher Atmosphäre
  • Teamfotos, die Zusammenhalt und Identität widerspiegeln
  • Squadfotos, differenziert nach Units oder Positionsgruppen
  • Spaßfotos, die Persönlichkeit und Lockerheit zeigen

Gerade die Mischung aus strukturierten Portraits und lockeren Momenten sorgt am Ende für eine authentische Gesamtwirkung.

Zwischen Präzision und Teamspirit
Ein Media Day dieser Größenordnung verlangt nicht nur technisches Know-how, sondern auch Organisation, Kommunikation und ein gutes Gespür für Menschen. Trotz eines straffen Zeitplans war die Stimmung durchweg positiv – man hat gespürt, dass alle Beteiligten mit Freude dabei waren.

Gleichzeitig erfordert ein solcher Tag höchste Konzentration. Licht, Perspektive, Bildaufbau, Timing – alles muss sitzen. Jeder Spieler erwartet zu Recht ein starkes Ergebnis, und diesem Anspruch gerecht zu werden, steht im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Die Arbeit beginnt nach dem Shooting
Was oft unterschätzt wird: Der eigentliche Aufwand endet nicht mit dem letzten Auslösen der Kamera. Im Anschluss folgen viele Stunden intensiver Nacharbeit. Das Sichten der Aufnahmen, die Auswahl der besten Bilder und die professionelle Bearbeitung sind essenziell, um den finalen Look zu erreichen.
Gerade bei einer so großen Anzahl an Spielern und Motiven summiert sich dieser Prozess schnell auf einen erheblichen Zeitaufwand. Farbkorrekturen, Retusche, Zuschnitt und Feinschliff – jedes Bild durchläuft mehrere Schritte, bevor es veröffentlicht oder ausgeliefert wird.

Ein intensiver, aber lohnender Tag
Am Ende des Media Days war ich – im wahrsten Sinne des Wortes – ziemlich platt. Die Kombination aus körperlicher Präsenz während des Shootings und der anschließenden Bildschirmarbeit fordert ihren Tribut.
Trotzdem überwiegt ganz klar das Positive: Es war ein intensiver, produktiver und zugleich sehr unterhaltsamer Tag mit einem engagierten Team und vielen starken Momenten vor der Kamera. Genau solche Projekte sind es, die meine Arbeit als Fotograf so abwechslungsreich und erfüllend machen.
 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Behind Day Deutschland Football Fotografie Fotoshooting Longhorns Media Portraitfotografie Scenes Spielerportraits Sport Sportfotograf Sportfotografie Teamfotografie the Vereinsfotografie Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/4/17-april-2026---longhorns-media-day Fri, 17 Apr 2026 21:17:23 GMT
04. April 2026 - Hörschbachschlucht https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/4/04-april-2026---h-rschbachschlucht Fototour durch die Hörschbachschlucht
Am vergangenen Samstag, den 28. März 2026, stand für mich eine ganz besondere Fototour auf dem Plan: die beeindruckende Hörschbachschlucht bei Murrhardt. Gemeinsam mit meinem guten Foto-Buddy Tobias ging es früh morgens los, um die besondere Atmosphäre dieser einzigartigen Location fotografisch einzufangen.

Die Hörschbachschlucht – Naturjuwel im Schwäbischen Wald
Die Hörschbachschlucht zählt zu den schönsten Wander- und Naturzielen im Schwäbischer Wald. Geprägt von dichtem Wald, moosbewachsenen Felsen und mehreren eindrucksvollen Wasserfällen bietet sie ideale Bedingungen für Natur- und Landschaftsfotografie. Besonders reizvoll ist das Zusammenspiel aus Licht, Wasser und Struktur – ein Paradies für Fotografen, die mit Langzeitbelichtungen und natürlichen Kompositionen arbeiten.

Früher Start und erste Planung
Der Tag begann früh – sehr früh. Mit einer Anfahrt von rund eineinhalb Stunden war zeitiges Aufstehen Pflicht. Treffpunkt war um 7:00 Uhr beim Bäcker Scholl in Murrhardt. Bei einem entspannten Frühstück nutzten wir die Zeit, um die Route zu besprechen und uns auf die wichtigsten Spots einzustimmen.

Einstieg in die Schlucht – Der untere Wasserfall
Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir den Parkplatz P3, unseren Ausgangspunkt für die Tour. Von dort aus ging es direkt zum Einstieg in die Schlucht und zum ersten Highlight: dem unteren Wasserfall.
Dieser Spot hielt uns direkt für rund eine Stunde fest. Das weiche Morgenlicht, kombiniert mit der Dynamik des Wassers, bot perfekte Bedingungen für stimmungsvolle Aufnahmen. Hier konnten wir bereits die ersten starken Motive einfangen.

Entlang des Hörschbachs – Fotospots im Minutentakt
Im Anschluss folgten wir dem Verlauf des Hörschbachs stromaufwärts durch die Schlucht. Was diese Tour besonders macht: Die Dichte an fotogenen Motiven ist außergewöhnlich hoch. Gefühlt alle paar Meter eröffnet sich ein neuer Blickwinkel, ein neues Detail, eine neue Komposition.
Moosbedeckte Steine, kleine Kaskaden, verwurzelte Pfade und das stetige Spiel von Licht und Schatten machten es schwer, überhaupt voranzukommen – im besten Sinne. Immer wieder hielten wir an, bauten Stativ und Kamera auf und nahmen uns Zeit für die Details.

Der obere Wasserfall – Zwei Perspektiven, zwei Welten
Nach über vier Stunden intensiver Fotografie erreichten wir schließlich den oberen Wasserfall. Streng genommen handelt es sich hierbei um zwei unterschiedliche Wasserfälle:
Zum einen der bekannte, gut zugängliche Wasserfall, der von einer Aussichtsplattform aus betrachtet werden kann. Ein beeindruckendes Motiv, das viele Besucher anzieht.
Zum anderen – und für mich das eigentliche Highlight des Tages – ein weniger bekannter Wasserfall, der sich in einem kleinen Seitenabzweig versteckt. Diesen Spot habe ich dieses Mal für mich entdeckt.
Abseits der bekannten Wege erwartete uns hier eine ganz eigene, fast unberührte Atmosphäre. Ruhig, ursprünglich und fotografisch unglaublich reizvoll – ein Ort, der definitiv in Erinnerung bleibt.

Rückweg und wohlverdiente Stärkung
Nach diesem letzten großen Highlight traten wir den Rückweg über den Wanderweg zum Parkplatz an. Die Beine waren müde, die Speicherkarten gut gefüllt.
Doch der Tag war noch nicht ganz vorbei: Mit den Autos ging es weiter zu einem nahegelegenen Grillplatz. Dort gönnten wir uns ein selbstgekochtes, warmes Mittagessen – mehr als verdient nach mehreren Stunden in der Schlucht.

Fazit
Die Fototour durch die Hörschbachschlucht war ein rundum gelungenes Erlebnis. Atemberaubende Natur, unzählige Motive und die gemeinsame Zeit mit einem guten Freund machten diesen Tag besonders.
Für Landschafts- und Naturfotografen ist die Hörschbachschlucht eine absolute Empfehlung. Wer bereit ist, früh aufzustehen und sich Zeit zu nehmen, wird hier mit einzigartigen Bildern und intensiven Eindrücken belohnt.

 

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22. März 2026 - Weinheim Longhorns Seniors beenden erfolgreiche Preseason https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/3/22-m-rz-2026---weinheim-longhorns-seniors-beenden-erfolgreiche-preseason Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen fand am heutigen Sonntag ein wichtiger Meilenstein in der Saisonvorbereitung der Weinheim Longhorns Seniors statt. Mit den Mainz Golden Eagles war ein ambitioniertes Regionalligateam zu Gast, um in einem Testspiel unter realen Wettkampfbedingungen den aktuellen Leistungsstand beider Mannschaften zu überprüfen.

Härtetest unter realen Bedingungen

Ziel dieses Vorbereitungsspiels war es, die im Training einstudierten Spielzüge erstmals intensiv gegen einen echten Gegner zu testen. Anders als im Trainingsbetrieb, bei dem Abläufe häufig kontrollierter und mit reduzierter Intensität stattfinden, bietet ein solches Scrimmage die notwendige Realität: Timing, Abstimmung und körperliche Präsenz werden unter Wettkampfbedingungen auf die Probe gestellt.

Dabei zeigte sich schnell, dass American Football ein physisch anspruchsvoller Sport ist – Kontakte sind härter, Reaktionen schneller und Fehler werden unmittelbarer bestraft. Genau diese Erfahrungen sind jedoch essenziell, um als Team weiter zusammenzuwachsen und optimal vorbereitet in die kommende Saison zu starten.

Starke Entwicklung und frischer Wind im Team

Besonders erfreulich aus persönlicher Sicht: Mein Sohn, der in diesem Jahr mit der Rückennummer 50 erstmals für die Herrenmannschaft aufläuft, konnte wertvolle Erfahrungen auf diesem Niveau sammeln. Nach einer beeindruckenden vergangenen Saison, in der er sein U19-Regionalligateam zur Meisterschaft sowie in die GFLJ-Relegation führte, ist der Schritt in den Seniorenbereich der nächste wichtige Entwicklungsschritt.

Der Übergang vom Jugend- in den Herrenbereich ist im American Football eine große Herausforderung – sowohl körperlich als auch spielerisch. Umso wichtiger sind solche Testspiele, um sich an das höhere Tempo und die Intensität zu gewöhnen.

Beste Stimmung auf und neben dem Feld

Neben den sportlichen Aspekten überzeugte der Tag vor allem durch seine besondere Atmosphäre. Bei bestem Wetter, motivierten Spielern und zahlreichen Zuschauern herrschte eine durchweg positive und energiegeladene Stimmung.

Solche Momente zeigen, was den American Football in Weinheim ausmacht: Teamgeist, Leidenschaft und eine starke Gemeinschaft – sowohl auf dem Feld als auch daneben.

Ein gelungener Abschluss der Vorbereitung

Das Testspiel gegen die Mainz Golden Eagles markiert einen gelungenen Abschluss der Preseason. Die Coaches konnten wichtige Erkenntnisse gewinnen, Spieler sich unter Wettkampfbedingungen beweisen und das gesamte Team weiter zusammenwachsen.

Mit viel Motivation, gestärktem Selbstvertrauen und wertvollen Erfahrungen im Gepäck blicken die Weinheim Longhorns Seniors nun gespannt auf den Start der kommenden Saison.

Eindrücke aus nächster Nähe

Als Teamfotograf hatte ich die Möglichkeit, die Intensität, Emotionen und Dynamik dieses Spiels hautnah festzuhalten. Solche Spiele bieten nicht nur sportlich wertvolle Erkenntnisse, sondern auch zahlreiche besondere Momente, die die Faszination dieses Sports eindrucksvoll widerspiegeln.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Deutschland Eagles Football GFLJ Golden Longhorns Mainz Meisterschaft Preseason Regionalliga Scrimmage Seniors Spielbericht Sport Sportfotografie Testspiel Training U19 Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/3/22-m-rz-2026---weinheim-longhorns-seniors-beenden-erfolgreiche-preseason Mon, 23 Mar 2026 05:00:00 GMT
15. Februar 2026 - Football trifft Fastnacht https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/2/15-februar-2026---football-trifft-fastnacht Weinheim Longhorns beim Faschingsumzug in Viernheim – Football trifft Fastnacht

Faschingssonntag in Viernheim. Bunte Kostüme, ausgelassene Stimmung und mittendrin: die Weinheim Longhorns. 

Der traditionelle Umzug in Viernheim ist jedes zweite Jahr ein Publikumsmagnet – und 2026 waren auch wir wieder mit voller Energie am Start.
Football-Familie auf der Straße.


Die Longhorns präsentierten sich als das, was sie sind: eine starke, vielfältige und generationenübergreifende Football-Familie. Mit dabei waren:
- Youth Flag
- Senior Flag
- Youth Tackle
- Seniors Tackle
- zahlreiche Eltern
- engagierte Helferinnen und Helfer


Gemeinsam zogen wir durch die Straßen von Viernheim und zeigten, dass American Football weit mehr ist als nur ein Sport auf dem Feld. Es ist Teamgeist. Es ist Gemeinschaft. Es ist Leidenschaft.
Unsere Farben, unsere Präsenz und unsere positive Ausstrahlung sorgten für viele neugierige Blicke und begeisterte Reaktionen am Straßenrand. Immer wieder entstanden Gespräche mit Zuschauerinnen und Zuschauern, die sich für unseren Sport interessierten – vom Flag Football für die Jüngsten bis hin zum leistungsorientierten Tackle-Bereich.

 

Tolle Stimmung und echtes Interesse
Die Atmosphäre war durchweg großartig. Musik, Konfetti und fröhliche Gesichter machten den Tag zu einem kurzweiligen Erlebnis für alle Beteiligten. Besonders erfreulich war das große Interesse an unserem Verein. Zahlreiche Fragen zu Trainingszeiten, Altersklassen und Einstiegsmöglichkeiten zeigten: American Football fasziniert – und die Weinheim Longhorns stehen für ein attraktives Sportangebot in der Region.
Nun bleibt es spannend: Wie viele der interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer werden wir in den kommenden Wochen beim Probetraining begrüßen dürfen? Wir freuen uns über jede und jeden, der Teil der Longhorns-Herde werden möchte.
Doppelte Rolle: Teammanager und Fotograf.

Neben meiner Funktion als Teammanager der Weinheim Longhorns war ich auch in diesem Jahr wieder als Teamfotograf unterwegs. Es ist mir jedes Mal eine besondere Freude, die Emotionen, die Gemeinschaft und die Energie solcher Events fotografisch festzuhalten.
Der Faschingsumzug in Viernheim zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Präsenz außerhalb des Spielfelds ist. Veranstaltungen wie diese stärken nicht nur den Zusammenhalt im Verein, sondern machen unseren Sport für die Öffentlichkeit erlebbar.

Ein rundum gelungener Tag – mit viel Spaß, tollen Begegnungen und hoffentlich vielen neuen Gesichtern beim nächsten Training.

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Baden-Württemberg Faschingsumzug Flag Football Jugendfootball Longhorns Probetraining Rhein-Neckar Tackle Verein Viernheim Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/2/15-februar-2026---football-trifft-fastnacht Sun, 22 Feb 2026 06:30:00 GMT
7. Februar 2026 - Es geht wieder los… https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/2/7-februar-2026---es-geht-wieder-los Es geht wieder los …


Nach einigen Wochen Pause melde ich mich zurück. Der Start ins neue Jahr hatte es in sich: Ein neuer Job seit Anfang des Jahres, viele neue Herausforderungen und entsprechend viel Stress. Parallel dazu befand sich auch der Football in der Winterpause – eine Phase, die zwar wichtig für Regeneration und Planung ist, aber in der es nach außen oft ruhiger wird.

Jetzt ist diese Zeit vorbei.
Es geht wieder los.

Trainingsstart nach der Winterpause
Mit dem Ende der Winterpause begann Anfang Januar offiziell die Vorbereitung auf die kommende U19-Saison der Weinheim Longhorns. Die Jungs sind hochmotiviert, der Fokus klar gesetzt. Die kommenden Wochen und Monate stehen ganz im Zeichen einer konzentrierten und strukturierten Vorbereitung.

Das Ziel ist dabei unmissverständlich:
Die Meisterschaft in der Regionalliga Baden-Württemberg – und im Anschluss erneut die Relegation um den Aufstieg in die GFL Juniors. Die Richtung stimmt, die Grundlagen werden jetzt gelegt, und jedes Training zählt.

Hochklassige Vorbereitung mit starken Partnern
Ein wichtiger Bestandteil der Saisonvorbereitung sind gemeinsame Trainings mit starken Gegnern. Genau aus diesem Grund fand gestern ein intensives Training mit zwei hochkarätigen Teams statt:
- dem U20 GFL Juniors Team der Schwäbisch Hall Unicorns
- sowie der U19 der Frankfurt Universe

Solche Einheiten sind enorm wertvoll. Sie bieten nicht nur sportlich ein hohes Niveau, sondern auch die Möglichkeit, sich mit anderen Programmen zu messen, voneinander zu lernen und die eigene Entwicklung realistisch einzuordnen. Die Intensität, die Disziplin und der gegenseitige Respekt auf dem Feld haben gezeigt, wie wichtig und sinnvoll solche Vergleiche sind.

Doppelte Rolle: Teammanager und Teamfotograf
Neben meiner Funktion als Teammanager der Weinheim Longhorns war ich an diesem Tag auch wieder als Teamfotograf im Einsatz. Ich habe das gemeinsame Training fotografisch begleitet und viele Momente festgehalten – von konzentrierten Übungen über harte Duelle bis hin zu den kleinen Szenen am Rand, die Football so besonders machen.

Gerade solche Tage zeigen, wie viel Leidenschaft, Einsatz und Teamgeist in diesem Sport stecken. Für mich persönlich ist es immer wieder etwas Besonderes, diese Atmosphäre nicht nur zu erleben, sondern auch visuell einzufangen.

Fazit
Drei Teams, hohes sportliches Niveau, eine starke Trainingsatmosphäre – und jede Menge Motivation für die kommenden Wochen.
Tolle Teams, tolle Stimmung und tolle Fotos.

Die Saison ist eingeläutet.
Die Vorbereitung läuft.
Und der Fokus ist klar.
 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Baden Football Fotografie Frankfurt GFL Hall Jugend Juniors Longhorns Regionalliga Schwäbisch Teammanager Training U19 Unicorns Universe Weinheim Württemberg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/2/7-februar-2026---es-geht-wieder-los Sun, 08 Feb 2026 11:28:20 GMT
05. Januar 2026 - Erinnerung an den Tsunami https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/1/05-januar-2026---erinnerung-an-den-tsunami Sommerurlaub in Thailand – Tag 10 bis 12
Tag 10 – Entspannung pur am Strand

Nach vier erlebnisreichen Tourtagen am Stück stand dieser Tag ganz im Zeichen der Erholung. Einfach mal durchatmen, die Sonne genießen und die letzten Urlaubstage in vollen Zügen auskosten – genau das war jetzt angesagt. Wir verbrachten den Tag am feinsandigen Strand direkt vor unserem Hotel, ließen uns von der warmen Meeresbrise verwöhnen und genossen das beruhigende Rauschen der Wellen.

Natürlich war die Kamera auch an diesem ruhigen Tag stets griffbereit. Und das sollte sich lohnen: Ein wilder Waran tauchte plötzlich wenige Meter neben uns auf und spazierte seelenruhig am Strand entlang. Ein überraschender, faszinierender Moment, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Tag 11 – Tsunami Museum, Tsunami Memorial & White Sand Beach

Am vorletzten Tag unseres Urlaubs warteten noch einmal mehrere spannende Programmpunkte auf uns. Wie bereits bei früheren Ausflügen bestellten wir uns an der Rezeption eine Fahrerin samt klimatisierter Limousine. Für 1.800 THB stand sie uns den gesamten Tag zur Verfügung – bequem, zuverlässig und ideal für längere Tagestrips.

Tsunami Museum Ban Nam Khem

Erster Halt: das Tsunami Museum im Ort Ban Nam Khem, rund 30 Kilometer nördlich von Khao Lak. Dieses Museum gilt als eines der bedeutendsten Erinnerungsstätten an die Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004, die besonders diese Region schwer getroffen hat.

Im Gegensatz zum kleineren Museum in Khao Lak ist das Tsunami Museum in Ban Nam Khem kostenlos zugänglich und beeindruckt durch seine Größe und die Vielzahl an Exponaten. Besucher erhalten tiefgehende Einblicke in die Ereignisse des Tages, die zerstörerische Kraft der Welle sowie das Ausmaß der Zerstörung. Zahlreiche Fotografien, Fundstücke, persönliche Gegenstände, Infotafeln und multimediale Präsentationen vermitteln ein eindringliches Bild der Katastrophe und würdigen gleichzeitig die Menschen, die ihr Leben verloren haben.

Das Museum ist in zwei Bereiche gegliedert:

Der Innenbereich, der die Hauptausstellung beherbergt

Die Dachterrasse, von der aus man einen Blick auf zwei große Fischerboote hat, die vom Tsunami mehrere hundert Meter ins Landesinnere gespült wurden – stille, aber eindrucksvolle Zeitzeugen dieses Ereignisses.

Baan Nam Khem Tsunami Memorial Park

Nur wenige Autominuten weiter liegt der Tsunami Memorial Park von Ban Nam Khem, ebenfalls ein wichtiger Ort des Gedenkens. Die Anlage wurde errichtet, um den mehr als 4.000 Opfern allein in dieser Region zu gedenken.

Der Park besteht aus mehreren Denkmälern, Gedenktafeln und kunstvollen Installationen. Besonders beeindruckend ist die symbolische, halbkreisförmige Wand mit den eingravierten Namen der Opfer – ein ruhiger, emotionaler Ort, der zum Nachdenken und Innehalten einlädt. Von hier aus blickt man direkt aufs Meer, genau dorthin, wo die tödliche Welle damals ihren Ursprung nahm.

White Sand Beach – Postkartenidylle pur

Nach dem Besuch der Gedenkstätten ging es weiter zum White Sand Beach, einem der schönsten und ruhigsten Strände in der Region Khao Lak. Der Name ist hier Programm: feiner, weißer Sand, kristallklares Wasser in türkisen Farbtönen und eine entspannte Atmosphäre, weit weg vom großen Trubel.

Der Strand ist ideal zum Schwimmen, Schnorcheln oder einfach zum Genießen. Für uns war es ein perfekter Ort, um die Eindrücke des Tages wirken zu lassen und noch einmal echte Karibikstimmung zu erleben.

Am späten Nachmittag fuhren wir zurück nach Khao Lak, erledigten die letzten Einkäufe und ließen den Abend entspannt in der Stadt ausklingen.

Tag 12 – Abreisetag

Und dann war er da: der letzte Morgen unseres Thailand-Abenteuers. Zwei Wochen voller Erlebnisse, Eindrücke und unvergesslicher Momente lagen hinter uns.

Früh am Morgen wurden wir vom Hotel abgeholt und zum Flughafen nach Phuket gebracht. Nachdem die Koffer abgegeben und der Sicherheitscheck erledigt war, hieß es Abschied nehmen von einem Land, das uns mit seiner Natur, seiner Kultur und seiner warmherzigen Gastfreundschaft mehr als beeindruckt hat.

Unser Abflug verzögerte sich jedoch unerwartet – und zwar aus einem ziemlich ungewöhnlichen Grund: Ein riesiger Bienenschwarm hatte sich im Ladebereich des Flugzeugs breitgemacht. Zahlreiche Bienen schwirrten um die Maschine, sodass Schädlingsbekämpfer eingreifen mussten. Erst nachdem die Bienen vertrieben waren, konnten die Türen geschlossen und der Flug nach Frankfurt gestartet werden.

Fazit

Wir hatten einen wunderschönen Urlaub und kommen ganz sicher wieder.
Bis bald – หรือพบกันใหม่ 

Damit endet diese kleine Serie über unsere Reise nach Thailand. Wir hoffen, wir konnten euch Einblicke in unsere Touren und unsere Fotografie geben – und vielleicht ja sogar Inspiration für eure nächste Reise.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Abreise Ban Beach Blog Fotografie Khao Khem Lak Memorial Museum Nam Park Phuket Reisebericht Sand Sehenswürdigkeiten Strandtag Thailand Tsunami Urlaub White https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2026/1/05-januar-2026---erinnerung-an-den-tsunami Mon, 05 Jan 2026 06:00:00 GMT
29. Dezember 2025 - Tempel Tour https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/12/29-dezember-2025---tempel-tour Sommerurlaub in Thailand – Tag 9: Tempel Tour durch Phang-nga und Krabi

Nach mehreren Tagen voller Abenteuer begann unser neunter Urlaubstag endlich etwas entspannter. Statt eines frühen Starts konnten wir dieses Mal ein gemütliches Frühstück im Hotel genießen und ganz in Ruhe in den Tag starten. Dennoch sollte es ein ereignisreicher Tag werden – denn eine ausgedehnte Tempel-Tour durch die Regionen Phang-nga und Krabi stand bevor.

Unsere Reiseführerin, selbst praktizierende Buddhistin, begleitete uns mit einer beeindruckenden Fülle an Wissen. Während der Fahrt erzählte sie ausführlich über den Buddhismus, über die thailändische Gesellschaft und über kulturelle Besonderheiten des Landes. Rückblickend betrachtet wäre genau diese Tour ein idealer Einstieg gewesen, denn viele ihrer Erläuterungen hätten uns an vorherigen Tagen sicherlich geholfen, manches noch besser zu verstehen.

Erste Station: Praya Nakarach Cave Temple – Der Drachenhöhlen-Tempel

Unser erster Halt führte uns zum Praya Nakarach Cave Temple, einem der faszinierendsten Höhlentempel der Region. Schon beim Betreten spürt man die besondere Atmosphäre des Ortes: Die Tempelanlage ist in eine natürliche Kalksteinhöhle eingebettet und verbindet spirituelle Ruhe mit eindrucksvoller Naturkulisse.

Der Legende nach soll in dieser Höhle einst ein mächtiger Naga – ein mythischer Schlangen- bzw. Drachengeist – gelebt haben, dem der Tempel seinen Namen verdankt. Bis heute findet man in der Anlage zahlreiche Abbildungen und Statuen dieser mystischen Wesen, die im Buddhismus häufig als Schutzgeister auftreten.
Im Inneren der Höhle erwarten Besucher goldene Buddha-Statuen, kleinere Schreine und natürliche Felsformationen, die durch die einfallenden Lichtstrahlen eine ganz besondere Stimmung erzeugen. Die Kombination aus Spiritualität, Legende und Natur machte diesen Ort zu einem beeindruckenden Start in die Tour.

Zweite Station: Wat Bang Riang – Tempelanlage mit Panoramablick

Weiter ging es zum Wat Bang Riang, einem der eindrucksvollsten Tempel der Provinz Phang-nga. Die Anlage befindet sich auf einem hügeligen Bergplateau und bietet einen grandiosen Rundumblick über die umliegenden Wälder, Täler und Berge – ein Ausblick, der allein schon die Fahrt wert ist.

Das Herzstück von Wat Bang Riang ist seine markante, große Pagode, die an den berühmten Phra Mahathat Chedi erinnert. Der Tempel vereint verschiedene architektonische Stile und präsentiert sich als harmonische Mischung aus traditionellen und modernen Elementen.

Besonders beeindruckend sind die beiden überdimensionalen Statuen, die etwas unterhalb der Pagode stehen:

Guan Yin, die chinesische Göttin der Barmherzigkeit, als große weiße Statue,

sowie ein monumentaler sitzender Buddha.

Die weitläufige Anlage lädt dazu ein, in Ruhe zu verweilen und die friedvolle Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Für viele Besucher ist Wat Bang Riang ein spiritueller Kraftort – und für uns definitiv ein Highlight der Tour.

Unsere Reiseführerin erklärte uns anschaulich die Bedeutung der verschiedenen Buddha-Darstellungen und Rituale. Dadurch erhielten wir einen tiefen Einblick in die religiösen Praktiken, die das tägliche Leben vieler Thailänder prägen.

Dritte Station: Wat Mahathat Wachiramongkol – Der Große Pagoden-Tempel

Nach einem leckeren Mittagessen machten wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station: dem Wat Mahathat Wachiramongkol, einem der bedeutendsten Tempel Südthailands. Schon von weitem fällt die riesige goldene Pagode ins Auge, die majestätisch über der Region thront.
Der Tempel trägt auch den Namen “Wat Bang Thong” und ist architektonisch vom berühmten Mahabodhi-Tempel in Bodh Gaya (Indien) inspiriert – dem Ort, an dem Buddha Erleuchtung erlangt haben soll.

Die Pagode erhebt sich über mehrere Stockwerke und ist reich mit goldenen Details und kunstvollen Reliefs verziert. Im Inneren befinden sich heilige Reliquien, während die Außenbereiche von detailreichen Statuen verschiedener buddhistischer Figuren gesäumt sind.
Besonders eindrucksvoll ist die spirituelle Ruhe, die der Tempel ausstrahlt, obwohl er zu den größeren und bekannteren Anlagen gehört. Die Kombination aus monumentaler Architektur, kultureller Bedeutung und gepflegten Anlagen machte diesen Besuch zu einem würdigen Abschluss unserer Tempel-Tour.

Rückfahrt zum Hotel

Am späten Nachmittag traten wir schließlich die Rückfahrt an und erreichten unser Hotel passend zur Abendessenszeit. Hinter uns lag ein Tag voller neuer Eindrücke, wertvoller Einblicke und spiritueller Momente.

In der kommenden Woche folgt dann der abschließende Bericht unserer Thailand-Serie – bleibt also weiterhin gespannt!

 

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22. Dezember 2025 - Surin Inseln https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/12/22-dezember-2025---surin-inseln Sommerurlaub in Thailand – Tag 8: Ein unvergessliches Insel-Abenteuer

Der achte Tag unseres Thailand-Urlaubs begann außergewöhnlich früh – und sollte einer der eindrucksvollsten unseres gesamten Aufenthalts werden. Bereits um 5:30 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt. Noch etwas verschlafen, aber voller Vorfreude, ging es mit dem Minibus zum rund 30 Kilometer nördlich gelegenen Hafen von Baan Nam Khem, von wo aus unsere Tour zu den Surin Inseln starten sollte.

Ein Start in den Tag am Hafen von Baan Nam Khem

Im Hafen angekommen, erhielten wir zunächst eine freundliche Begrüßung und eine kurze, aber wichtige Sicherheitsunterweisung für den bevorstehenden Tag auf dem Wasser. Direkt im Anschluss folgte ein kleines, aber sehr gutes Frühstück, das die nötige Energie für das bevorstehende Inselabenteuer lieferte.

Unser Tagesziel waren die faszinierenden Surin Inseln – ein Archipel aus fünf Inseln, das zum Mu Ko Surin Nationalpark gehört. Die Region ist berühmt für ihre weitgehend unberührte Natur, kristallklares Wasser, außergewöhnlich vielfältige Korallenriffe und eine beeindruckende Unterwasserwelt. Zum Vergleich standen auch die bekannten Similan Islands zur Auswahl. Doch uns wurde bereits zu Beginn unseres Urlaubs gesagt, dass die Similan-Inseln touristisch inzwischen stark überlaufen seien. Ein Blick auf die Abfahrten bestätigte das: Während nur ein Boot zu den Surin Inseln aufbrach, starteten an diesem Morgen sechs Boote zu den Similan Islands. Für uns war klar: Wir hatten die bessere Wahl getroffen.

Mit einer überschaubaren Gruppe von nur rund 25 Personen bestiegen wir schließlich unser Schnellboot – ein Speedboat mit drei Honda-Motoren, jeweils 250 PS stark. Für die gesamte Tour würde das Boot knapp 500 Liter Treibstoff verbrauchen. Ein beeindruckender Wert, der verdeutlicht, welche Kraft hinter dieser Maschine steckt.

Auf hoher See – in rasantem Tempo Richtung Paradies

Gegen 7:00 Uhr verließen wir den Hafen zunächst in gemächlichem Tempo. Doch kaum hatten wir den geschützten Bereich verlassen, zeigte das Boot, wofür es gebaut wurde. In rasantem Tempo glitten wir über die Wellen – ein Erlebnis, das gleichzeitig aufregend und befreiend wirkte. Nach rund 1 Stunde und 20 Minuten tauchten am Horizont schließlich die grünen Silhouetten der Surin Inseln auf.

Erste Schnorchel-Session: Ein Blick in eine andere Welt

Kaum angekommen, hieß es zum ersten Mal an diesem Tag: Schnorchelausrüstung an und ab ins Wasser. Was uns unter der Wasseroberfläche erwartete, war schlicht überwältigend: farbenprächtige Korallen, verschiedenste Fischarten, große Muscheln und anmutig dahintreibende Seesterne. Die Surin-Inseln zählen zu den besten Schnorchelrevieren Thailands – und das vollkommen zurecht.

Nach etwa 45 Minuten im Wasser ging es zurück ins Boot, nur wenige Minuten weiter zur nächsten Schnorchelstelle. Und erneut erwartete uns eine prachtvolle Unterwasserlandschaft, die der ersten in nichts nachstand.

Besuch beim Volk der Moken – dem „Seenomaden“-Stamm

Nach der zweiten Schnorchelrunde setzten wir die Fahrt fort, dieses Mal zur Heimat des Moken-Volkes, auch bekannt als die Seenomaden der Andamanensee. Die Moken leben seit Jahrhunderten halbnomadisch auf und mit dem Meer und besitzen ein einzigartiges Wissen über Gezeiten, Wetter, Natur und traditionelle Handwerkskunst. Ihre Kultur, die vom Meer geprägt ist, unterscheidet sich deutlich vom restlichen Thailand. Ein Besuch ihres Dorfes ist nicht nur faszinierend, sondern auch ein wertvoller Einblick in eine Lebensweise, die zunehmend unter Druck steht. Rund 45 Minuten hatten wir Zeit, um die Umgebung zu erkunden und mehr über das Leben dieser außergewöhnlichen Gemeinschaft zu erfahren.

Mittagessen und Badepause in der Chong Khad Bay

Wieder zurück auf dem Boot ging es weiter zur traumhaft schönen Chong Khad Bay. Dort befindet sich ein kleines Restaurant sowie einfache Lodges, die von der Nationalparkverwaltung betrieben werden. Zwischen Palmen, feinem Sand und türkisfarbenem Wasser genossen wir ein leichtes, aber sehr leckeres Mittagessen, bevor wir uns für etwa 60 Minuten im Meer abkühlten. Der Strand, nahezu unberührt und von dichter Vegetation eingerahmt, hätte kaum idyllischer sein können.

Letzte Schnorchelrunde – ein Abschied mit Farben

Nach der Mittagspause wartete die dritte und letzte Schnorchelstelle des Tages auf uns. Noch einmal glitten wir über lebhafte Korallenriffe und begegneten unzähligen Meeresbewohnern. Jeder Blick offenbarte neue Farben und Formen – ein Erlebnis, das man kaum in Worte fassen kann.

Rückfahrt mit Vollspeed – und ein Abend voller Erholung

Mit vielen Eindrücken im Gepäck ging es schließlich zurück Richtung Festland – dieses Mal mit Vollspeed, was die Fahrt zu einem kleinen Abenteuer für sich machte. Am Hafen angekommen, wartete bereits der Shuttle, der uns zurück zum Hotel brachte. Dort hieß es: Duschen, umziehen, kurz ausruhen – und dann ein entspanntes Abendessen, bei dem wir all die Eindrücke noch einmal Revue passieren ließen.

Ein Tag voller Naturwunder und unvergesslicher Momente

Dieser Ausflug war ohne Zweifel eines der größten Highlights unseres Thailand-Urlaubs. Die beeindruckende Natur, die farbenfrohe Unterwasserwelt, der Besuch bei den Moken und die abgelegenen Strände – all das machte diesen Tag zu einem Erlebnis, das uns noch lange begleiten wird.

In den kommenden Wochen folgen weitere Berichte zu unseren Ausflügen in Thailand. Ihr dürft weiterhin gespannt sein!

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15. Dezember 2025 - Khao Sok Nationalpark https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/12/15-dezember-2025---khao-sok-nationalpark Sommerurlaub in Thailand – Tag 7: Dschungel-Abenteuer im Khao Sok Nationalpark

Nach dem erlebnisreichen Tag in Phuket stand bereits am nächsten Morgen das nächste Highlight unserer Thailand-Reise bevor: ein ausgedehntes Dschungel-Abenteuer im berühmten Khao Sok Nationalpark und am Cheow Lan See. Noch vor dem Frühstück wurden wir von unserem Reiseleiter am Hotel abgeholt. Müde, aber voller Vorfreude, starteten wir unsere rund 90-minütige Fahrt in Richtung eines der größten und ältesten Naturschutzgebiete Thailands.

Der Khao Sok Nationalpark – ein Naturwunder Thailands

Der Khao Sok Nationalpark gilt als einer der beeindruckendsten Nationalparks des Landes. Er ist Teil des größten zusammenhängenden Regenwaldgebiets in Südthailand und wird oft als einer der ältesten Regenwälder der Welt bezeichnet – sogar älter als Teile des Amazonas. Mit seinen bis zu 900 Meter hohen Karstfelsen, dichten Wäldern, seltenen Tierarten und geheimnisvollen Flusssystemen bietet er eine nahezu unberührte Wildnis, wie man sie nur selten sieht. Nebelschwaden hängen am Morgen über den Baumkronen, und die dichte Vegetation schafft ein einzigartiges tropisches Ökosystem, das Besucher sofort in seinen Bann zieht.

Mit dem Bambus-Floß durch den Regenwald

Unterwegs wechselten wir unser Transportmittel – vom bequemen Minibus stiegen wir um auf ein traditionelles Bambus-Floß. Von dort trieben wir gemütlich einen naturbelassenen Fluss hinunter. Links und rechts ragten dichte grüne Wände aus Regenwald in die Höhe, und die Geräuschkulisse aus Vogelrufen, zirpenden Insekten und raschelnden Blättern machte das Erlebnis perfekt. Das Amazonas-Feeling war unverkennbar.

Etwa auf halber Strecke legten wir eine kurze Pause ein – mitten im Dschungel, bei einer kleinen, einfachen Kaffeestation. Dort hatten wir zudem das Glück, einige faszinierende Bewohner des Regenwaldes zu entdecken: eine Wespenspinne in ihrem kunstvollen Netz, eine neugierige Wald-Gartenagame sowie eine beeindruckende Riesenkrabbenspinne. Selbstverständlich wurden alle Funde fotografisch festgehalten.

Nach dieser willkommenden Pause ging es weiter flussabwärts. Der Regenwald präsentierte sich erneut von seiner schönsten Seite, wild, sattgrün und voller Leben. Am Endpunkt der Floßfahrt wartete bereits unser Minibus, der uns zum nächsten Höhepunkt brachte.

Der Cheow Lan See – smaragdgrünes Paradies im Herzen des Nationalparks

Die Fahrt führte uns zur imposanten Staumauer des Cheow Lan Sees, auch Ratchaprapha-Stausee genannt. Dort bestiegen wir eines der wartenden traditionellen Longtailboote. Mit seinem langen Propellerantrieb und dem unverkennbaren Klang brachte es uns über das ruhige smaragdgrüne Wasser des Sees – vorbei an mächtigen Karstfelsen und endlosen Wäldern.

Unser Ziel war das Phutawan Raft House, ein schwimmendes Restaurant und Hotel mitten auf dem Wasser. Nach einem leckeren Mittagessen genossen wir die Ruhe und Schönheit des Sees, bevor wir uns im angenehm warmen, kristallklaren Wasser abkühlten. Umgeben von Bergen und Dschungel war dieses Bad wohl eines der magischsten der gesamten Reise.

Bootstour zu den berühmten Felsformationen

Im Anschluss setzten wir unsere Fahrt über den See fort. Die berühmten Felsformationen, die wie aus dem Wasser gewachsene Riesen wirken, stellten sich als echtes Naturhighlight heraus. Die Szenerie ist so eindrucksvoll, dass sie oft mit der Landschaft der Halong-Bucht in Vietnam verglichen wird – nur viel ruhiger und weniger touristisch. Ein Anblick, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Letzter Stopp: Der Affen-Tempel Wat Tham Phanthurat

Auf dem Rückweg zum Hotel legten wir noch einen kurzen Halt am sogenannten Affen-Tempel Wat Tham Phanthurat ein. Die Tempelanlage ist hübsch gelegen und für Fans von Makaken sicher interessant. Für mich persönlich war es jedoch kein absolutes Highlight – in einem der kommenden Artikel folgt aber noch ein ausführlicher Bericht über eine weitere, deutlich beeindruckendere Tempel-Tour.

Zurück im Hotel – müde, begeistert und voller Eindrücke

Erst spät am Abend erreichten wir wieder unser Hotel. Erschöpft, aber überwältigt von den Eindrücken dieses Tages, duschten wir uns kurz ab und gingen anschließend zum Abendessen. Ein weiterer unvergesslicher Tag unseres Sommerurlaubs in Thailand ging damit zu Ende.

In den kommenden Wochen folgen noch viele weitere Berichte zu unseren Ausflügen – ihr dürft gespannt sein!

 

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08. Dezember 2025 - Tagesausflug Phuket https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/12/08-dezember-2025---tagesausflug-phuket Sommerurlaub in Thailand – Tag 6: Tagestrip nach Phuket

Nach einem erholsamen und ruhigen Tag zuvor stand unser sechster Urlaubstag ganz im Zeichen eines abwechslungsreichen Städtetrips: Ein Tagesausflug nach Phuket. Da das Wetter an diesem Tag eher durchwachsen war, erwies sich dieser Plan als ideale Alternative zu Strand und Pool.

Flexible Anreise dank privatem Fahrdienst

Nach dem Frühstück erkundigten wir uns an der Rezeption nach einem Fahrdienst. Bereits nach wenigen Minuten war alles geregelt: Für 3.200 THB konnten wir einen Minibus inklusive Chauffeur für den gesamten Tag buchen. Eine Investition, die sich absolut gelohnt hat – denn so waren wir zeitlich vollkommen flexibel und konnten uns entspannt treiben lassen.

Phuket Old Town – Geschichte, Farben und Kultur

Unser erster Stopp führte uns nach Phuket Old Town, dem historischen Herzen der Insel. Die Altstadt ist bekannt für ihre farbenfrohen sino-portugiesischen Gebäude, kunstvoll gestaltete Hausfassaden und charmanten Straßen, die thailändische, chinesische und portugiesische Einflüsse vereinen.

Besonders beeindruckend ist die Thalang Road, die Hauptachse der Altstadt. Hier reihen sich Boutiquen, Cafés, Streetfood-Stände und kleine Galerien aneinander. Daneben laden Straßen wie die Soi Romanee – früher ein Rotlichtviertel, heute eine malerische Gasse voller Pastellfarben – zum gemütlichen Bummeln ein.

Wir verbrachten rund drei Stunden in diesem lebhaften Viertel, ließen uns durch das geschäftige Treiben treiben und genossen das urbane Flair, das im kompletten Kontrast zur entspannten Atmosphäre in Khao Lak steht. Nach einer kleinen Stärkung in einem der zahlreichen Cafés ging es zurück zum Parkplatz, wo unser Fahrer bereits wartete.

Monkey Hill – ein Ausflug zur frechen Affenbande

Als wir unseren Fahrer fragten, was wir noch unternehmen könnten, empfahl er uns den Monkey Hill – und diese Empfehlung stellte sich als absoluter Volltreffer heraus.

Monkey Hill, offiziell Khao To Sae, ist einer der beliebtesten Aussichtspunkte in Phuket und vor allem bekannt für die große Population frei lebender Makaken. Der Weg den Hügel hinauf ist gesäumt von Aussichtspunkten und Schildern mit Hinweisen zum Umgang mit den Affen.

Oben angekommen, erlebt man die Tiere aus nächster Nähe – allerdings mit Vorsicht, denn sie sind durchaus neugierig und nicht selten auf der Suche nach Snacks. Trotz ihres frechen Verhaltens war der Besuch ein echtes Highlight: tolle Ausblicke auf die Stadt, frische Luft und ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.

Central Phuket Festival Mall – Shopping für den Badeausflug

Nach dem Besuch bei den Affen ging es weiter zur Central Phuket Festival Mall, einem der größten und modernsten Einkaufszentren der Insel. Hier findet man wirklich alles – von internationalen Marken über lokale Shops bis hin zu Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Wir nutzten die Zeit, um einige Utensilien für unseren bevorstehenden Badeausflug zu besorgen, über den ich in einem der kommenden Blogeinträge ausführlich berichten werde. Nach etwa zwei Stunden machten wir uns schließlich auf den Rückweg nach Khao Lak.

Entspannter Abschluss eines erlebnisreichen Tages

Pünktlich zur Abendessenszeit erreichten wir wieder unser Resort. Der Tagestrip nach Phuket war abwechslungsreich, kurzweilig und perfekt geeignet für einen bewölkten Urlaubstag. In den kommenden Wochen folgen weitere Berichte zu unseren einzelnen Ausflügen – ihr dürft gespannt sein!

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01. Dezember 2025 - Turtle Farm und Loy Krathong https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/12/01-dezember-2025---turtle-farm-und-loy-krathong Sommerurlaub in Thailand – Entspannung, Naturschutz und kulturelle Highlights

Nach der eher anstrengenden Tour vom Vortag entschieden wir uns, den vierten Tag unseres Thailand-Urlaubs bewusst ruhiger anzugehen. Nach einem entspannten Frühstück machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg in den Nachbarort, wo sich eine ganz besondere Einrichtung befindet: das Sea Turtle Conservation Center.

Sea Turtle Conservation Center – Ein Ort des Schutzes und der Hoffnung

Das Zentrum widmet sich seit Jahrzehnten dem Schutz und der Aufzucht von Meeresschildkröten. Gegründet wurde es von der ehemaligen Königin Sirikit, die sich stark für den Erhalt der marinen Tierwelt Thailands eingesetzt hat. Ziel des Centers ist es, verletzte oder bedrohte Schildkröten zu retten, aufzupäppeln und später wieder in die Freiheit zu entlassen, um langfristig den Bestand dieser faszinierenden Tiere zu sichern.


Besonders interessant ist die Lage dieser Einrichtung: Sie befindet sich mitten auf einer Naval Base der thailändischen Marine. Trotz des militärischen Geländes ist der Zugang für Besucher möglich – allerdings nur mit Reisepass, der beim Betreten registriert wird. Diese ungewöhnliche Kombination aus Militärbasis und Naturschutzzentrum verleiht dem Ort eine ganz eigene Atmosphäre.

Neben den Schildkröten gibt es dort auch zwei Militärboote zu sehen, die während des verheerenden Tsunamis 2004 weit ins Landesinnere gespült wurden und heute als Mahnmal dienen. Sie stehen eindrucksvoll dafür, welche Kräfte damals gewirkt haben und wie stark die Region davon betroffen war.

Zurück ins Hotel & Vorbereitung auf den Abend

Nach unserem Besuch kehrten wir zunächst in die Stadt zurück und anschließend ins Hotel. Nach einem kurzen Aufenthalt am Pool hieß es dann, sich für den Abend fertig zu machen – denn ein echtes kulturelles Highlight stand bevor: Loy Krathong.

Loy Krathong – Das Festival des Lichts

Loy Krathong gehört zu den schönsten und bedeutendsten Festen Thailands. Es findet jedes Jahr am Abend des zwölften Vollmonds im thailändischen Mondkalender statt – meist im November. Der Name bedeutet wörtlich „schwimmendes Körbchen“.
Traditionell basteln die Menschen kleine, kunstvoll dekorierte Krathongs aus Bananenblättern, Blüten, Kerzen und Räucherstäbchen. Diese werden dann auf Flüsse, Seen oder das Meer gesetzt. Der Brauch soll:

  • Dankbarkeit gegenüber der Wassergöttin Phra Mae Khongkha ausdrücken
  • Sorgen und negative Gedanken symbolisch loslassen
  • Glück und positive Energie für das kommende Jahr bringen

Wenn hunderte kleine Lichter auf der Wasseroberfläche treiben, entsteht eine magische Stimmung, die man kaum in Worte fassen kann. Für uns war es ein ganz besonderer Moment und eines der Highlights unseres Aufenthalts.

Tag 5 – Erholung am Strand

Am fünften Tag ließen wir es erneut ruhiger angehen und verbrachten die Zeit am Strand. Sonne, Meer und Entspannung – genau das, was wir nach den vielen Eindrücken der letzten Tage brauchten.

Ausblick

In den kommenden Wochen folgen weitere, detailliertere Berichte zu einzelnen Ausflügen und Erlebnissen. Es bleibt also spannend – bleibt gerne dran!
 

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24. November 2025 - Ton Chong Fa Waterfall https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/11/24-november-2025---ton-chong-fa-waterfall Sommerurlaub in Thailand – Erste Eindrücke, Erholung und ein unvergesslicher Ausflug zum Ton Chong Fa Waterfall

Entschuldigung, dass es auf meinem Blog in den letzten Wochen etwas ruhiger war – der Grund dafür war unser Sommerurlaub. Meine Frau und ich haben zwei wundervolle Wochen in Thailand verbracht, und nun kehrt endlich wieder regelmäßiger Content zurück. In diesem Beitrag möchte ich von unseren ersten Tagen berichten, die geprägt waren von Ankommen, Erholen und einem eindrucksvollen Ausflug in die Natur.

Tag 1: Ankunft und erste Orientierung

Nach einem langen Flug kamen wir endlich in Thailand an. Die Wärme, das Licht, die neuen Eindrücke – all das hat uns sofort in Urlaubsstimmung versetzt. Der erste Tag diente ganz bewusst der Erholung und Orientierung. Ohne festen Plan haben wir uns Zeit genommen, am Hotel anzukommen, den Ort zu erkunden und langsam in den Rhythmus des Urlaubs zu finden.

Tag 2: Erholung am Strand

Auch der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Entspannung. Wir nutzten die Gelegenheit, um am Strand zu entspannen, das Meer zu genießen und uns allmählich an Klima und Zeitverschiebung zu gewöhnen. Genau das, was man nach einer anstrengenden Anreise braucht, um im Urlaub richtig anzukommen.

Tag 3: Ausflug zum Ton Chong Fa Waterfall

Am dritten Tag begann unser erster richtiger Ausflug – und dieser hatte es gleich in sich. Unser Ziel war der Ton Chong Fa Waterfall, ein echtes Highlight in der Region Khao Lak. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei nicht nur um einen Wasserfall, sondern um eine Kette von insgesamt fünf Wasserfällen, die sich terrassenartig durch den dichten Regenwald ziehen.

Anreise und Start der Wanderung

Die Anreise war unkompliziert: Für rund 300 THB brachte uns eines der öffentlichen Taxis vom Hotel bis zum Eingang des Nationalparks. Unser Plan war zunächst, die Wasserfälle zu besuchen und anschließend den Weg zurück ins Dorf zu wandern.
Schon nach kurzer Zeit auf dem Pfad wurde klar, dass die Beschreibung „1.200 Meter Wanderweg“ nur die halbe Wahrheit war. Die Distanz passte zwar – aber die Höhenmeter und der teilweise anspruchsvolle Weg über Stock und Stein wurden in kaum einem Reiseführer erwähnt. Wir waren froh, im Gegensatz zu einigen anderen Besuchern wenigstens festes Schuhwerk zu tragen. Unsere Turnschuhe mussten sowohl im trockenen Gelände als auch im Wasser Höchstleistungen erbringen.

Die Wasserfälle – Natur pur

Trotz der Anstrengung lohnt sich die Tour in jeder Hinsicht. Jeder der Wasserfälle hat seinen eigenen Charakter, und je höher man steigt, desto ruhiger und menschenleerer wird es. Die Geräusche des Regenwaldes, das Rauschen des Wassers und die klare, frische Luft machen die Wanderung zu einem echten Naturerlebnis.
In einigen Becken ist das Baden sogar offiziell erlaubt – eine willkommene Abkühlung nach dem schweißtreibenden Aufstieg.

Rückweg und Weiterfahrt

Da der Aufstieg deutlich anspruchsvoller war als gedacht, entschieden wir uns am Ende dagegen, zurück ins Dorf zu wandern. Wie es der Zufall wollte, wartete am Ausgangspunkt gerade ein freies Taxi – die perfekte Gelegenheit, bequem zurückzufahren.

Tsunami Museum & Police Boat T813

Zurück im Städtchen besuchten wir eines der Tsunami-Museen. Der Besuch war bedrückend, aber zugleich wichtig, denn er ruft die erschütternden Ereignisse des Jahres 2004 wieder ins Bewusstsein. Besonders beeindruckend ist das Police Boat T813, das durch die Wucht der Wellen mehrere Kilometer ins Landesinnere geschleudert wurde und heute als Mahnmal dient.
Mehr dazu erzähle ich ausführlich in einem der nächsten Blog-Beiträge.

Nachmittag in der City

Im Anschluss liefen wir weiter in die City, wo bereits die Aufbauarbeiten für das traditionelle Loy Krathong Festival im Gange waren. Ein faszinierender Anblick, der zeigt, wie eng Kultur und Gemeinschaft hier miteinander verbunden sind.
Bei Starbucks gönnten wir uns eine kleine Stärkung, bevor wir durch die Straßen bummelten und schließlich mit dem Taxi zurück zum Hotel fuhren. Dort ließen wir den Tag entspannt am Pool ausklingen.

   

Highlight am Abend

Schon früh hat sich abgezeichnet, dass der Sonnenuntergang an diesem Abend farbenfroh werden könnte. Daher hier es nachdem wir am Pool fertig waren schnell aufs Zimmer und die Kamera holen. 

Zunächst habe ich mich umgeschaut, welches die aussichtsreichsten Positionen sein werden. Danach hieß es Stativ und Kamera aufbauen, Filter auspacken und anbringen. 

Danach hieß es noch etwas warten, bis die Farben kommen...

Eine der schwierigsten Aufgaben war, die großen Filterplatten permanent von den Gischttropfen zu befreien. Letztlich hat sich der Aufwand aus meiner Sicht gelohnt...

Ausblick

In den kommenden Wochen folgen weitere Berichte über unsere Ausflüge und Erlebnisse. Es lohnt sich also, wieder vorbeizuschauen – ihr dürft gespannt sein!
 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Boat Chong Erfahrungen Fa Festival Khao Krathong Lak Loy Museum Police Reiseblog Sehenswürdigkeiten Sommerurlaub T813 Thailand Tipps Ton Tour Tsunami Urlaub Wasserfall Waterfall https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/11/24-november-2025---ton-chong-fa-waterfall Mon, 24 Nov 2025 06:00:00 GMT
17. November 2025 - Sommerurlaub in Thailand – Ein erstes Fazit https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/11/17-november-2025---sommerurlaub-in-thailand-ein-erstes-fazit Sommerurlaub in Thailand – Ein erstes Fazit

Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass es in den vergangenen Wochen etwas ruhiger auf meiner Seite war. Der Grund dafür war allerdings ein sehr erfreulicher: Meine Frau und ich waren zwei Wochen im Sommerurlaub – und zwar erstmals in Thailand. Nun bin ich zurück, voller Eindrücke, voller Motivation und freue mich darauf, wieder regelmäßig Content zu veröffentlichen.

Erwartungen & Realität – Ein überraschender Start

Vor dieser Reise wusste ich nicht so recht, was mich erwarten würde. Im Gegenteil: Durch verschiedene Berichte und Erzählungen ging ich eher mit einem mulmigen Gefühl an die Sache heran. Man sagt ja oft: „Wenn man nichts erwartet, kann man nicht enttäuscht werden.“ Für mich hat sich dieser Satz in Thailand auf die bestmögliche Weise bestätigt. Denn am Ende wurde ich nicht nur nicht enttäuscht, sondern sogar begeistert – und komme mit vielen schönen Erinnerungen und Bildern begeistert aus dem Urlaub zurück.

Von Frankfurt nach Phuket – Eine Reise einmal um die halbe Welt

Gestartet sind wir am Flughafen Frankfurt, von wo aus wir einen Direktflug nach Phuket genommen haben. Die lange Reise ging erstaunlich gut vorüber, und nach der Landung wurden wir gleich von einem organisierten Shuttle abgeholt, der uns direkt nach Khao Lak brachte – unserem Urlaubsort für die kommenden zwei Wochen.


Schon am Vormittag, gegen 10 Uhr, erreichten wir unser Hotel. Und hier hatten wir echtes Glück: Obwohl Check-in normalerweise später möglich ist, war unser Zimmer bereits fertig und bezugsbereit. Nach einer so langen Anreise ist das Gold wert.

Ankommen, Durchatmen und die ersten Eindrücke sammeln

Im Zimmer angekommen, hieß es erst einmal: Koffer auspacken, duschen, ein wenig erholen. Dieser erste Moment der Ruhe, wenn man den langen Flug hinter sich lässt und zum ersten Mal das Klima, die Geräusche und die Atmosphäre eines neuen Landes wahrnimmt, ist immer etwas Besonderes.

Am Nachmittag folgte dann unser erster kleiner Spaziergang durch die Umgebung. Alles war neu, vieles ungewohnt und gleichzeitig faszinierend. Die Mischung aus tropischer Vegetation, freundlich lächelnden Menschen und der entspannten Stimmung ließ die ersten Zweifel schnell verblassen.

Der erste Abend – Ein Sonnenuntergang mit Charakter

Am Abend zog es uns natürlich an den Strand – schließlich wollten wir den ersten thailändischen Sonnenuntergang erleben. Die Wolken waren an diesem Tag zwar ziemlich präsent, aber gerade dadurch entstand eine dramatische, fast mystische Stimmung. Das erste Foto durfte natürlich nicht fehlen und wurde direkt zum Auftakt vieler weiterer Aufnahmen, die in den kommenden Tagen folgen sollten.

Und wie geht es weiter?

In den nächsten Wochen werde ich Schritt für Schritt über unsere einzelnen Ausflüge und Erlebnisse berichten – von beeindruckender Natur über kulturelle Eindrücke bis hin zu spannenden Touren rund um Khao Lak und Phuket.

Ihr dürft also gespannt sein: Es gibt einiges zu erzählen und noch mehr zu zeigen.

 

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18. Oktober 2025 - Spannender U17 Gameday in Pforzheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/10/18-oktober-2025---spannender-u17-gameday-in-pforzheim 🏈 Weinheim Longhorns U17 – Gameday-Marathon in Pforzheim

Vorweg ein großes Danke an die Gastgeber, die Pforzheim Wilddogs. Tolle Organisation, herzliche Gastfreundschaft und beste Verpflegung – perfekte Rahmenbedingungen für einen intensiven Footballtag.

Bei der U17-Liga werden die Spiele in sogenannten Gamedays ausgetragen. Normalerweise hat jedes Team zwei Spiele pro Tag. Doch aufgrund der Terminüberschneidungen mit der U19-GFLJ-Relegation mussten die Weinheim Longhorns am ersten Spieltag pausieren – und ihre Nachholspiele an den verbleibenden Wochenenden austragen. So standen am gestrigen Samstag gleich drei Spiele auf dem Programm – eine echte Herausforderung für Körper und Kopf. Gespielt wird dabei jeweils in zwei Halbzeiten statt vier Quartern.

🏟️ Spiel 1: Longhorns @ Wilddogs – Ein Auftakt nach Maß
Schon im ersten Spiel zeigten die Longhorns, dass sie bestens vorbereitet waren. Mit starkem Teamplay, sicherem Passspiel und dominanter Defense rollte das Team über die Gastgeber hinweg. Touchdown folgte auf Touchdown – die Offense arbeitete präzise, die Defense ließ keine Punkte zu. Endstand: 35:0 für die Longhorns. Ein Statement-Sieg zum Start!

⚡ Spiel 2: Longhorns @ Hunters – Offensivfeuerwerk und klare Linie
Ohne große Pause ging es direkt weiter. Trotz der Belastung fand das Team sofort seinen Rhythmus und legte erneut los wie die Feuerwehr. Auch hier überzeugten die Longhorns auf ganzer Linie – sowohl durch starkes Laufspiel als auch clevere Defense-Aktionen. Die Hunters kamen zwar am Ende noch zu Punkten, doch der Sieg der Longhorns war nie gefährdet. Endstand: 37:13 für die Longhorns.

🚑 Spiel 3 & 4: Verletzungsbedingte Unterbrechungen
Das folgende Spiel zwischen Crusaders und Wilddogs wurde nach einer schweren Verletzung eines Wilddogs-Spielers beim Stand von 16:0 für die Crusaders abgebrochen. Das anschließende Spiel Hunters @ Wilddogs wurde nur symbolisch angespielt und nach dem ersten Spielzug beendet. Der Wertungssieg ging mit 6:0 an die Hunters. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an den verletzten Spieler!

🔥 Spiel 5: Crusaders @ Longhorns – Spannung pur bis zur letzten Sekunde
Zum Abschluss des langen Footballtages kam es zum absoluten Highlight: Longhorns gegen Crusaders – beide Teams auf Augenhöhe, beide mit beeindruckender Tagesleistung. Nach einem intensiven Schlagabtausch führten die Longhorns zur Halbzeit mit 14:6. Doch die Crusaders bewiesen Kampfgeist und glichen in der zweiten Hälfte zum 14:14 aus. In der Overtime wurde es dramatisch: Die Crusaders legten vor, die Longhorns antworteten – doch die entscheidende Two-Point-Conversion misslang knapp. Endstand: 22:20 für die Crusaders.
Ein Spiel auf höchstem spielerischen und taktischen Niveau – spannend, emotional und bis zum Schluss offen. So muss Jugendfootball sein! Am Ende gewannen die Crusaders verdient, aber auch mit etwas Glück.

🏆 Der Weg zum Finale
Nach diesem ereignisreichen Gameday stehen die Crusaders als Tabellenerster und die Weinheim Longhorns als Tabellenzweiter der Gruppe Nord fest. Beide Teams haben sich damit für den Final Gameday am 9. November in Biberach an der Riß qualifiziert. Dort treffen die Longhorns im Halbfinale auf ein Team aus der Gruppe Süd – und vielleicht gibt es im Finale ja die Wiederauflage dieses epischen Thrillers!
Ich durfte als Teammanager und Teamfotograf hautnah dabei sein – ein Tag voller Emotionen, Adrenalin und beeindruckendem Teamgeist.

📸 Fazit:
Ein langer, intensiver Gameday mit drei Spielen, unzähligen Emotionen und einer Mannschaft, die Charakter und Willen gezeigt hat. Die Weinheim Longhorns U17 sind bereit für das große Finale – und wer sie an diesem Tag erlebt hat, weiß: Dieses Team gibt niemals auf.

📅 Nächster Halt:
➡️ Final Gameday – 9. November 2025 in Biberach an der Riß Let’s go, Longhorns! 🐮🏈

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) american baden-württemberg crusaders final football footballspiel gameday hunters jugendfootball longhorns meisterschaft overtime pforzheim regionalliga teamgeist u17 weinheim wilddogs https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/10/18-oktober-2025---spannender-u17-gameday-in-pforzheim Sun, 19 Oct 2025 14:25:40 GMT
10. Oktober 2025 - Wochenendtrip nach London https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/10/10-oktober-2025---wochenendtrip-nach-london Wochenendtrip nach London – NFL, Sightseeing & britisches Flair
Ein langes Wochenende in London – die perfekte Mischung aus Sightseeing, Shopping, kulinarischen Highlights und sportlichen Emotionen. Vom 10. bis 13. Oktober stand die britische Hauptstadt ganz im Zeichen unseres jährlichen NFL-Abenteuers. Dieses Mal sollte das Duell zwischen den New York Jets und den Denver Broncos im Tottenham Hotspur Stadium das sportliche Highlight bilden. Doch schon die Tage davor boten jede Menge Eindrücke, Atmosphäre und typisch britische Erlebnisse.

Freitag, 10. Oktober – Anreise & erste Erkundungstour
Früh am Morgen startete unsere Reise vom Baden Airport Richtung London Stansted.

Nach der problemlosen Landung brachte uns der Stansted Express direkt in die Innenstadt, zur London Liverpool Street Station – ein vertrauter Anblick, schließlich begann hier schon 2016 unser erster gemeinsamer NFL-Trip.
Traditionell darf an dieser Stelle ein Stopp in der Polo Bar nicht fehlen – ein beliebtes 24-Stunden-Diner direkt gegenüber des Bahnhofs, das mit englischen Klassikern und gemütlicher Atmosphäre überzeugt. Nach einem frühen Mittagessen ging es zu Fuß weiter zum Hotel. Glücklicherweise konnten wir bereits einchecken, was nach der frühen Anreise für eine kurze Erholungspause sorgte.
Am Nachmittag begann dann unsere erste kleine Erkundungstour durch London. Mit der Underground fuhren wir bis zur Station Monument und überquerten die legendäre London Bridge in Richtung Borough Market – einem der ältesten und bekanntesten Lebensmittelmärkte der Stadt. Zwischen Streetfood, frischen Produkten und buntem Markttreiben kommt hier echtes London-Feeling auf.


Nur wenige Gehminuten entfernt ragt das imposante Hochhaus The Shard in den Himmel – mit 310 Metern das höchste Gebäude des Vereinigten Königreichs und ein Wahrzeichen der modernen Londoner Skyline. Gleich daneben befindet sich die Szene-Location Vinegar Yard, wo eigentlich die Tailgate Party der New York Jets stattfinden sollte. Vor Ort stellten wir allerdings fest, dass das Event erst am Samstagabend startet.


Der Spaziergang führte uns weiter durch die More London Plaza bis ans Themse-Ufer und schließlich über die Tower Bridge, bevor es zurück ins Hotel ging.

Nach einem kurzen Frischmachen stand das Abendessen auf dem Programm – gefolgt von einem „Highlight“ im doppelten Sinne: einem Besuch der Rooftop-Cocktailbar Duck & Waffle in Bishopsgate. Der Ausblick über die nächtliche Stadt war beeindruckend, doch die Kombination aus Kälte und lauter Musik machte den Aufenthalt leider etwas kürzer als gedacht.

Samstag, 11. Oktober – Shopping, Sightseeing & Tailgate-Party
Nach einem klassischen englischen Frühstück ging es mit dem Bus zum Tottenham Hotspur Stadium, um im offiziellen NFL Store noch die passende Fan-Ausstattung für den Gameday am Sonntag zu besorgen. Anschließend wurden die Einkäufe kurz im Hotel verstaut, bevor der Tag ganz im Zeichen von Shopping und Sightseeing stand.


Mit der Underground fuhren wir zum Oxford Circus und schlenderten die berühmte Einkaufsstraße entlang – vorbei an unzähligen Boutiquen und Stores – bis hin zum traditionsreichen Kaufhaus Selfridges. Das Haus bietet nicht nur Mode und Luxusartikel, sondern auch ein Stück britischer Geschichte: Seit 1909 gehört es zu den bekanntesten Einkaufsadressen Londons.


Nach einem kurzen Zwischenstopp im SOHO Coffee – ideal für eine kleine Stärkung – ging es weiter zur Vinegar Yard Location, diesmal zur heiß erwarteten Tailgate Party der New York Jets. Musik, Fans aus aller Welt, grüne Trikots, Foodtrucks und jede Menge Stimmung – perfektes NFL-Feeling mitten in London.


Später am Abend stand ein weiterer Ausflug an: Mit der Underground ging es Richtung Themse, um London Eye und Big Ben bei Nacht zu erleben. Leider waren die Sehenswürdigkeiten im Gegensatz zum Vorjahr nur spärlich beleuchtet, was das Fotografenherz etwas enttäuschte. Dennoch entstanden einige schöne Aufnahmen, bevor es zurück ins Hotel ging.

Sonntag, 12. Oktober – Gameday im Tottenham Hotspur Stadium
Endlich Gameday! Der Sonntag stand ganz im Zeichen des NFL-Spiels zwischen den Denver Broncos (Gast) und den New York Jets (Heimteam). Schon vor dem Kickoff herrschte in der Eventzone rund um das Stadion ausgelassene Stimmung: Cheerleader, Musik, Fotospots, Fanartikelstände und Foodcorners sorgten für echtes Football-Feeling.


Das Spiel selbst war spannend, wenn auch sportlich kein Hochgenuss. Nach einer zähen, aber engen Partie setzten sich die Denver Broncos knapp mit 13:11 durch. Trotz der Niederlage der Jets war die Atmosphäre im Stadion beeindruckend – Football in London bleibt einfach ein besonderes Erlebnis.


Der Rückweg zum Hotel zog sich etwas, doch der Abend klang gemütlich bei einem kleinen Abendessen und einem wohlverdienten frühen Schlaf aus.

Montag, 13. Oktober – Heimreise & Fazit
Nach einem letzten Frühstück hieß es leider schon wieder: Goodbye London. Mit dem Stansted Express ging es zurück zum Flughafen und anschließend problemlos nach Deutschland. Erst auf der Heimfahrt sorgte eine Vollsperrung auf der B36 noch für ein wenig Zusatzdrama.


Müde, aber voller Eindrücke und Erinnerungen endete ein erlebnisreiches Wochenende. London hat erneut bewiesen, dass es sich immer wieder lohnt – ob wegen der Kultur, der Menschen, der Architektur oder des Sports.


Und wie jedes Jahr steht fest: Nach London ist vor London – wir freuen uns schon jetzt auf 2026!

 

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22. September 2025 - Full Metal Photography https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/10/22-september-2025---full-metal-photography Full Metal Weekend im Bayrischen Wald – Rock, Wellness & Abenteuer

Es gibt Geschenke – und es gibt Geschenke fürs Leben. Zum 50. Geburtstag hat mir meine Frau genau so eines gemacht: Ein Wochenende im Rock & Chill Hotel Falter in Drachselsried, mitten im Bayrischen Wald. Schon beim Einchecken war klar: Hier bin ich richtig.

Keine sterile Wellnessmusik, keine aufgesetzte Hotelfassade – hier regiert Rockmusik. „Come as you are“ steht nicht nur an der Wand, es wird wirklich gelebt. Wer im Band-Shirt anreist, bekommt ein Begrüßungs-„Hell’s Helles“ in die Hand gedrückt. Ich habe mich sofort willkommen gefühlt – fast so, als würde man bei Freunden einchecken, nur eben mit Hotelservice.

Freitag – Wasserfall im Regen

Die Anreise war zäh. Stau, Regen, ein bisschen Nerv – aber als wir endlich ankamen, war alles vergessen. Koffer ins Zimmer, kurz orientieren, und schon zog es uns raus. Ich wollte fotografieren.

Unser Ziel: der Hochfall Wasserfall bei Bodenmais. Ein kurzer Weg – knapp 1,5 Kilometer –, aber durch den Regen mit besonderer Stimmung. Der Bachlauf rauschte schon von weitem, und als wir kurz vor dem Wasserfall waren, saß tatsächlich ein Feuersalamander mitten auf dem Weg. Wir warteten geduldig, bis er ins Unterholz kroch.

Der Wasserfall selbst – wild, kraftvoll, tosend. Ich hätte Stunden bleiben können, die Kamera war kaum vom Auge zu lösen. Aber Dämmerung und Regen setzten uns Grenzen. Wir nahmen einen steilen Rückweg, der uns ordentlich forderte und schließlich zwei Kilometer entfernt vom Auto wieder ausspuckte. Nass, hungrig, aber glücklich.

Im Hotel wartete dann das Full Metal Dinner. Burger, Metal-Deko und Musik im Hintergrund – alles genau mein Ding. Für den ersten Abend ein Cheeseburger mit Süßkartoffelpommes und ein Glas Weißwein. Ich war angekommen.

Samstag – Gipfel, Glas & Genuss

Der nächste Morgen begann mit dem Full Metal Breakfast – ja, auch beim Frühstück läuft hier Metal im Hintergrund. Herrlich!

Danach stand das Highlight des Tages an: der Große Arber, mit 1.456 Metern der höchste Berg im Bayrischen Wald. Von der Talstation aus ging es mit der Gondel nach oben, und schon nach wenigen Schritten auf dem Gipfelweg bot sich eine Aussicht, die mich einfach nur staunen ließ. Klare Luft, weite Sicht, angenehme Temperaturen – so stelle ich mir perfekte Bergmomente vor.

Nach einer Pause im Bergrestaurant fuhren wir zurück ins Tal und machten einen Abstecher nach Bodenmais. Ein wenig Shoppen im Outdoor-Outlet, ein Spaziergang durchs Dorf, und dann das JOSKA Glasparadies.

Ich hatte ja keine Ahnung, was mich da erwartet. Glas in allen Formen, Farben und Größen – von filigranen Kunstwerken bis zu Dingen, die man wohl eher unter „Staubfänger“ verbuchen würde. Aber das Beeindruckendste war die Sammlung von Pokalen: JOSKA stellt die Trophäen für riesige Sportevents her – Tour de France, DTM, Biathlon-Weltcup. Das wusste ich nicht und war echt geflasht.

Am Nachmittag war es Zeit für Wellness. Für meine Frau und mich gab es eine Ayurveda-Massage, die uns in eine tiefe Entspannung katapultierte. Danach noch ein paar Bahnen im Full Metal Pool – und ich war im siebten Himmel.

Abends gab es für mich dann den legendären Big Berta Burger: Beef, Camembert, Preiselbeeren, Knacksalat und Süßkartoffelpommes. Dazu ein Glas Rotwein. Und was soll ich sagen? Ich habe schon viele Burger gegessen, aber so einen… wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr.

Sonntag – Abschied & ein Football-Abstecher

Sonntagmorgen. Noch einmal das Frühstück genießen, noch einmal die besondere Stimmung aufsaugen – und dann hieß es Abschied nehmen. Ein Wochenende, das meine Frau mir geschenkt hat, und das ich nicht vergessen werde.

Auf dem Heimweg hatten wir noch eine spontane Idee: In Schwäbisch Hall wurde das Finalspiel der Juniorenbundesliga (GFLJ) im American Football ausgetragen. Also kurzerhand angehalten. Für mich nicht nur ein spannendes Spiel, sondern auch die perfekte Gelegenheit, einen Eindruck von dem Wettbewerb zu bekommen, in den unsere U19 bald über die Relegation einsteigen könnte.

Fazit

Drei Tage, die sich wie ein kleiner Urlaub angefühlt haben. Natur, Rockmusik, Wellness, gutes Essen und ein Hauch von Sportleidenschaft – alles vereint in einem Geschenk, das einfach perfekt war.

Danke – dieses Wochenende war Full Metal Life.

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Bayrischer Wald Full Metal Photography Full Metal Weekend Großer Arber Hochfall Wasserfall JOSKA Glasparadies Rock & Chill Hotel Falter https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/10/22-september-2025---full-metal-photography Mon, 06 Oct 2025 05:00:00 GMT
27. September 2025 - U19 Relegationsspiel: Weinheim Longhorns vs. Düsseldorf Typhoons https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/9/27-september-2025---u19-relegationsspiel-weinheim-longhorns-vs-d-sseldorf-typhoons Nach der deutlichen Niederlage im ersten Relegationsspiel stand am vergangenen Sonntag das zweite und entscheidende Duell der U19 der Weinheim Longhorns auf heimischem Platz an. Zu Gast war niemand Geringerer als der Meister der Regionalliga Nordrhein-Westfalen, die Düsseldorf Typhoons. Beide Teams traten als jeweilige Meister ihrer Regionalligen – die Longhorns aus Baden-Württemberg und die Typhoons aus Nordrhein-Westfalen – hochmotiviert an, um sich den Aufstieg in die Junioren-Bundesliga (GFL Juniors) zu sichern.

Im Vergleich zum Hinspiel zeigte die U19 der Longhorns eine deutlich konzentriertere und fokussiertere Leistung. Nach der langen Sommerpause fanden die Spieler zunehmend wieder in ihren Rhythmus, auch wenn krankheitsbedingte Ausfälle von Leistungsträgern nicht vollständig kompensiert werden konnten.

Die Anfangsphase gestaltete sich spannend. Unsere Jungs hielten stark dagegen, mussten sich aber mit einem 0:13-Rückstand nach dem ersten Quarter zufriedengeben. Im zweiten Quarter gelang es dem Team schließlich, auf das Scoreboard zu kommen. Das Spiel entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Zur Halbzeit stand es 7:20 – ein Ergebnis, das die Ausgeglichenheit dieser Partie widerspiegelte.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Begegnung intensiv. Die Typhoons konnten im dritten Quarter noch einen Touchdown erzielen und im letzten Spielabschnitt per Field Goal nachlegen. Trotz großem Kampfgeist reichte es für die Longhorns am Ende nicht mehr, weitere Punkte zu erzielen. Der Schlusspfiff besiegelte ein 7:29-Endergebnis.

Ein Schreckmoment überschattete das vierte Quarter, als sich ein Spieler der Longhorns schwer verletzte und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. Von dieser Stelle aus wünschen wir ihm eine schnelle und vollständige Genesung.

Die Düsseldorf Typhoons qualifizieren sich damit verdient für die GFL Juniors. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die kommende Saison!

Für einige Spieler der Longhorns bedeutete dieses Relegationsspiel zugleich den Abschied aus der Jugend, da sie altersbedingt nicht mehr in der U19 antreten dürfen. Wir freuen uns darauf, sie hoffentlich bald bei unseren Herren wiederzusehen.

Ein großes Dankeschön gilt allen Helfern, Zuschauern, Fans und Gästen, die diesen letzten U19-Gameday in 2025 zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Für uns geht es nun direkt mit der U17-Saison weiter – also: Stay tuned!

Ich selbst war als Teammanager und vor allem als Teamfotograf hautnah dabei und habe diesen spannenden Tag in Bildern festgehalten.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Aufstieg Baden-Württemberg Deutschland Düsseldorf Football Fotografie GFL Jugendfootball Juniors Longhorns Regionalliga Relegationsspiel Typhoons U19 vs Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/9/27-september-2025---u19-relegationsspiel-weinheim-longhorns-vs-d-sseldorf-typhoons Mon, 29 Sep 2025 07:38:21 GMT
20. September 2025 - U19 Relegationsspiel: Düsseldorf Typhoons vs. Weinheim Longhorns https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/9/20-september-2025---u19-relegationsspiel-d-sseldorf-typhoons-vs-weinheim-longhorns Am vergangenen Wochenende trafen in Düsseldorf zwei Meisterteams aufeinander: die Düsseldorf Typhoons, frisch gekrönter Champion der Regionalliga Nordrhein-Westfalen, empfingen die Weinheim Longhorns, Meister der Regionalliga Baden-Württemberg 2025. Es war das erste von zwei Relegationsspielen um den Aufstieg in die GFL Juniors, die Junioren-Bundesliga im American Football.

Die Ausgangslage versprach Spannung: Die Typhoons galten als klarer Favorit. Nur eine Woche zuvor hatten sie ihre Saison mit einem deutlichen 38:0-Sieg gegen die Essen Cardinals abgeschlossen. Die Longhorns hingegen gingen nach knapp zwei Monaten ohne Pflichtspiel in die Partie – lediglich ein Scrimmage und intensives Training standen seitdem auf dem Programm.

Spielverlauf

Die Longhorns starteten konzentriert ins erste Quarter und konnten die Partie zunächst offen gestalten. Nach dem Kickoff stand es am Ende des ersten Spielabschnitts 0:6. Auch im zweiten Quarter hielten die Weinheimer lange Zeit gut dagegen. Doch ab Mitte des zweiten Viertels kippte das Spielgeschehen: kleinste Unaufmerksamkeiten wurden von den Typhoons konsequent bestraft. Zur Halbzeit lagen die Longhorns bereits mit 0:27 zurück.

Im dritten und vierten Quarter zeigte sich die ganze Dominanz der Düsseldorfer. Mit hohem Tempo, Präzision und Konsequenz bauten sie ihre Führung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein deutliches 0:75 auf der Anzeigetafel. Ab Mitte des zweiten Quarters war der Wille der Longhorns sichtbar gebrochen – mental konnten die jungen Spieler dem Druck des Favoriten nicht mehr standhalten.

Einordnung und Ausblick

Die Niederlage ist deutlich, doch sie schmälert nicht die Leistung und Entwicklung der Longhorns in der Saison 2025. Niemand hatte vor Saisonbeginn erwartet, dass ein junges und neu zusammengestelltes Team überhaupt die Relegation zur GFL Juniors erreichen würde. Dass dies gelungen ist, zeigt eindrucksvoll das Potenzial dieser Mannschaft und die erfolgreiche Arbeit aller Beteiligten.

Entgegen der vor Ort mehrfach vernommenen Meinung hätte die desaströs schlechte Leistung der Referees nichts am Ergebnis geändert. Dennoch ist es unverständlich, dass gerade auf so einem Spielniveau zu so einer eklatanten Aneinanderreihung von klar erkennbaren Fehlentscheidungen kommen kann. In 3 Jahren U19 ist mir zumindest so etwas noch nie untergekommen.

Die Typhoons haben ihre Favoritenrolle eindrucksvoll bestätigt und verdienen großen Respekt für ihre Konsequenz und ihre Spielstärke. Ebenso gebührt Dank an die Gastgeber für die hervorragende Organisation des Gamedays.

Für die Longhorns geht es nun ins Rückspiel in Weinheim. Spielerisch dürfte die Partie kaum noch Einfluss auf den Ausgang der Relegation haben. Doch für Team und Fans bietet sich die Gelegenheit, die Saison mit einem versöhnlichen Abschluss zu krönen und die positiven Aspekte des Jahres in den Vordergrund zu stellen.

Für mich als Teammanager und vor allem als Teamfotograf war es ein besonderes Erlebnis, diesen historischen Schritt des Teams begleiten und fotografisch festhalten zu dürfen. Unabhängig vom Ergebnis bleibt: Das war erst der Anfang von etwas Großem.

Meine Fotoausrüstung

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Blog Deutschland Düsseldorf Football Footballfotografie GFL GFLJ Jugendfootball Juniors Longhorns Meister Regionalliga Relegation Typhoons U19 Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/9/20-september-2025---u19-relegationsspiel-d-sseldorf-typhoons-vs-weinheim-longhorns Mon, 22 Sep 2025 06:53:06 GMT
15. September 2025 - Fotorucksäcke https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/9/15-september-2025---fotorucks-cke Fotorucksäcke – meine Reise zum perfekten Begleiter

Nach dem positiven Feedback zu meinen letzten Blogartikeln „Warum ich fotografiere“ und „Mit was ich fotografiere“ möchte ich heute ein weiteres Thema aufgreifen, das in der Fotografen-Community für besonders viel Leidenschaft sorgt: Fotorucksäcke.

Für mich sind Fotorucksäcke so etwas wie die Handtasche für Fotografen – ein echtes Gear-Porn-Thema. Wer einmal damit angefangen hat, sich intensiver damit zu beschäftigen, merkt schnell: die Auswahl ist riesig, die Anforderungen sehr individuell und die Suche nach dem perfekten Modell kann eine lange Reise werden.

Ich selbst war schon immer der Typ „Rucksack“. Aktentaschen, Umhängetaschen oder Hüfttaschen – nichts davon war je wirklich meins. Schon für den Alltag bevorzuge ich den Rucksack. Also war es für mich von Anfang an klar: auch meine Fotoausrüstung bekommt ihren Platz in einem passenden Rucksack.

Die ersten Schritte – Learning by Doing

2016, als ich meine erste richtige Kameraausrüstung gekauft habe, musste ich mich mit der Frage beschäftigen: Wie transportiere ich das Ganze sicher auf Reisen und Ausflügen?
Mein erster Versuch war ein kleiner Trekkingrucksack von Hama – gekauft im MediaMarkt. Praktisch, günstig, aber nicht langlebig. Schon nach dem ersten Urlaub verabschiedete sich eine Naht. MediaMarkt tauschte ihn zwar anstandslos um, aber das Vertrauen in die Marke war dahin.

Es folgte mein erster „echter“ Fotorucksack: der Manfrotto 3N1-25 PL Backpack. Qualität und Schutz waren gut, und er begleitete mich unter anderem nach London und Korsika. Aber er war klein, kastenförmig und sah einfach immer nach „Fototasche“ aus – nichts, was man täglich tragen möchte.

Da meine Ausrüstung wuchs, folgte bald der Manfrotto Bumblebee. Viel Platz, stabil – aber riesig. Auch hier: nicht wirklich alltagstauglich.

Als weiteren Zuwachs kaufte ich den Manfrotto NX-BP-BU Daypack, den ich als Arbeitsrucksack nutzte. Von außen sah er unauffällig aus, innen bot er genug Platz für Kamera und Businessunterlagen. Ein echter Hybrid.

Die Phase der „Taktikrucksäcke“

Irgendwann stieß ich unter anderem durch den Youtuber Riko Best auf die Lowepro Protactic-Serie. Besonders das Versprechen maximaler Anpassbarkeit faszinierte mich. Also kaufte ich mir zunächst den Lowepro Protactic 350 AW II, später noch den größeren 450 AW II.
Beide Modelle boten viel Schutz, praktische Zugriffsmöglichkeiten und einen stabilen Aufbau. Doch die Realität war ernüchternd: die Anpassungsmöglichkeiten nutzte ich selten, weil sie eher störten. Und das größte Problem: die Rucksäcke wirkten klobig und sahen sofort nach Fotorucksack aus. Genau das wollte ich eigentlich vermeiden.

Liebe auf den ersten Blick – Wandrd

Über YouTube (danke an Stephen Wiesner) und Instagram stieß ich schließlich auf den US-Hersteller Wandrd. Besonders das Modell Prvke 21 sprach mich an. Anfangs zögerte ich wegen des Preises, doch 2021 griff ich zu – und es war Liebe auf den ersten Blick.

Der Rucksack überzeugte mich sofort: hervorragende Verarbeitung, flexible Organisation, ein stufenlos anpassbares Volumen durch das Rolltop und – ganz wichtig – ein unauffälliges Design. Er sieht einfach nach einem normalen Rucksack aus, nicht nach einem „Bitte klaue mich, ich habe teures Kamera-Equipment drin“-Fotorucksack. Seine erste Bewährungsprobe bestand er im Familienurlaub auf La Palma.

Die Begeisterung war so groß, dass ich kurz darauf meine beiden Lowepro Protactic verkaufte. Ergänzend kaufte ich noch den Wandrd Prvke Lite (11 Liter) als Every-Day-Rucksack.

Speziallösungen für Outdoor

Für eine Fototour 2022 zum Seebensee brauchte ich mehr Stauraum und vor allem Komfort. So kam der Cosyspeed Photohiker 44 ins Spiel – entwickelt in Kooperation mit Stephan Wiesner und Vaude. Der Tragekomfort ist phänomenal, besser habe ich noch keinen Rucksack getragen. Platz und Qualität stimmen ebenfalls. Nur ein Detail enttäuschte: für einen Outdoor-Rucksack fehlen ihm Schlaufen, um Schlafsack oder Isomatte außen anzubringen – ein echtes Manko auf Mehrtagestouren.

Die Suche ging also weiter. 2023 entdeckte ich den größten Wandrd-Rucksack: den Fernweh. Konzipiert für Mehrtagestouren, viel Volumen, dennoch kein klassisches Fototaschendesign. Er wurde mein bislang teuerster Rucksack – und hat sich bewährt.

Die Business-Lösung – OneMate

Ein Punkt blieb aber offen: ein zuverlässiger Bürobegleiter. Mein Manfrotto Daypack war inzwischen zu klein geworden, da ich im Alltag mit der Sony Alpha 6000 und etwas mehr Zubehör unterwegs bin. Hier bin ich schließlich beim deutschen Hersteller OneMate fündig geworden.

Der OneMate Backpack Pro ist eigentlich kein Fotorucksack, doch das integrierte Schuhfach im Boden habe ich kurzerhand zweckentfremdet und eine Fotopouch eingebaut. So habe ich unten direkten Zugriff auf meine Kamera und oben Platz für Arbeitsunterlagen und Laptop. Für den Büroalltag die perfekte Lösung.

Mein aktuelles Setup

Nach fast neun Jahren voller Wechsel, Tests und Fehlkäufe habe ich heute ein Setup, mit dem ich wirklich zufrieden bin:

Büro: OneMate Backpack Pro

Everyday-Rucksack: Wandrd Prvke Lite

Ausflüge, Reisen, Fototouren: Wandrd Prvke 21 (steht immer gepackt bereit)

Outdoortouren: Cosyspeed Photohiker 44

Mehrtagestouren: Wandrd Fernweh

Dass ich meinen Wandrd Prvke 21 nun schon seit Mitte 2021 im Einsatz habe – so lange wie keinen anderen Rucksack zuvor – sagt eigentlich alles.

Fazit

Das Thema Fotorucksack ist extrem individuell. Es gibt kein „bestes Modell“, sondern nur das, was am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Wer viel im Alltag unterwegs ist, braucht einen unauffälligen Begleiter. Wer auf Touren geht, achtet mehr auf Stauraum und Tragekomfort.

Ich hoffe, dir hat meine kleine Reise durch die Welt der Fotorucksäcke gefallen – vielleicht hilft sie dir sogar bei deiner eigenen Entscheidung. Mich würde interessieren: Welche Erfahrungen hast du mit Fotorucksäcken gemacht? Schreib mir gerne in die Kommentare oder sprich mich einfach an!

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08. September 2025 - Mit was ich fotografiere https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/9/08-september-2025---mit-was-ich-fotografiere Nach dem positiven Feedback zu meinem letzten Blog-Eintrag „Warum ich fotografiere“ möchte ich diesmal ein weiteres Thema aufgreifen, das mir immer wieder begegnet: Mit was fotografierst du eigentlich?

Gerade bei meinen Sportfotos kommt diese Frage häufig auf – von Spielern, Eltern oder auch von Fotografen-Kollegen. Die Reaktionen darauf sind oft überrascht, denn meine Ausrüstung ist keineswegs das Neuste vom Neuen. Und doch – oder vielleicht gerade deshalb – bin ich mit meinem Setup sehr zufrieden.

Meine Anfänge im Canon-Lager

Als ich 2016 intensiver in die Fotografie eingestiegen bin, startete ich mit Canon. Zum einen, weil Canon eine Marke ist, die fast jedes Kind kennt, zum anderen, weil ich bereits einige Digitalkameras dieser Marke (aber auch von Casio, Olympus und Fuji) besessen hatte.

Mein erstes „richtiges“ Modell war die Canon EOS 1300d, eine klassische Einsteigerkamera. Zwei Jahre später folgte die Canon EOS 77d, die mich vor allem mit ihrem Klapp-Schwenk-Display, dem Schulterdisplay und einer insgesamt besseren Haptik überzeugte. Für bodennahe Perspektiven war das Schwenkdisplay eine große Erleichterung. Beide Kameras waren APS-C-Kameras.

2019 kam die Canon EOS M100 dazu. Hauptgrund war, dass mir die 77d für den Alltag schlicht zu groß war. Für unseren New-York-Trip wollte ich etwas Handliches. Das Problem: Canon nutzte neben dem EF-Mount auch den M-Mount – zwei Systeme, die nicht ohne Adapter miteinander kompatibel waren. Das bedeutete: entweder doppelt Objektive kaufen oder mit Einschränkungen durch Adapter leben. Trotzdem war ich mit dieser Kombination sehr zufrieden – die M100 war mein täglicher Begleiter, die 77d kam gezielt bei Bedarf mit.

Mein Wechsel zu Sony

Sony-Kameras fand ich schon immer spannend um nicht zu sagen "cool". Nicht zuletzt, weil bekannte Fotografen und YouTuber wie Stephan Wiesner oder Benjamin Jaworskyj ihre Arbeit mit Sony machten.

Während Corona, als Reisen kaum möglich waren, entschloss ich mich, statt eines Urlaubs in meine erste Vollformat-Kamera zu investieren: die Sony Alpha 7 II. Ich wollte bewusst nicht gleich in das damalige Topmodell Sony Alpha 7 III investieren, sondern das System erst einmal kennenlernen.

Damit hatte ich nun zwei Welten: Canon und Sony – mit allen Vor- und Nachteilen.

Vor drei Jahren kam schließlich die Sony Alpha 6000 hinzu, die ich gebraucht von meinem Fotobuddy Tobias übernehmen konnte. Der große Vorteil: Ich konnte an der APS-C-Kamera alle Objektive meiner Alpha 7 II nutzen. Somit brauchte ich für jeden Brennweitenbereich nur noch ein einziges Objektiv. Auch praktisch: beide Sony-Kameras nutzen die gleichen Akkus. Für Reisen bedeutet das weniger Ballast – zwei Bodys, ein Satz Objektive, ein Satz Akkus, ein Ladegerät. That's it...

Was aus Canon wurde

Meine Canon-Ausrüstung habe ich nie verkauft – auch wenn ich es mehrfach überlegt habe. Irgendwie hängt zu viel Erinnerung daran. Heute nutze ich die Canons nur noch gelegentlich, hin und wieder greift auch mein Sohn gerne darauf zurück, zum Beispiel beim Plane-Spotting. Natürlich ist mir auch bewusst, dass Canon mittlerweile mit seinem R-Mount ebenfalls Vollformat und APS-C kombinieren lässt. Allerdings habe ich meine Wahl jetzt getroffen.

Mein Fazit zu meiner Ausrüstung

Ich bin mit meinen beiden Sonys sehr zufrieden. Sowohl die Handhabung als auch die Ergebnisse stimmen für mich absolut. Natürlich ertappe auch ich mich hin und wieder bei dem Gedanken, auf ein aktuelleres Modell zu wechseln. Aber bisher hat immer die Vernunft gesiegt: BRAUCHE ich das wirklich – oder WILL ich es nur haben? Solange meine Kameras technisch einwandfrei funktionieren, sehe ich keinen Grund für ein Upgrade.

Viel wichtiger sind für mich hochwertige Objektive. Denn was bringt die modernste Kamera, wenn davor ein minderwertiges Objektiv sitzt? Die Qualität des „Glases“ ist entscheidend.

Ich sehe es regelmäßig – gerade bei Sportfotografie: Kollegen mit brandneuen und oft teuren Topmodellen liefern am Ende keine sichtbar besseren Ergebnisse. Dasselbe gilt in der Landschaftsfotografie. Dort arbeite ich viel mit Langzeitbelichtungen, bei denen Serienbildgeschwindigkeit oder High-Tech-Autofokus ohnehin keine Rolle spielen.

Am Ende zählt nicht die Technik allein

Mein persönliches Fazit: Viel wichtiger als das neueste Equipment ist das Wissen, wie man die Kamera bedient und welche Möglichkeiten man ausschöpft. Eine moderne Kamera kann vieles vereinfachen, ja – aber nur, wenn man weiß, wie man damit umgeht. Meine beiden Sonys machen heute noch technisch die gleichen guten Fotos wie zum Zeitpunkt der Markteinführung. Und das wird sich auch nicht ändern. Ob man mit moderneren Kameras besserer Ergebnisse erzielt, hängt nämlich nicht unmaßgeblich vom Fotografen ab. Aber natürlich habe auch ich immer mal wieder den Gedanken bzw. den Wunsch mein Equipment einem Update zu unterziehen...aber ich denke, das ist normal!

Dies soll keine Kritik an irgendjemandem sein. Jeder soll mit dem Equipment arbeiten, das ihm Freude macht und zu den gewünschten Ergebnissen führt. Für mich persönlich passt mein aktuelles Setup perfekt. Ich kenne meine Kameras in- und auswendig, erreiche meine Ziele und habe vor allem eines: Spaß an der Fotografie.

Solltest du hierzu Fragen haben oder Hilfe benötigen, dann sprich mich einfach an.

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01. September 2025 - Warum ich fotografiere https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/9/01-september-2025---warum-ich-fotografiere Oft werde ich gefragt: „Warum fotografierst du eigentlich?“ – Eine kurze Antwort darauf gibt es nicht, denn meine Reise mit der Fotografie begann schon sehr früh und hat sich über viele Jahre hinweg zu etwas entwickelt, das weit über ein einfaches Hobby hinausgeht.

Die Wurzeln meiner Leidenschaft

Meine Liebe zur Fotografie habe ich von meinem Vater geerbt. Er war es, der unser Familienleben schon damals mit einer bemerkenswerten Konsequenz dokumentierte – zu einer Zeit, in der dies keineswegs selbstverständlich war. Fotografie war damals aufwendig und teuer, Filme mussten entwickelt werden, und jedes einzelne Foto hatte einen besonderen Wert.

Als ich sieben oder acht Jahre alt war, bekam ich meine erste eigene Kamera geschenkt. Das älteste noch erhaltene Foto, das ich selbst gemacht habe, entstand 1984 während eines Familienurlaubs am Starnberger See. Seit diesem Moment war die Kamera ein fester Bestandteil meines Lebens.

Erinnerungen festhalten – schon immer

Über die Jahre hinweg habe ich unzählige Lebensereignisse, Urlaube, Ausflüge und Partys fotografisch festgehalten. Noch heute kommt es vor, dass Freunde oder alte Klassenkameraden mich fragen, ob ich von diesem oder jenem Ereignis noch Bilder habe – und meistens kann ich tatsächlich liefern.

Was damals etwas Besonderes war, ist heute fast selbstverständlich geworden: Jeder trägt mit dem Smartphone eine Kamera in der Hosentasche. Aber schon früh fiel mir auf, dass Fotos nicht automatisch die Stimmung oder Schönheit einer Szene wiedergeben. Eine traumhafte Strandszene konnte auf einem Bild plötzlich langweilig wirken, während scheinbar unscheinbare Motive plötzlich eine besondere Ausstrahlung hatten.

Gerade in Zeiten der analogen Fotografie war das oft ernüchternd – die Enttäuschung kam meist erst Wochen später, wenn die entwickelten Bilder in der Hand lagen. Lange Zeit wusste ich nicht, warum das so war. Ich wusste nur: Es gibt Unterschiede, und sie faszinieren mich.

Der Wendepunkt – Zeit für die Fotografie

Im Jahr 2016 ergab sich durch einen Jobwechsel eine außergewöhnliche Möglichkeit: ein ganzes Jahr Freistellung. Für eine Weltreise war mein Sohn noch zu sehr an die Schule gebunden, also nutzte ich die Zeit für etwas anderes – für die Fotografie.

Ich verschlang YouTube-Videos, Fachbücher und Blogs, experimentierte mit meiner Kamera und setzte mich intensiv mit Themen wie Bildkomposition, Blende und Belichtungszeiten auseinander. Schritt für Schritt wurden meine Fotos besser.

Was als Interesse begann, entwickelte sich zur Leidenschaft. Aus Leidenschaft wurde Passion – und schließlich fast schon eine Besessenheit.

Die ersten Schritte zur Spezialisierung

Um meine Fähigkeiten weiter zu verbessern, begann ich, Fotowalks zu machen: ganz bewusst einen Spot auszuwählen und ihn gezielt zu fotografieren. Bald folgten Treffen mit Gleichgesinnten, bei denen der fachliche Austausch mindestens so wertvoll war wie die Fotos selbst.

Auch mein Sohn spielte eine wichtige Rolle in dieser Entwicklung: Ziemlich genau in der Zeit meiner Freistellung begann er mit American Football. Natürlich wollte ich diese Momente festhalten. Doch schnell stellte ich fest, dass Sportfotografie ihre ganz eigenen Regeln hat. Wieder tauchte ich tief in Fachliteratur, Tutorials und Blogs ein – und wieder wurde ich Schritt für Schritt besser.

So habe ich mich nach und nach von der klassischen Urlaubs- und Freizeitfotografie hin zu spezialisierten Bereichen weiterentwickelt: zur Landschaftsfotografie (vor allem Langzeitbelichtungen), zur Nachtfotografie (Lichtzieher, Milchstraße) und schließlich zur Sportfotografie.

Hier ein paar Beispiele meiner fotografischen Entwicklung:


2017 und 2021


2017 und 2024


2016 und 2025

Weitere Beispielfotos kannst du dir gerne in meinem Portfolio anschauen. Einfach oben in der Menüleiste auf Portfolio klicken. Oder du besuchst meinen Instagram-Kanal. Dorf findest du mittlerweile fast 800 meiner Fotos.

Vom Hobby zum Nebengewerbe

2024 folgte der nächste logische Schritt: Ich meldete ein Nebengewerbe an. Denn inzwischen gab es nicht nur Freunde und Bekannte, die meine Bilder schätzten, sondern auch Unternehmen, Behörden und Privatpersonen, die meine Fotografien aktiv nutzen wollten – sei es, um ihre Räume zu verschönern, Imageprojekte zu unterstützen oder durch den Kauf über Adobe Stock.

Damit wuchs auch der Wunsch, meine Arbeiten einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Die Eröffnung meines eigenen Webshops war daher ein konsequenter Schritt. Solltest Du Interesse an qualitativ hochwertigen Drucken interessiert sein, dann schau doch mal in meinem Webshop vorbei. Den Link findet du oben in der Menüleiste.

Warum ich fotografiere

Warum ich fotografiere? Weil die Fotografie für mich mehr ist als das bloße Festhalten eines Moments. Sie ist ein Ausdruck von Emotion, ein Spiel mit Licht und Zeit, und eine Möglichkeit, Geschichten zu erzählen – sei es von einem stillen See bei Nacht, einem tosenden Footballspiel oder einem alltäglichen Augenblick, der durch die Linse plötzlich etwas Besonderes wird.

Fotografie ist für mich Leidenschaft, Herausforderung und unendliche Reise zugleich. Und genau deshalb fotografiere ich.

Warum ich das schreibe

Ich möchte dich ermutigen, den gleichen Weg zu gehen wie ich. Trau dich! Versuche es! Mit ein wenig Ehrgeiz und Übung wirst auch du sehen, wie deine Fotos stetig besser werden. Wenn du willst, helfe ich dir dabei. Sprich mich an.

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15. August 2025 - Kanutour auf dem „Schwäbischen Yukon“ https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/8/15-juli-2025---kanutour-auf-dem-schw-bischen-yukon Ein unvergessliches Abenteuer auf Enz und Neckar

Zu meinem runden Geburtstag haben mir meine beiden besten Freunde Roland und Tobias ein Geschenk gemacht, das kaum passender hätte sein können: eine Kanutour auf dem Neckar und der Enz – augenzwinkernd als „Schwäbischer Yukon“ genannt. Da ich mich schon soweit ich mich erinnern kann für Survival, Outdoor und Bushcraft interessiere und entsprechende Videos auf YouTube verfolge, war dieses Erlebnis für mich die perfekte Mischung aus Natur, Abenteuer und Freundschaft.

Tag 1 – Ankunft, Aufbau und erste Tour

Am Freitagmorgen startete ich früh, um Roland bei sich zu Hause abzuholen. Gemeinsam fuhren wir nach Kirchheim am Neckar, wo Tobias schon auf uns wartete. Nach einem stärkenden Frühstück beim Bäcker ging es weiter nach Walheim, unserem Basislager für die kommenden Tage. Direkt am Neckarufer schlugen wir unsere Zelte auf – ein idyllischer Platz, der uns während des Wochenendes immer wieder als Ruhepunkt diente.

 

Kurz darauf trafen wir den Veranstalter (diezugvoegel.de), übernahmen unser 3er-Kanu und bekamen eine kurze Einweisung. Dann begann unser erstes Abenteuer: 4,5 Kilometer stromaufwärts bis nach Hessigheim. Schon nach wenigen Minuten mussten wir das Kanu an der Besigheimer Schleuse umtragen – eine erste Gelegenheit, Teamwork zu beweisen.

Die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel, sodass jeder Paddelschlag zur Hitzeschlacht wurde. Umso schöner war die Ankunft an der Schiffsanlegestelle bei den Hessigheimer Felsengärten, wo wir uns erstmal mit einem Sprung ins kühle Wasser erfrischten.

Im Anschluss stand eine rund 5,5 Kilometer lange Wanderung durch die Felsengärten auf dem Programm. Diese einzigartige Felslandschaft, auch als „Schwäbische Toskana“ bezeichnet, beeindruckt mit bizarren Felsformationen, steilen Weinbergen und einem atemberaubenden Ausblick ins Neckartal. Trotz der Hitze war dieser Abstecher ein absolutes Highlight.

 

Geplant war, die Tour in einem Restaurant in Hessigheim ausklingen zu lassen – doch zu unserem Erstaunen hatten alle Lokale geschlossen. Bei Temperaturen weit über 30 Grad wurden unsere Wasservorräte knapp. Die Rettung kam in Form eines Getränkeautomaten, den wir kurzerhand nahezu leer kauften.

Zurück ging es dann mit dem Kanu 4,5 Kilometer neckarabwärts nach Walheim. Nach einer weiteren Abkühlung im Neckar und einem einfachen, aber köstlichen Abendessen im Outdoor-Stil ließen wir den Tag am Lagerfeuer direkt am Flussufer ausklingen. Mit Blick auf den Neckar, unter einem sternenklaren Himmel, genossen wir eine erholsame Nacht.

Tag 2 – Wildnisfeeling auf der Enz

Der Samstag begann mit einem kräftigen Frühstück, um neue Energie zu tanken. Dann fuhren wir mit zwei Autos nach Bietigheim, stellten dort eines ab und fuhren mit dem zweiten nach Oberriexingen – dem Startpunkt unserer Tour auf der Enz.

Schon nach den ersten Paddelschlägen war klar: Diese Etappe würde ein ganz anderes Erlebnis werden als der Neckar am Vortag. Die Enz präsentierte sich deutlich wilder. Das Wasser war kristallklar, die Strömung oft stärker und immer wieder überraschten uns kleine Stromschnellen.

Die Ufer wirkten stellenweise völlig unberührt. Umgestürzte Bäume ragten ins Wasser, dichtes Grün schuf eine beinahe urwaldartige Atmosphäre. Wir entdeckten Eisvögel, Reiher, Enten, Gänse und viele andere Vogelarten – Natur pur. Für einen Moment fühlten wir uns tatsächlich wie auf einem kleinen Abenteuerfluss in Kanada.

Zwischendurch legten wir eine Pause auf einer Sandbank ein. Am liebsten hätten wir hier übernachtet, doch Biwakieren ist in Deutschland leider nicht erlaubt.

Unser Kanu meisterten wir insgesamt gut, nur einmal passierte ein Missgeschick: Durch eine kleine Unachtsamkeit kenterte das Boot und lief voll. Glücklicherweise geschah dies an einer flachen Stelle, sodass es keine Probleme gab – und für eine lustige Erinnerung sorgte es allemal.

Nach etwa 9 Kilometern und unzähligen Eindrücken erreichten wir Bietigheim. Zur Belohnung gönnten wir uns ein Eis im Café, bevor wir zurück zu unserem Zeltplatz fuhren. Dort warteten erneut der Neckar, ein erfrischendes Bad, ein einfaches Abendessen mit Tactical Foodpacks – und wieder ein Lagerfeuer direkt am Fluss. Die entspannten Momente haben wir für ein paar Spielereien mit ChatGPT genutzt. 

Tag 3 – Abschied auf dem Neckar

Am Sonntag hieß es Abschied nehmen. Nach einem letzten Frühstück brachen wir unsere Zelte ab und starteten zur finalen Etappe: 10 Kilometer neckarabwärts bis zur Schleuse in Lauffen am Neckar.

Diese Tour bot noch einmal ganz andere Eindrücke. Der Neckar wurde breiter, stellenweise säumten große Industrieanlagen das Ufer – darunter das ehemalige Kernkraftwerk Neckarwestheim. Doch direkt daneben gab es immer wieder naturbelassene Auen, idyllische Uferabschnitte und beeindruckende Weinberge. Ein Kontrast, der die Vielfalt dieser Region noch einmal besonders deutlich machte.

Nach der Ankunft in Lauffen gönnten wir uns eine Pause, bevor wir uns voneinander verabschiedeten und die Heimreise antraten.

Zuhause angekommen hieß es: Ausrüstung reinigen, Fotos sortieren, Erinnerungen auffrischen – und dieses Abenteuer noch einmal im Kopf durchleben.

Fazit

Die Kanutour auf Neckar und Enz war für mich weit mehr als nur ein Wochenendausflug. Es war ein Abenteuer voller Natur, Teamgeist und unvergesslicher Eindrücke. Jeder Tag hatte seinen ganz eigenen Charakter – vom heißen Paddeln zu den Felsengärten über die wilde Enz bis hin zur eindrucksvollen Abschlusstour nach Lauffen. 

Mein herzlichster Dank gilt Roland und Tobias für dieses Geschenk. Ihr seid die Besten – und dieses Erlebnis wird uns alle drei noch lange verbinden!

Finale

Und zum Abschluss hier die Ergebnisse der ChatGPT-Spielereien...

Meine Fotoausrüstung

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03. August 2025 - Städtetrip nach Lübeck https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/8/03-august-2025---st-dtetrip-nach-l-beck Teil 2 unseres Sommerurlaubs – Städtetrip nach Lübeck

Nach den ereignisreichen und wettertechnisch anspruchsvollen Tagen beim Wacken Open Air führte uns der zweite Teil unseres Sommerurlaubs für fünf Tage nach Lübeck. Eigentlich hatten wir geplant, am Sonntag entspannt anzureisen – doch der verschlammte Parkplatz in Wacken und die damit verbundene Geduldsprobe beim Ausparken verzögerten unsere Abfahrt erheblich.

Als wir schließlich in Lübeck ankamen, war es bereits später Abend. Unser Hotel lag in bester Lage – direkt am Holstentor, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Für ein ausgedehntes Abendessen war es zu spät, also gab es unterwegs noch einen schnellen Zwischenstopp bei McDonald’s. Im Hotel angekommen, hieß es: Koffer auspacken, das Zimmer beziehen und vor allem die noch feuchten Festival-Klamotten aus Wacken zum Trocknen aufhängen.

Montag – Stadterkundung zu Fuß und vom Wasser aus
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel starteten wir unsere Erkundungstour direkt vor der Haustür – am Holstentor. Das spätgotische Stadttor aus dem 15. Jahrhundert ist nicht nur ein Fotomotiv, sondern auch ein Symbol für Lübecks einstige Bedeutung als „Königin der Hanse“. Die markanten Türme und die massive Backsteinarchitektur vermitteln bis heute einen Hauch von mittelalterlichem Handelsflair.

Von dort ging es weiter in die Altstadt – vorbei am Marktplatz, dessen prächtige Backsteinfassade des Rathauses ein Paradebeispiel der norddeutschen Backsteingotik ist. Über die Breite Straße und die Königstraße schlenderten wir zum Willy-Brandt-Haus, das dem in Lübeck geborenen Altbundeskanzler gewidmet ist. Am Geibelplatz gedachten wir kurz des Dichters Emanuel Geibel, bevor wir das Burgtor erreichten, das nördliche Gegenstück zum Holstentor. Von hier aus spazierten wir entspannt am Traveufer zurück – immer begleitet vom Blick auf das Wasser und die alten Speicherhäuser.

Am Nachmittag folgte ein weiteres Highlight: eine Bootsrundfahrt um die Lübecker Altstadtinsel. Vom Wasser aus eröffnet sich noch einmal ein ganz anderer Blick auf die historischen Bauwerke und die besonderen Strukturen der Stadt. Anschließend kehrten wir in ein gemütliches Café an der Trave ein, bevor wir uns im Hotel kurz frisch machten.
Den Tag ließen wir bei einem Abendessen in einem Restaurant direkt am Traveufer ausklingen.

Dienstag – Ausflug nach Travemünde
Am Dienstag stand ein Tagesausflug in den beliebten Lübecker Stadtteil Travemünde auf dem Programm. Vom Hauptbahnhof Lübeck fuhren wir mit dem Zug bis Travemünde-Strand. Direkt am Meer spazierten wir am langen Sandstrand entlang, genossen die frische Brise und schlenderten bis zur Nordermole, wo der Leuchtturm den Blick auf die Ostsee freigibt.
Nach einer Kaffeepause an der Promenade bummelten wir die Travepromenade entlang, vorbei an Fischkuttern und kleinen Geschäften, und nutzten die Gelegenheit für einen Abstecher in die Einkaufsstraße, um ein paar Souvenirs zu besorgen.

Für die Rückfahrt wählten wir den Zug ab Travemünde-Hafen, der uns bequem zurück nach Lübeck brachte. Nach einer kurzen Pause im Hotel und einer erfrischenden Dusche folgte am Abend ein kulinarischer Höhepunkt: ein exzellentes Fischrestaurant direkt am Traveufer, das mit fangfrischem Fisch und maritimer Atmosphäre überzeugte.

Mittwoch – Kirchen, Geschichte und Kultur
Der Mittwoch war ganz dem historischen Erbe Lübecks gewidmet. Zuerst besuchten wir die imposante St. Marien zu Lübeck – eine der bedeutendsten Kirchen der Backsteingotik, deren hohe Gewölbe und farbige Glasfenster beeindrucken.

Es folgte das Heiligen-Geist-Hospital, eine der ältesten bestehenden Sozialeinrichtungen der Welt, dessen mittelalterliche Architektur und kunstvoll bemalte Gewölbe von einer langen Tradition der Fürsorge zeugen.

Weiter ging es zur St.-Jakobi-Kirche, die vor allem als Kirche der Seefahrer bekannt ist. Den Abschluss unserer Kirchentour bildete der Lübecker Dom, ein weiteres Meisterwerk der Backsteingotik, dessen schlichte Eleganz und weitläufiger Innenraum einen wohltuenden Kontrast zur Pracht von St. Marien bilden.

Am Abend stand etwas weniger Historisches, aber nicht weniger Genussvolles auf dem Programm: ein Burgerrestaurant, das uns mit kreativen Kreationen und üppigen Portionen versorgte.

Donnerstag – Süßer Abschluss und Heimreise
Am Abreisetag besuchten wir noch zwei kulinarische Institutionen: den Werksverkauf von Niederegger, weltberühmt für sein Marzipan, und den Werksverkauf der Schwartauer Werke, wo wir uns mit Marmelade eindeckten.

Danach traten wir die Heimreise nach Mannheim an – überraschenderweise fast staufrei. Damit endete unser fünftägiger Aufenthalt in Lübeck, der uns mit seiner Mischung aus maritimem Flair, historischer Architektur und kulinarischen Genüssen nachhaltig beeindruckt hat.

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Altstadt Ausflug Blog Holstentor Lübeck Marzipan Reisebericht Sehenswürdigkeiten Sightseeing Tipps Travemünde Urlaub https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/8/03-august-2025---st-dtetrip-nach-l-beck Sun, 17 Aug 2025 06:00:00 GMT
09. August 2025 - Perfect Season https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/8/09-august-2025---perfect-season Perfect Season – Weinheim Longhorns krönen sich mit 10. Sieg zum Meister 2025

Ein würdiges Finale im Sepp-Herberger-Stadion

Der letzte Spieltag der Bezirksliga Baden-Württemberg führte die Seniors der Weinheim Longhorns im heimischen Sepp-Herberger-Stadion gegen die Bruchsal Rebells. Die Ausgangslage hätte spannender kaum sein können – zumindest aus statistischer Sicht: Die Longhorns standen nach neun Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze und hatten den Meistertitel bereits in der Tasche. Doch das Team wollte mehr: Ziel war die „Perfect Season“ – 10 Siege in 10 Spielen.

Strahlender Himmel, heiße Temperaturen

Passend zum Saisonfinale zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: wolkenloser Himmel und sommerliche Hitze. Schon am Vormittag begann der letzte Spielfeldaufbau der Saison – ein fester Bestandteil jedes Heimspiels, der an diesem Tag von besonderer Stimmung begleitet war. Man spürte: Heute geht es um einen perfekten Abschluss.

Der Spielverlauf – starker Start der Gäste, souveräne Antwort der Longhorns

Der Kickoff eröffnete das Spiel, und Bruchsal nutzte gleich seine erste Chance: Touchdown für die Rebells, 0:6. Die Longhorns antworteten umgehend mit einem eigenen Touchdown und erfolgreichem PAT – 7:6 nach dem ersten Quarter.

2. Quarter: Die Longhorns übernahmen nun klar die Kontrolle. Ein weiterer Touchdown mit PAT brachte das 14:6, kurz darauf erhöhten sie mit einem dritten Touchdown samt PAT auf 21:6. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit – Defensive Kontrolle und sicheres Ausspielen

In der zweiten Hälfte bestimmten vor allem die Defenses das Geschehen. Beide Teams verhinderten weitere Punkte, sodass das 21:6 bis zum Schlusspfiff Bestand hatte. Der Sieg war verdient – und bedeutete gleichzeitig den Vollzug der Perfect Season.

Besonderer Moment für die Nachwuchsspieler

Für mich persönlich hatte das Spiel eine ganz besondere Note: Mein Sohn durfte zum zweiten Mal für die Herren auflaufen – und lieferte erneut ein starkes Spiel. Zudem feierten zwei weitere Spieler aus dem U19-Meisterteam ihr Debüt bei den Seniors. Alle drei überzeugten auf dem Feld und machten deutlich, dass der Nachwuchs der Longhorns bestens aufgestellt ist.

Perfect Season & Meisterfeier

Mit diesem Sieg schließen die Weinheim Longhorns die Saison 2025 mit 10 Siegen aus 10 Spielen ab. Die Perfect Season ist geschafft – eine Saison für die Geschichtsbücher. Direkt nach Abpfiff ging es zur ausgelassenen Meisterfeier am Trainingsplatz, wo Spieler, Coaches und Helfer gemeinsam den Saisonerfolg feierten.

Fazit

Ein perfekter Abschluss für eine perfekte Saison – sportlich und emotional. Die Seniors der Weinheim Longhorns haben in dieser Spielzeit nicht nur bewiesen, dass sie das beste Team der Liga sind, sondern auch, dass Zusammenhalt und Nachwuchsförderung große Stärken dieses Vereins sind.

Nun ist sie vorbei, die Saison 2025. Was für ein Jahr, war für ein Ritt, was für eine gemeinsame Reise. Zeit dem Team mal Danke zu sagen:

Danke, dass ich diese Reise mit euch erleben durfte. Es hat verdammt viel Spass gemacht. Der Spirit in eurem Team, die Stimmung war kein Vergleich zum Jahr 2024. Behaltet euch diesen bei…dann wird 2026 mindestens genau so geil!

Danke aber auch dem Team neben dem Team:
Die Sideline-Crew…
Das Med-Team…
Die Chain-Crews…
Unser Stadionsprecher…
Unser DJ…
Allen Helfern an den Gamedays…
Den Zuschauern…

Ich kann sagen, das alles ist in der Bezirksliga einzigartig gewesen…und in der Landesliga wird man danach wahrscheinlich auch lange suchen müssen!

#TEILderHERDE

Für mich als Teamfotograf war es eine Ehre, diese Reise mit der Kamera zu begleiten.

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2025 American Baden-Württemberg Bezirksliga Blog Bruchsal Debüt Football Footballfotografie Footballspielbericht Longhorns Meister Meisterfeier Perfect Rebells Saison Saisonfinale Season Seniors Sepp-Herberger-Stadion Spieler Teamfotograf Touchdown U19 Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/8/09-august-2025---perfect-season Mon, 11 Aug 2025 18:42:40 GMT
28. Juli 2025 - Endlich wieder Wacken! https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/8/28-juni-2025---endlich-wieder-wacken Nach einem Jahr Zwangspause war es im Sommer 2025 endlich wieder soweit: Wacken Open Air – für uns das Highlight des Jahres, der wichtigste Fixpunkt im Kalender. Die Rückkehr auf den „Holy Ground“ war nicht nur laut und dreckig, sondern auch emotional. Wer einmal in Wacken war, weiß: Es geht um mehr als Musik. Es ist ein Lebensgefühl, eine Haltung, eine Familie.

Umso schöner war es, 2025 wieder Teil dieser außergewöhnlichen Woche zu sein – und das in einer neuen Komfortklasse. Zum ersten Mal haben wir ein Glamping-Paket „Hells Bells Lite“ im Residenz Evil Bereich gebucht. Das bedeutete: ein geräumiges Zelt mit richtigen Betten, Matratzen, Decken, Kissen, Strom, Licht, Stühle – dazu unser eigener Campingtisch und eine elektrische Kühlbox. Nach Jahren im herkömmlichen Zelt war das eine deutliche Steigerung und fühlte sich an wie ein kleiner Luxus-Tempel mitten im Chaos.

Zudem bot das Residenz Evil hochwertige Sanitäreinrichtungen sowie einen eigenen Catering- und Loungebereich...

 

Montag, 28. Juli – Anreise & Einchecken im Residenz Evil

Die Anreise verlief größtenteils problemlos. Lediglich ein zäher Stau zwischen Lüneburg und Hamburg bremste uns etwas aus. Danach lief alles wie am Schnürchen. Fun-Fact des Tages: Der Tageskilometerzähler zeigte exakt 666 km – ausgerechnet direkt vor dem Parkplatz vom Residenz Evil. Wenn das kein Omen ist!

Der Check-in lief absolut stressfrei. Zelt einrichten, Lage checken – und dann gleich ab zum Metal Plaza, um erste Festival-Luft zu schnuppern. Wacken war endlich wieder real!

 

Dienstag, 29. Juli – Dorfbesuch und Shopping

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Vorbereitung. Wir spazierten ins nahegelegene Dorf Wacken, besuchten den WOA-Store und deckten uns im Edeka mit dem Nötigsten ein. Danach ging es noch einmal zum Metal Plaza. Die Stimmung war entspannt, die Vorfreude greifbar – der perfekte Einstieg in die kommenden Festivaltage.

 

Mittwoch, 30. Juli – Regen, Matsch und starke Live-Acts

Der erste offizielle Festivaltag startete mit Regen, der dem ohnehin beanspruchten Boden ordentlich zusetzte. Doch davon ließen wir uns nicht aufhalten. Wir sahen:

  • Dogma (12:00 Uhr)
  • Enemy Inside (13:30 Uhr)
  • Apocalyptica (17:45 Uhr) – wie immer ein Highlight mit Gänsehaut-Garantie
  • Beyond the Black (20:00 Uhr) - Musik aus meiner Heimatstadt Mannheim
  • Nestor (21:30 Uhr) - Absoluter Geheimtipp!

Der Regen machte es nicht leicht, aber der Holy Ground lebt auch vom Durchhalten. Und vom Soundtrack dazu.

 

Donnerstag, 31. Juli – Sonne, Staub und ganz große Namen

Nach dem Regenwetter zeigte sich der Donnerstag von seiner besten Seite: sonnig, warm und trocken. Auf dem Programm:

  • Skyline (15:00 Uhr) – traditionell der Wacken-Auftakt
  • Rauhbein (16:45 Uhr) - Überraschend kurzweilige Show
  • Clawfinger (17:30 Uhr)
  • Michael Schenker (18:45 Uhr) – echte Legende
  • Guns N’ Roses (20:30 Uhr) – Headliner mit Kultstatus, leider meine persönlich größte Enttäuschung

 

Freitag, 1. August – Metal-Marathon unter der Sonne

Wieder Sonne, wieder Top-Stimmung. Das Line-Up war ein Feuerwerk:

  • Dominum (12:30 Uhr) 
  • Brothers of Metal (13:45 Uhr) - Epische Show
  • Peyton Parrish (16:15 Uhr)
  • Krokus (17:30 Uhr) - Trotz 50 Jahren immer noch ein Kracher
  • Dirkschneider (19:00 Uhr)
  • Papa Roach (20:45 Uhr) – kraftvoll, präsent, emotional

Ein Tag wie aus dem Festival-Bilderbuch.

 

Samstag, 2. August – Sonne, Schlamm und eine Entscheidung gegen den Matsch

Der Tag begann freundlich – Sonne, Wärme, gute Laune. Doch ab dem Nachmittag setzte starker Regen ein und verwandelte das Gelände in eine Matschlandschaft. Trotzdem sahen wir:

  • Warkings (12:45 Uhr)
  • Destruction (13:45 Uhr)
  • Floor Jansen (15:15 Uhr)
  • Mastodon (16:30 Uhr)
  • Decapitated (17:15 Uhr)
  • W.A.S.P. (17:45 Uhr)
  • Within Temptation (19:15 Uhr) – episch wie immer

Danach entschieden wir uns, zurück zum Residenz Evil zu gehen. In der gemütlichen Lounge wärmten wir uns bei einem heißen Getränk und etwas zu essen. Leider verpassten wir dadurch:

  • Gojira (21:00 Uhr)
  • Machine Head (23:00 Uhr)

Manchmal muss man Vernunft walten lassen – besonders, wenn man noch Teil 2 des Urlaubs vor sich hat.

 

Sonntag, 3. August – Abschied mit Hindernissen

Der Abschied fiel schwer – wie immer. Nach dem Frühstück im Cateringbereich packten wir unsere Sachen. Doch die Abreise verzögerte sich: Der Dauerregen hatte den Parkplatz dermaßen aufgeweicht, dass unser Fahrzeug nicht mehr aus eigener Kraft wegkam. Also hieß es: warten auf den Traktor – Wacken-Style!

 

Fazit: Eine Woche voller Emotionen, Musik und Matsch

Wacken 2025 war laut, dreckig, emotional – und unvergesslich. Vom Luxus-Zelt bis zum Traktor-Abschleppdienst war alles dabei. Für mich persönlich war es nicht nur die Rückkehr auf den Holy Ground, sondern auch der Auftakt in einen ganz besonderen Sommerurlaub.

Jetzt beginnt Teil 2 unseres Sommerurlaubs – wohin die Reise geht, folgt bald hier auf dem Blog.

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2025 Air Bells Blog Camping Deutschland Erfahrungsbericht Evil Festival Festivalbericht Festivalfotografie Glamping Ground Guns Hells Holy Life Live Metal Musikfestival N' Open Papa Party Regen Residenz Roach Roses Rückblick Sommerurlaub Wacken Wetter WOA https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/8/28-juni-2025---endlich-wieder-wacken Sun, 03 Aug 2025 21:39:05 GMT
26. Juli 2025 - Starkregen, Spannung und ein persönlicher Meilenstein https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/7/26-juli-2025---starkregen-spannung-und-ein-pers-nlicher-meilenstein Longhorns bleiben ungeschlagen - Ein besonderes Spiel auf vielen Ebenen.

Der vorletzte Spieltag der Bezirksliga Baden-Württemberg führte die Seniors der Weinheim Longhorns nach Albstadt, wo sie auf die Alligators trafen. Bereits vor Anpfiff war klar: Die Longhorns stehen mit acht Siegen aus acht Spielen uneinholbar an der Tabellenspitze – der Meistertitel 2025 war ihnen nicht mehr zu nehmen.

Doch dieses Spiel war für mich persönlich weit mehr als ein gewöhnlicher Gameday: Mein Sohn, frisch aus der U19-Meistermannschaft, stand erstmals im Kader der Herren – und feierte sein Debüt direkt als Starter. Ein emotionaler Moment, den ich als Teamfotograf natürlich mit der Kamera festhalten durfte.

Anreise wie die Profis
Die Auswärtsfahrt begann stilvoll: Unser Buspartner Holger Tours stellte uns den originalen Doppeldecker-Bus der Adler Mannheim zur Verfügung. So begann der Gameday mit einem Hauch von Profi-Atmosphäre – komfortabel, stilvoll und ein echtes Highlight für das gesamte Team.

Der Spielverlauf – von Blitz, Donner und Football-Drama
Das Spiel selbst hatte alles zu bieten, was ein Footballherz höherschlagen lässt – inklusive Wetterkapriolen. Nach einem punktelosen ersten Viertel setzte im zweiten Quarter plötzlich extremer Starkregen ein, begleitet von Donner und Blitz. Das Spiel wurde aus Sicherheitsgründen kurzzeitig unterbrochen, bevor es bei weiterhin herausfordernden Bedingungen fortgesetzt wurde.

2. Quarter:
• 0:2 – Safety durch die starke Defense der Longhorns
• 0:10 – Touchdown + Two-Point-Conversion

Halbzeitstand: 0:10 für die Longhorns

In der zweiten Halbzeit blieb es spannend:
Nachdem das 3. Quarter erneut punktlos geblieben war, folgte im 4. Quarter eine Punkteschlacht.

4. Quarter:
• 6:10 – Touchdown für Albstadt
• 6:18 – Touchdown + Two-Point-Conversion Longhorns
• 12:18 – Anschlusstouchdown der Alligators

Endstand: 12:18 – Sieg für die Weinheim Longhorns

Die Longhorns behalten somit auch im neunten Spiel ihre weiße Weste – die „Perfect Season“ ist nur noch ein Spiel entfernt.

Fazit
Ein Spiel mit Höhen und Tiefen, mit Wetterdrama, Kampfgeist und persönlichen Highlights. Für mich persönlich ein unvergesslicher Gameday – als Fotograf, als Vater, als Teil dieses Teams.

Die Weinheim Longhorns zeigen auch im vorletzten Spiel, warum sie verdient Bezirksliga-Meister 2025 sind. Das letzte Saisonspiel wird nun zur Bühne für den möglichen perfekten Abschluss einer starken Saison.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2025 Adler Albstadt Alligators American Baden-Württemberg Bezirksliga Blog Bus Debüt Familie Football Footballfotografie Footballreise Footballspiel Footballspielbericht Gameday Holger Longhorns Mannheim Perfect Report Saison Season Seniors Sohn Starkregen Teamfotograf Touchdown Tours und Vater Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/7/26-juli-2025---starkregen-spannung-und-ein-pers-nlicher-meilenstein Sun, 27 Jul 2025 10:08:53 GMT
20. Juli 2025 - U19 Saisonfinale https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/7/20-juli-2025---u19-saisonfinale Weinheim Longhorns gegen Freiburg Sacristans – Ein emotionaler Abschied und ein Spiel auf höchstem Niveau

Ein würdiger Abschluss einer starken Saison

Am letzten Spieltag der Juniorenregionalliga Baden-Württemberg trafen mit den Weinheim Longhorns und den Freiburg Sacristans die beiden besten U19-Teams der Saison 2025 aufeinander. Während die Longhorns bereits vor dem Spieltag als Meister feststanden, war Freiburg der verdiente Vizemeister – ein Duell auf Augenhöhe war also garantiert.

Doch schon vor dem Kickoff gab es einen Gänsehautmoment, der diesen Tag besonders machte: In einer großartigen Geste ehrten die Gastgeber aus Freiburg unsere scheidenden U19-Spieler. Wie bei einem Heimteam wurden sie namentlich vom Stadionsprecher aufgerufen und unter tosendem Applaus einzeln ins Stadion geführt. Eine Aktion, die zeigt, was „Football is Family“ wirklich bedeutet.

Folgende Spieler wurden verabschiedet:

#07 Pierre Schulz

#09 Jan Jasper

#21 Ben Haufe

#50 Timon Greibich

#56 Fabian Wagner

#62 Tim Lange

#77 Benjamin Joos

Nicht anwesend, aber ebenso ein fester Teil dieses Teams:

#05 Luis Weigand

#10 Tom Ehret

#52 Logan Gabler

#54 Urs Janowski

Danke Freiburg – für diese sportlich faire und emotionale Geste!

Ein emotionaler Tag – auch persönlich

Für mich persönlich war es ein ganz besonderer Gameday – mein letzter als Junioren-Dad. Nach zehn intensiven Jahren war es das letzte Jugendspiel meines Sohnes. Zehn Jahre, die wie im Flug vergangen sind. Vom kleinen Rookie mit neun Jahren bis zum erwachsenen Spieler mit 19 – ein Weg, den ich mit der Kamera eng begleitet habe. Diese fotografische Zeitreise ist für mich heute umso wertvoller.

Das Spiel – zwei Halbzeiten, zwei Gesichter

1. Halbzeit:
Die Longhorns starteten ungewohnt nervös und fanden in den ersten beiden Vierteln kaum ins Spiel. Die Sacristans nutzten ihre Chancen konsequent und gingen mit 20:0 in Führung. Die Defensive der Longhorns verhinderte in dieser Phase Schlimmeres.

Spielverlauf bis zur Halbzeit:

1. Quarter: 7:0 (TD + PAT)

2. Quarter: 14:0 (TD + PAT), 20:0 (TD)

Halbzeitstand: 20:0 für Freiburg

2. Halbzeit:
Nach deutlicher Halbzeitansprache und taktischer Umstellung kamen die Longhorns wie ausgewechselt zurück aufs Feld. Was folgte, war ein spannender Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die Longhorns kämpften sich mit viel Herz zurück ins Spiel und kamen kurz vor Schluss sogar in Reichweite eines möglichen Ausgleichs.

Spielverlauf 2. Halbzeit:

3. Quarter: 20:7 (TD + PAT)

4. Quarter: 27:7 (TD + PAT), 27:14 (TD + PAT), 27:20 (TD)

Endstand: 27:20 für die Freiburg Sacristans

Fazit: Ein Spiel mit Charakter und Herz

Die Longhorns unterlagen am Ende knapp, doch das Spiel war sinnbildlich für eine herausragende Saison. Sie haben sich nie aufgegeben, Charakter gezeigt und bewiesen, warum sie verdient Meister der Juniorenregionalliga Baden-Württemberg sind. Wir gratulieren den Freiburg Sacristans zum Heimsieg und danken für ein intensives, faires und emotionales Spiel.

Ausblick

Mit diesem Spiel endet die U19-Saison 2025. Eine Meisterfeier steht noch aus, bevor dann schon die Vorbereitungen für die kommende Saison beginnen. Ob in der Regionalliga oder in der GFL Juniors – die kommenden Wochen werden die Weichen stellen.

Ich durfte dieses besondere Spiel als Teamfotograf begleiten – und es war mir eine Ehre.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2025 Abschiedsspiel American Baden-Württemberg Blog Deutschland Emotionen Football Footballbericht Footballfotografie Footballspiel Freiburg Gameday Jugendfootball Jugendspieler Juniorenregionalliga Longhorns Meisterschaft Report Sacristans Saison Saisonfinale Teamfotograf U19 Verabschiedung Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/7/20-juli-2025---u19-saisonfinale Sun, 20 Jul 2025 19:22:52 GMT
13. Juni 2025 - Zwei Teams. Zwei Meisterschaften. Ein unvergesslicher Tag in Weinheim. https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/7/13-juni-2025---zwei-teams-zwei-meisterschaften-ein-unvergesslicher-tag-in-weinheim Der vergangene Sonntag war für die Weinheim Longhorns und alle Fans des American Footballs ein Tag, der in Erinnerung bleiben wird. Ein sogenannter Doppel-Gameday stand auf dem Programm – und dieser entwickelte sich zu einem sportlichen Fest der Superlative: Zwei Heimspiele, zwei Meisterschaften, ein volles Haus, bestes Wetter und pure Emotionen auf und neben dem Feld.
Ich durfte als Teamfotograf hautnah dabei sein und diesen besonderen Tag bildlich festhalten.

Spiel 1: U19 Longhorns sichern sich den Titel in der Juniorenregionalliga
Den Auftakt machte die U19 der Longhorns gegen die Spielgemeinschaft Reutlingen Eagles/Fellbach Mustangs. Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg – und der Titel in der Juniorenregionalliga Baden-Württemberg wäre ihnen nicht mehr zu nehmen. Entsprechend fokussiert ging das Team in die Partie.
Die erste Halbzeit war geprägt von starker Defense auf beiden Seiten. Erst im zweiten Viertel gelang den Longhorns der Durchbruch: Ein Touchdown mit anschließendem PAT brachte die 7:0-Führung zur Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Die Longhorns bauten ihre Führung mit einem weiteren Touchdown auf 13:0 aus. Zwar kam die SG Reutlingen/Fellbach im letzten Viertel nochmals auf 13:6 heran, doch der knappe Vorsprung reichte: Mit dem Schlusspfiff stand der Titelgewinn fest.
Die U19 der Weinheim Longhorns ist damit vorzeitig Meister der Juniorenregionalliga Baden-Württemberg 2025 – das beste U19-Team im Land. Gleichzeitig ist der Aufstieg in die GFLJ (German Football League Juniors), die höchste deutsche Spielklasse für U19-Teams, zum Greifen nah.

Spiel 2: Die Herren machen den Landesliga-Aufstieg perfekt
Im Anschluss empfingen die Herren der Longhorns die Aalen Legions in der Bezirksliga Baden-Württemberg. Auch hier war die Ausgangslage spannend: Nur ein Sieg – und Schützenhilfe der Pforzheim Wilddogs gegen die Albstadt Alligators – würden für den vorzeitigen Titelgewinn reichen.
Das erste Viertel blieb ohne Punkte. Doch im zweiten Quarter drehten die Longhorns auf: Erst gingen die Gäste aus Aalen mit einem Field Goal 0:3 in Führung, dann schlugen die Hausherren doppelt zu – zwei Touchdowns inklusive PAT sorgten für eine 14:3-Führung zur Halbzeit.
Im dritten Viertel folgten ein weiteres Field Goal und ein Touchdown – Spielstand: 26:3. Zwar konnten die Legions im vierten Quarter noch einmal punkten, doch der Vorsprung war nicht mehr aufzuholen. Endstand: 26:9 für die Longhorns.
Parallel kam die erhoffte Unterstützung aus Pforzheim: Die Wilddogs gewannen ihr Spiel gegen Albstadt. Damit war klar – auch die Herren der Longhorns sind vorzeitig Meister und steigen in die Landesliga Baden-Württemberg auf.

Emotionen, Atmosphäre und Erinnerungen
Was für ein Tag. Zwei Teams – zwei Meistertitel. Alles an einem Ort, an einem Tag. Die Atmosphäre auf dem Weinheimer Footballfeld war elektrisierend: Hunderte Zuschauer, laute Anfeuerungen, Stolz und Freude in jedem Gesicht. Strahlender Sonnenschein begleitete diesen sportlichen Feiertag – ein rundum perfektes Event.
Für mich persönlich war es ein besonderes Erlebnis, diesen Tag als Teamfotograf begleiten zu dürfen. Emotionen, Action, Jubel und Teamgeist – all das spiegelt sich in den Bildern wider, die an diesem Tag entstanden sind. Es ist immer wieder faszinierend, was der Sport leisten kann – und wie Fotografie solche Momente konserviert.

Fazit
Doppel-Gameday. Doppelter Erfolg. Ein unvergesslicher Tag für die Longhorns-Familie. Mit Stolz und sportlicher Stärke sichern sich die U19 und das Herrenteam jeweils den Meistertitel in ihrer Liga – und krönen die Saison mit dem Aufstieg.
Ich freue mich, diese Reise mit der Kamera begleiten zu dürfen – und auf viele weitere großartige Football-Momente.

Meine Fotoausrüstung

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Aalen Albstadt Alligators American Aufstieg Baden-Württemberg Bezirksliga Doppel-Gameday Eagles Football GFLJ Landesliga Legions Longhorns Meisterschaft Pforzheim Regionalliga Reutlingen Spielbericht Sportfotografie Teamfotograf U19 Weinheim Wilddogs https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/7/13-juni-2025---zwei-teams-zwei-meisterschaften-ein-unvergesslicher-tag-in-weinheim Tue, 15 Jul 2025 08:06:35 GMT
06. Juni 2025 - U19 der Weinheim Longhorns bleibt in Reutlingen ungeschlagen https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/7/06-juni-2025---u19-der-weinheim-longhorns-bleibt-in-reutlingen-ungeschlagen Am vergangenen Sonntag reiste die U19 der Weinheim Longhorns zum Auswärtsspiel gegen die Spielgemeinschaft Reutlingen Eagles / Filderstadt Mustangs. Die Partie war Teil der laufenden Saison der U19 Juniorenregionalliga Baden-Württemberg und versprach im Vorfeld einiges an Spannung: Der bisher ungeschlagene Tabellenführer aus Weinheim traf auf den ambitionierten Tabellendritten aus Reutlingen – ein echtes Topspiel unter sommerlichen Bedingungen.

Starker Auftakt – konzentrierte Teamleistung
Von Beginn an zeigten die Longhorns, warum sie aktuell die Tabelle anführen. Nach dem Kickoff im ersten Quarter erarbeitete sich die Offense früh eine gute Feldposition und belohnte sich mit einem Field Goal zur 3:0-Führung. Die Defensive der Longhorns zeigte bereits zu diesem Zeitpunkt eine bemerkenswert disziplinierte Leistung, ließ kaum Raumgewinn zu und verhinderte größere Drives der Gastgeber.

Dominanz in der ersten Halbzeit
Im zweiten Quarter legte die Offense der Longhorns nach: Mit einem überzeugenden Drive gelang der erste Touchdown des Spiels, der jedoch ohne Zusatzpunkt blieb. Dennoch baute Weinheim die Führung auf 9:0 zur Halbzeitpause aus. Das Spiel forderte beiden Mannschaften alles ab, doch das Longhorns-Team blieb fokussiert, physisch präsent und zeigte eine reife Leistung in allen Mannschaftsteilen.

Defensiv-Stärke sichert den Shootout
Das dritte Viertel blieb punktlos, doch auch hier dominierte vor allem die Weinheimer Verteidigung. Reutlingen versuchte mit mehreren tiefen Pässen das Spiel zu drehen, doch die Secondary der Longhorns war aufmerksam und verhinderte jegliche Punkte. Im letzten Viertel sorgte ein weiterer Touchdown samt erfolgreichem Extrapunkt für den verdienten Endstand von 16:0.

Mit dieser Leistung zeigten die Longhorns erneut ihre Entschlossenheit, Tiefe im Kader und taktische Reife – insbesondere die Defense lieferte eine herausragende Vorstellung, ließ keine Punkte zu und brachte Reutlingen immer wieder zur Verzweiflung.

Tabellenführung verteidigt – nächster Stopp: Meisterschaftsspiel
Mit dem sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel bleiben die Weinheim Longhorns U19 ungeschlagen an der Tabellenspitze. Bereits am kommenden Sonntag (13.07.2025) können sie im Rückspiel gegen dieselbe Spielgemeinschaft aus Reutlingen vor heimischem Publikum im Sepp-Herberger-Stadion in Weinheim die Meisterschaft der Juniorenregionalliga vorzeitig perfekt machen.

Doppelspieltag am 13. Juli – Fans aufgepasst!
Das U19-Topspiel beginnt um 12:30 Uhr, direkt danach trifft die Herrenmannschaft der Longhorns auf die Aalen Legions. Ein echtes Football-Highlight für alle Fans – zwei Spiele, ein Ziel: zwei Siege!

Kommt vorbei, unterstützt unsere Teams und erlebt Football in familiärer Atmosphäre!
Ich durfte das Spiel in Reutlingen als Teamfotograf direkt an der Sideline und in der Teamzone begleiten – die Bilder sprechen für sich.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Auswärtssieg Baden-Württemberg Blog Defense Deutschland Doppelspieltag Eagles Filderstadt Football Footballreport Jugendfootball Juniorenregionalliga Longhorns Meisterschaftsspiel Mustangs Reutlingen Sepp-Herberger-Stadion Shutout Spielbericht U19 Viernheim Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/7/06-juni-2025---u19-der-weinheim-longhorns-bleibt-in-reutlingen-ungeschlagen Tue, 08 Jul 2025 11:50:53 GMT
29. Juni 2025 - Longhorns Seniors bezwingen Kuchen Mammuts bei sengender Hitze https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/29-juni-2025---longhorns-seniors-bezwingen-kuchen-mammuts-bei-sengender-hitze Siebter Sieg in Folge – Longhorns Seniors bezwingen Kuchen Mammuts bei sengender Hitze

Am vergangenen Wochenende führte uns der Spielplan in der Bezirksliga Baden-Württemberg ins idyllisch gelegene Kuchen – zu den heimischen Mammuts, die unsere Seniors der Weinheim Longhorns auf ihrem Naturrasen empfingen. Bei brutaler Hitze und strahlendem Sonnenschein war es eine Hitzeschlacht auf und neben dem Platz. Ich durfte das Spiel als Teamfotograf direkt an der Sideline und in der Teamzone begleiten – und erlebte einen intensiven Nachmittag in einer wirklich schönen Anlage mit herrlichem Ausblick auf die umliegenden grünen Berge.

Perfekter Start trotz harter Bedingungen
Trotz der enormen Temperaturen zeigte unsere Herrenmannschaft von Beginn an, warum sie an der Spitze der Tabelle steht. Bereits im ersten Quarter gelang ein früher Touchdown mit anschließendem PAT – 0:7. Kurz darauf legte die Offense nach: Ein weiterer Touchdown brachte das 0:13 zum Ende des ersten Spielabschnitts.

Die drückende Sonne forderte beiden Teams alles ab. Doch unsere Longhorns hielten den Fokus hoch, spielten diszipliniert und effektiv – sowohl offensiv als auch defensiv.

Konstante Leistung über alle vier Quarter
Auch im zweiten Quarter dominierte das Team das Spielgeschehen. Mit einem weiteren Touchdown wuchs die Führung zur Halbzeit auf 0:19. Die Defense ließ weiterhin keine nennenswerten Raumgewinne der Mammuts zu – ein Zeichen für die starke Abstimmung und Kommunikation auf dem Feld.

Nach der Pause blieb das Bild unverändert: Im dritten Quarter erhöhte die Offense durch einen weiteren Touchdown auf 0:25. Unsere Defense kontrollierte weiterhin souverän das Spiel, ließ keine Punkte zu und setzte den Gegner konstant unter Druck.

Im Schlussabschnitt zeigten die Longhorns noch einmal ihre Durchschlagskraft. Zwei Touchdowns inklusive erfolgreicher Extrapunkte sorgten für den klaren Endstand von 0:39 – ein überzeugender Auswärtssieg ohne jeden Punktverlust.

Fazit – Dominanz trotz Hitze, Tabellenführung gefestigt
Mit dem siebten Sieg im siebten Spiel bleiben die Weinheim Longhorns Seniors weiterhin ungeschlagen und verteidigen eindrucksvoll die Tabellenführung in der Bezirksliga Baden-Württemberg. Die Mannschaft zeigte sich trotz extremer Witterung konditionell stark, taktisch diszipliniert und als echte Einheit auf dem Platz.

📸 Für mich als Teamfotograf war es eine besondere Herausforderung, bei diesen Bedingungen zu arbeiten – Kamera und Konzentration wurden auf die Probe gestellt. Doch die Bilder dieses Spiels sprechen für sich: große Emotionen, starke Momente, echtes Teamplay.

Nächstes Heimspiel – Doppelspieltag im Sepp-Herberger-Stadion
📅 Am 13. Juli 2025 steht der nächste Football-Feiertag in Weinheim an – und zwar als Doppelspieltag im Sepp-Herberger-Stadion:

🕛 12:00 Uhr: U19 Longhorns vs. Reutlingen Eagles
🕞 15:30 Uhr: Herren Longhorns vs. Aalen Legions
Zwei spannende Partien vor heimischem Publikum, zwei Tabellenführer auf dem Feld – Football-Fans dürfen sich auf ein sportliches Highlight freuen!

Let’s go Longhorns! 🐂🔥

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Aalen American Auswärtssieg Baden-Württemberg Bezirksliga Doppelspieltag Eagles Football Hitzespiel Kuchen Legions Longhorns Mammuts Reutlingen Sepp-Herberger-Stadion Spielbericht Tabellenführer Teamfotograf Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/29-juni-2025---longhorns-seniors-bezwingen-kuchen-mammuts-bei-sengender-hitze Mon, 30 Jun 2025 07:48:44 GMT
28. Juni 2025 - U19 Longhorns trotzen der Hitze – Heimsieg gegen Ludwigsburg Bulldogs https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/28-juni-2025---u19-longhorns-trotzen-der-hitze-heimsieg-gegen-ludwigsburg-bulldogs Am heutigen Samstag empfing die U19 der Weinheim Longhorns im heimischen Stadion die Ludwigsburg Bulldogs zum Spitzenspiel der Juniorenregionalliga Baden-Württemberg. Vor dem Spiel stand fest: Die Longhorns gehen als ungeschlagener Tabellenführer ins Rennen, die Bulldogs reisten als Tabellenvierter an – motiviert, es dem Ligaprimus so schwer wie möglich zu machen.
Ich durfte das Spiel als Teamfotograf an der Sideline und in der Teamzone begleiten und erlebte nicht nur ein intensives Footballspiel, sondern auch eine wahre Hitzeschlacht unter gnadenloser Sonne.

Auftakt nach Maß – Longhorns starten stark
Trotz der extremen Temperaturen von deutlich über 30 °C war unsere U19 von Beginn an hellwach. Schon im ersten Quarter setzte die Offense zwei starke Akzente: Zwei Touchdowns, beide erfolgreich verwandelt, sorgten für eine souveräne 14:0-Führung nach dem ersten Spielabschnitt. Die Defense hielt konsequent dagegen und ließ kaum Raumgewinn der Bulldogs zu – ein Start, wie man ihn sich wünscht.

Zweites Quarter – Bulldogs verkürzen, Longhorns bleiben stabil
Im zweiten Viertel gelang es den Gästen, ihren ersten Touchdown zu erzielen. Der PAT blieb allerdings aus, sodass es zwischenzeitlich 14:6 stand. Doch die Longhorns ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen: Noch vor der Halbzeitpause sicherten sie sich ein Field Goal zum 17:6-Halbzeitstand – ein wichtiges Signal, dass sie weiter das Spiel kontrollierten.

Drittes Quarter – Ausbau der Führung
Auch nach der Pause zeigte sich die Mannschaft konzentriert. Mit einem weiteren Field Goal und einem Touchdown inklusive PAT bauten die Longhorns die Führung auf 27:6 aus. Offense, Defense und Special Teams funktionierten wie aus einem Guss – besonders bemerkenswert angesichts der anhaltenden Hitze, die Spielern, Coaches und Betreuern alles abverlangte.

Viertes Quarter – Bulldogs starten Aufholjagd
Im Schlussviertel kamen die Ludwigsburg Bulldogs noch einmal zurück ins Spiel. Zwei Touchdowns verkürzten den Spielstand auf 27:20, was in der Schlussphase für zusätzliche Spannung sorgte. Doch die Longhorns behielten die Nerven, verteidigten diszipliniert und brachten den verdienten Heimsieg letztlich souverän über die Zeit.

Fazit – Charakter, Disziplin und Tabellenführung verteidigt
Der 27:20-Endstand spiegelt ein Spiel wider, in dem unsere U19 nicht nur sportlich, sondern auch mental überzeugt hat. Trotz drückender Hitze und spürbarer Erschöpfung blieb das Team konzentriert, diszipliniert und leistungsfähig – eine reife Leistung in einem wichtigen Spiel.
📸 Für mich als Teamfotograf war es eine besondere Herausforderung, bei diesen Bedingungen zu arbeiten – aber es war ebenso ein Vergnügen, diesen Kampfgeist, die Emotionen und das Miteinander im Bild festhalten zu dürfen.

Nächste Woche: Spitzenspiel gegen Reutlingen Eagles
Mit diesem Sieg bleibt die U19 der Weinheim Longhorns weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Doch der nächste Prüfstein steht bereits an: 📅 Am kommenden Wochenende geht es auswärts gegen den Tabellenzweiten, die Reutlingen Eagles – ein echtes Topspiel um die Vorentscheidung in der Juniorenregionalliga.
Wir freuen uns auf ein spannendes Duell und drücken unserem Team die Daumaen!
Let’s go Longhorns! 🐂🔥

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Baden-Württemberg BaWü Bulldogs Eagles Football Hitzeschlacht Jugend Jugendfootball Juniorenregionalliga Longhorns Ludwigsburg Reutlingen Spielbericht Tabellenführung Teamfotograf U19 Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/28-juni-2025---u19-longhorns-trotzen-der-hitze-heimsieg-gegen-ludwigsburg-bulldogs Sat, 28 Jun 2025 21:02:11 GMT
20. Juni 2025 - Abendlicht am Schwerlastkai – Hafenkulisse in warmem Glanz https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/20-juni-2025---abendlicht-am-schwerlastkai-hafenkulisse-in-warmem-glanz Abendlicht am Schwerlastkai – Hafenkulisse in warmem Glanz

Manchmal gibt es diese Abende, an denen man einfach losziehen muss. Der Blick aufs Handy, ein kurzes Vibrieren – und schon schlägt meine Fotografie-App Viewfindr zum zweiten Mal in dieser Woche Alarm: "Roter Himmel zum Sonnenuntergang erwartet!" Das klingt nach einer dieser Chancen, bei denen man nicht lange fackeln sollte.

Also habe ich am Freitagabend nach dem Essen schnell mein Equipment gepackt und mich auf den Weg in den Mannheimer Hafen gemacht – genauer gesagt zum Schwerlastkai. Diese urbane Location hat ihren ganz eigenen industriellen Charme: der Rhein im Vordergrund, der lange Kai, die Kräne und Container – und gegenüber die moderne Rheingalerie, die das Ganze mit ihrer Architektur kontrastiert.

Vor Ort angekommen, begann die für mich übliche Routine: Spot suchen, Perspektiven prüfen, Bildaufbau planen. Dann Kamera, Stativ und Filter aufbauen, Einstellungen vornehmen – und warten.

Der Sonnenuntergang entwickelte sich langsam: Zuerst schimmerte das Licht golden über dem Wasser, warf lange Schatten auf die Hafenkante und zauberte eine warme Tiefe in die Szene. Nach und nach ging das Gold in ein sanftes Orange über, das sich auf der Wasseroberfläche spiegelte und die Skyline in eine ruhige Abendstimmung tauchte.

Die von Viewfindr angekündigte Farbenexplosion blieb zwar aus – der Himmel zeigte sich eher dezent als dramatisch. Doch genau das machte den Reiz dieses Abends aus. Kein spektakulärer Feuerhimmel, keine leuchtenden Rot- und Violetttöne – sondern eine leise, stimmungsvolle Szene voller Ruhe und urbaner Ästhetik.

Für mich hat sich der Ausflug definitiv wieder einmal gelohnt. Solche Abende erinnern mich daran, dass Fotografie nicht immer von dramatischen Bedingungen lebt. Manchmal ist es das sanfte Licht, das Spiel aus Struktur, Schatten und Farbe, das eine Szenerie besonders macht.

Spät abends fiel ich schließlich müde ins Bett – denn der nächste Plan stand schon fest: Samstagmorgen zum Sonnenaufgang wieder raus. Der frühe Vogel und so…

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Abendlicht App Architektur Blog Fotografie fotografieren Fotos Fotospots Fototour Galerie goldene Hafen Hafenkulisse Industrie Landschaftsfotografie Langzeitbelichtung Licht Mannheim photography Rhein Schwerlastkai Sonnenuntergang Stunde Thein und urban urbane Viewfindr https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/20-juni-2025---abendlicht-am-schwerlastkai-hafenkulisse-in-warmem-glanz Sat, 21 Jun 2025 19:29:33 GMT
17. Juni 2025 - Magischer Sonnenuntergang am Rhein – Ein spontaner Fotoabend https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/17-juni-2025---magischer-sonnenuntergang-am-rhein-ein-spontaner-fotoabend Gestern Abend meldete sich meine Fotografie-App Viewfindr mit einem vielversprechenden Alarm: Ein intensiver Sonnenuntergang mit rotem Himmel wurde prognostiziert. Solche Gelegenheiten lasse ich mir natürlich nicht entgehen – also hieß es nach dem Abendessen und den letzten Erledigungen: Kamera packen und los!

Mein Ziel waren die Rheinterrassen – eine vertraute, aber immer wieder beeindruckende Kulisse, wenn das Licht stimmt. Vor Ort angekommen, suchte ich mir einen geeigneten Spot direkt am Wasser. Die Ausrüstung – Kamera, Stativ und Filter – war schnell aufgebaut. Dann begann das Warten.

Und tatsächlich: Die Lichtstimmung hielt, was die App versprochen hatte. Erst tauchte das goldene Abendlicht die Landschaft in weiche Wärme, dann wechselte der Himmel zu einem tiefen Blau, das langsam in kräftiges Orange überging. Als die Sonne schließlich hinter dem Horizont verschwand, explodierte der Himmel förmlich in einem leuchtenden Rot – ein magischer Moment, der schließlich in zarte Rosatöne überging.

Nicht nur fotografisch hat sich der Ausflug mehr als gelohnt – auch stimmungsmäßig war es ein Abend voller Ruhe und Schönheit. Viele andere Menschen waren ebenfalls am Ufer unterwegs, um diesen besonderen Sonnenuntergang mitzuerleben.

Solche spontanen Fotoabende sind für mich der perfekte Mix aus Technik, Natur und dem richtigen Timing. Es sind diese Momente, die mich immer wieder daran erinnern, warum ich die Fotografie so liebe.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) abendstimmung app bilder blaue blog deutschland fotografie fotografieren fotolocation fotospot fototour goldene himmel inspiration kamera landschaftsfotografie langzeitbelichtung naturfotografie rhein rheinterrassen roter sonnenuntergang stunde tipps viewfindr https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/17-juni-2025---magischer-sonnenuntergang-am-rhein-ein-spontaner-fotoabend Wed, 18 Jun 2025 10:12:44 GMT
15. Juni 2025 – Spitzenspiel mit klarem Ausgang – Longhorns dominieren gegen Albstadt https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/15-juni-2025-spitzenspiel-mit-klarem-ausgang-longhorns-dominieren-gegen-albstadt Am heutigen Sonntag war es soweit: Das lang erwartete Spitzenspiel der Bezirksliga Baden-Württemberg zwischen den Weinheim Longhorns (1. Platz) und den Albstadt Alligators (2. Platz) stand auf dem Spielplan – und ich durfte das Spiel aus nächster Nähe als Teamfotograf an der Sideline und in der Teamzone begleiten.

Schon vor Kickoff war klar: Dieses Duell sollte darüber entscheiden, wer sich an der Tabellenspitze festsetzen kann. Was dann auf dem Feld folgte, war jedoch keine enge Partie – sondern eine Machtdemonstration der Longhorns.

Spielverlauf – Kontrolle von der ersten bis zur letzten Minute

Bereits im ersten Quarter konnten unsere Herren mit einem Touchdown samt erfolgreichem Point after Touchdown (PAT) früh die Führung übernehmen – 7:0. Die Offense wirkte eingespielt, die Defense aggressiv und wachsam. Die Alligators kamen kaum aus ihrer eigenen Hälfte.

Im zweiten Quarter wurde der Druck weiter erhöht. Die Longhorns punkteten erneut dreimal – zwei Touchdowns, davon einer mit PAT, plus ein weiterer Touchdown vor der Two-Minute-Warning. Zur Halbzeitpause stand es 27:0 – eine klare Ansage an den Tabellenverfolger.

Noch vor Beginn der zweiten Halbzeit baten die Gäste aus Albstadt aufgrund der einseitigen Spielentwicklung um eine Verkürzung der Spielzeit – ein eher seltener Vorgang auf diesem Niveau, der die Dominanz der Longhorns unterstreicht.

Auch nach der Pause änderte sich nichts am Spielverlauf. Im dritten Quarter erzielten die Gastgeber einen weiteren Touchdown samt PAT, gefolgt von zwei weiteren Scores im letzten Abschnitt. Am Ende stand ein deutliches 47:0 auf der Anzeigetafel – ein Shootout-Sieg gegen den engsten Verfolger und ein klares Statement an die gesamte Liga.

Starke Leistung auf und neben dem Platz

Als Teamfotograf durfte ich die Emotionen, Dynamik und Teamenergie aus nächster Nähe festhalten. Trotz stellenweise starkem Regen herrschte auf und neben dem Platz eine beeindruckende Atmosphäre. Dazu haben nicht nur unsere Spieler beigetragen:

  • 🎶 DJ Frank Stanger sorgte mit viel Fingerspitzengefühl für den passenden Soundtrack und ließ sich selbst vom Wetter nicht ausbremsen.
  • 🎤 Stadionsprecher Karsten Krussmann führte fachkundig und souverän durch das Spiel und lieferte für Fans und Gäste alle wichtigen Infos in Echtzeit.
  • 🚗 Unser Sponsor Knapp Motors stellte mit einem Jeep Wrangler ein echtes Highlight am Spielfeldrand – ein echter Blickfang und Publikumsmagnet.
     
  • 🩺 Das Medical Team vom Gesundheitszentrum am Markt zeigte wie immer vollen Einsatz, um unsere Spieler während des Spiels optimal zu betreuen – vielen Dank für eure hervorragende Arbeit!

Ausblick

Mit dem klaren Sieg gegen die Alligators konnten die Weinheim Longhorns ihre Tabellenführung eindrucksvoll verteidigen. Die nächste Herausforderung wartet schon bald:

📅 Nächstes Heimspiel der Herren:
Samstag, 13. Juli 2025
📍 Doppelspieltag in Weinheim:
Zunächst spielt unsere U19 gegen die Ludwigsburg Bulldogs, bevor die Herren erneut aufs Feld treten.

Fans dürfen sich wieder auf Football-Action, Stimmung und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen – wir sehen uns auf dem Platz!

Let’s go Longhorns! 🐂🔥

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Albstadt Alligators am American Baden-Württemberg Bezirksliga Blog Deutschland DJ Doppelspieltag Football Footballfotograf Frank Gesundheitszentrum Jeep Karsten Knapp Krussmann Longhorns Markt Motors Shutout Sieg Spielbericht Spitzenspiel Stadionsprecher Stanger U19 Weinheim Wrangler https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/15-juni-2025-spitzenspiel-mit-klarem-ausgang-longhorns-dominieren-gegen-albstadt Sun, 15 Jun 2025 19:27:02 GMT
09. Juni 2025 – Homegameday in Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/09-juni-2025-homegameday-in-weinheim Gameday-Report: Herren Bezirksliga BaWü Weinheim Longhorns vs. Pforzheim Wilddogs II 

🔚 Endstand: 29:21

Am Sonntag empfingen wir die Pforzheim Wilddogs zum Heimspiel in der Herren Bezirksliga – ein Spiel mit zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten, das am Ende mit einem verdienten Sieg und der erfolgreichen Verteidigung der Tabellenführung endete.

In der ersten Halbzeit dominierten wir das Spielgeschehen klar. Früh im ersten Quarter brachte unsere Offense die ersten Punkte aufs Scoreboard. Auch die Defense zeigte Präsenz und ließ kaum Raumgewinn zu. Mit einer konzentrierten Teamleistung gingen wir mit 14:7 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel folgte unsere stärkste Phase: Zwei weitere Touchdowns im dritten Quarter, darunter eine erfolgreiche Two-Point-Conversion, sorgten für eine scheinbar komfortable 29:7-Führung. Zu diesem Zeitpunkt lief alles nach Plan.

Doch im letzten Viertel wurde es nochmal spannend. Das Spiel war nun geprägt von vielen Strafen – leider überwiegend gegen uns –, die den Spielfluss deutlich hemmten. Die Wilddogs nutzten diese Unruhe konsequent und kamen mit zwei Touchdowns gefährlich nahe heran. Dennoch blieb es beim 29:21-Endstand, und wir konnten den Heimsieg über die Zeit bringen.

📸 Ich durfte das Spiel als Teamfotograf begleiten und hatte das Vergnügen, viele emotionale und sportlich packende Momente einzufangen – von der Sideline bis zur Endzone.

🙏 Ein besonderer Dank gilt:
🔹 Knapp Motors, die mit einem imposanten Dodge Challenger T/A vor Ort waren und für einen echten Hingucker am Spielfeldrand gesorgt haben.

🔹 Unserem Medical Team vom Gesundheitszentrum am Markt, das mit vollem Einsatz dafür gesorgt hat, dass unsere Spieler bestens betreut und spielfähig blieben.

🔹 Unserem DJ Frank Stanger, der mit seiner Musik für die sensationelle Stimmung im Stadion gesorgt hat.



🔹 Und natürlich unseren Weinheim Royals Cheerleadern, die das Team mit voller Energie und lautstarker Unterstützung durch das gesamte Spiel getragen haben – euer Spirit war wieder einmal unverzichtbar!

🏆 Wir nehmen aus diesem Spiel wichtige Erkenntnisse mit – sowohl aus der starken ersten Hälfte als auch aus den Herausforderungen der zweiten. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und sich den Sieg verdient.

Next stop: Vorbereitung auf die kommende Partie – wir bleiben dran.
Let’s go Longhorns! 🐂🔥

 

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American Baden-Württemberg Bezirksliga Challenger Cheerleader Dodge Football Gesundheitszentrum Herrenmannschaft Knapp Longhorns Markt Motors Pforzheim Royals Spielbericht Tabellenführung Teamfotograf Weinheim Wilddogs https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/09-juni-2025-homegameday-in-weinheim Mon, 09 Jun 2025 20:51:09 GMT
01. Juni 2025 – Homegameday in Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/01-juni-2025-homegameday-in-weinheim Gameday-Report: U19 Longhorns vs. Freiburg Sacristans – Ein Spiel mit zwei Gesichtern

Am heutigen Sonntag war es wieder so weit: Heimspiel in Weinheim gegen die Freiburg Sacristans – und ich war natürlich live dabei. Als Teammanager der U19 der Weinheim Longhorns begleite ich die Jungs durch jede Phase der Saison – und als Teamfotograf versuche ich, die Emotionen, die Action und die kleinen Geschichten rund ums Spiel festzuhalten. Dieses Spiel hatte definitiv einiges davon.

Wir sind mit richtig viel Energie ins Spiel gestartet. Schon im ersten Quarter lief bei uns fast alles nach Plan. Zwei Touchdowns, beide mit erfolgreichen PATs – 14:0. Unsere Offense hat sauber gearbeitet, und unsere Defense hat den Gegner früh unter Druck gesetzt.

Im zweiten Quarter haben wir dann nochmal einen Gang hochgeschaltet: Ein weiterer Touchdown, ein Safety und nochmal ein Touchdown – zur Halbzeit stand es 30:0 für uns. Ich will ehrlich sein: In dem Moment fühlte es sich an, als hätten wir das Spiel komplett im Griff. Es war eine richtig starke erste Hälfte von uns – physisch, fokussiert und einfach dominant. Auch an der Seitenlinie war die Stimmung entsprechend – konzentriert, aber voller Energie.

Aber Football wäre nicht Football, wenn es nicht auch Wendungen geben würde. Nach der Halbzeit kamen die Sacristans mit einer ganz anderen Energie zurück. Zwei schnelle Touchdowns im dritten Quarter – plötzlich stand es nur noch 30:14, und der Druck war wieder da. Wir hatten ein bisschen den Faden verloren, waren nicht mehr ganz so präsent wie in der ersten Hälfte.

Im letzten Quarter kam Freiburg nochmal gefährlich nah ran – Touchdown, aber der PAT ging daneben: 30:20. Erst ein Safety unserer Defense hat den Deckel draufgemacht. Endstand: 32:20 für uns.

Am Ende bleibt das Wichtigste: Wir haben gewonnen. Und wir haben die Tabellenführung verteidigt – das war das Ziel. Aber das Spiel war auch ein klares Zeichen dafür, dass wir keine Sekunde nachlassen dürfen, egal wie komfortabel eine Führung scheint.

Ich bin stolz auf die Mannschaft – auf unseren starken Start, aber auch darauf, wie wir in der heißen Phase am Ende wieder zurückgekommen sind. Als Teammanager sehe ich, wie viel Arbeit, Herzblut und Disziplin hinter der Leistung steckt – auf und neben dem Feld. Und als Fotograf ist es für mich immer wieder besonders, diese Momente festzuhalten: Der Jubel nach einem Touchdown, die Spannung an der Sideline, das Durchatmen nach dem Schlusspfiff.

Jetzt heißt es: Fokus auf die nächste Partie. Wir haben gezeigt, was in uns steckt – und wir wissen auch, woran wir weiter arbeiten müssen.

Let’s go Longhorns! 🐂🔥

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) American BaWü Football Footballfotografie Freiburg Heimspiel Jugend Longhorns Regionalliga Sacristans Spielbericht Teammanager U19 Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/6/01-juni-2025-homegameday-in-weinheim Sun, 01 Jun 2025 18:33:30 GMT
25. Mai 2025 – Gameday in Bruchsal https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/25-mai-2025-gameday-in-bruchsal 25. Mai 2025 – Gameday in Bruchsal

Am heutigen Sonntag stand ein besonderes Highlight für mich auf dem Programm: Als Teamfotograf durfte ich das Auswärtsspiel der Herrenmannschaft der Weinheim Longhorns fotografisch begleiten. Gegner waren die Bruchsal Rebels, aktuell Tabellenletzter – auf dem Papier eine klare Angelegenheit für die Longhorns, dem bisherigen Tabellenführer.

Doch wie so oft kam es anders als erwartet. Bereits mit dem Kickoff war klar: Das Spiel würde kein Selbstläufer werden. Die Longhorns taten sich in den ersten beiden Quartern schwer. Zwar kontrollierten sie über weite Strecken das Spiel, doch es fehlte an Präzision und Durchschlagskraft. Die Rebels präsentierten sich kämpferisch und machten es den Gästen alles andere als leicht.

Trotzdem gelang im zweiten Quarter ein Touchdown samt verwandeltem PAT – Spielstand zur Halbzeit: 7 : 0.

In der Halbzeitpause fanden die Coaches offenbar die richtigen Worte, denn nach dem Wiederanpfiff präsentierten sich die Longhorns wie ausgewechselt. Deutlich konzentrierter und strukturierter gelangen nun die Spielzüge. Das Ergebnis: Zwei weitere Touchdowns im dritten Quarter, wobei ein PAT geblockt und ein Touchdown wegen eines Regelverstoßes zurückgenommen wurde. Spielstand am Ende des dritten Quarters: 20 : 0.

Im vierten Quarter verwalteten die Longhorns den Vorsprung souverän. Am Ende stand ein verdienter 20 : 0 Sieg – auch wenn dieser auf dem Feld härter erarbeitet war, als es das Ergebnis vermuten lässt.

Das Wetter war wechselhaft, aber trocken – ideale Bedingungen für starke Fotos und ein spannendes Spiel. Ein großes Dankeschön an die Bruchsal Rebels für das leckere Catering und die Gastfreundschaft. 

Ich konnte eine Vielzahl toller Actionfotos festhalten, die den Kampfgeist und die Emotionen auf beiden Seiten einfangen.

Ein spannender Footballtag mit einem verdienten Sieg für die Longhorns, die damit ihre Tabellenführung weiter ausbauen.

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2025 American Auswärtsspiel Bruchsal Deutschland Football Footballfotografie Fotograf Gameday Longhorns Rebels Spielbericht Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/25-mai-2025-gameday-in-bruchsal Sun, 25 May 2025 20:09:13 GMT
17. Mai 2025 – Spontane Tagestour nach Würzburg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/17-mai-2025-spontane-tagestour-nach-w-rzburg Für den vergangenen Samstag hatten wir uns eine kleine Auszeit mit Sightseeing, Fotografie und kulinarischem Genuss vorgenommen. Zunächst standen Straßburg oder Luxemburg zur Wahl – bis meine Frau die entscheidende Frage stellte: „Waren wir eigentlich schon mal in Würzburg?“ Tatsächlich nicht – bisher sind wir immer nur daran vorbeigefahren. Also fiel die Wahl kurzerhand auf Würzburg.

Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt erreichten wir die Stadt am Main und parkten direkt im Parkhaus am Marktplatz – ideal, um die Erkundung zu Fuß zu beginnen.

Unsere erste Station war die Marienkapelle mit ihrer markanten Fassade, gefolgt vom Würzburger Dom, der uns mit seiner beeindruckenden Größe und Architektur begeisterte. Weiter ging es in Richtung Main, wo wir auf der Alten Mainbrücke eine fantastische Aussicht auf die Festung Marienberg genossen – ein perfektes Fotomotiv.

Die Festung ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Der Aufstieg war sportlich, aber die Ausblicke von der Burgmauer auf das frühlingshafte Würzburg waren atemberaubend und jedes Foto wert.

Nach dem Abstieg stärkten wir uns bei einem leckeren Mittagessen in einem Restaurant in der Altstadt. Italienische Küche, freundlicher Service – genau das Richtige nach dem vielen Laufen.

Am Nachmittag besichtigten wir die Residenz Würzburg – ein architektonisches Highlight mit prunkvollen Räumen und reich verzierten Fassaden. Der angrenzende Hofgarten rundete den Besuch mit gepflegten Wegen, Brunnen und blühenden Beeten perfekt ab – ein Paradies für Foto-Enthusiasten.

Bevor wir den Heimweg antraten, gönnten wir uns noch ein Eis in einem gemütlichen Eiscafé.

Fazit: Würzburg hat uns mit seiner historischen Altstadt, der beeindruckenden Architektur, der Gastfreundschaft und seiner landschaftlichen Lage vollkommen überrascht. Ein rundum gelungener Tagesausflug – und sicher nicht unser letzter Besuch.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Altstadt Bayern Festung Fotospots fränkische Hofgarten Küche Kurztrip Mainbrücke Marienberg Residenz Städtereise Tagestour Würzburg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/17-mai-2025-spontane-tagestour-nach-w-rzburg Tue, 20 May 2025 20:34:29 GMT
11. Mai 2025 - Altstadt Speyer https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/11-mai-2025---altstadt-speyer An diesem Sonntag stand ein spontaner Ausflug nach Speyer auf dem Programm. Obwohl Speyer nur einen Katzensprung von Mannheim entfernt liegt, nehmen wir uns viel zu selten Zeit, diese wunderschöne Stadt zu erkunden.

Wir starteten am kostenfreien Parkplatz bei der Stadthalle Speyer und schlenderten gemütlich vorbei an mehreren eindrucksvollen Kirchen in Richtung Altstadt. Die Fußgängerzone lud zu einer entspannten Pause bei Kaffee und Kuchen ein, bevor wir den berühmten Dom besichtigten. Nach einer vollständigen Umrundung des Doms ließen wir den Tag mit einem entspannten Spaziergang durch die malerische Altstadt ausklingen.

Der kurze Sonntagsausflug war perfekt, um den Frühling zu genießen, die Kamera war natürlich dabei – und es sind wieder viele schöne Fotos entstanden. Ein gelungener, ruhiger Tag voller Eindrücke und kleiner Entdeckungen direkt vor der Haustür.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Altstadt Ausflug Dom Eis Fototour Frühlingsausflug Kirchen Kurztrip Rhein-Neckar Sonntagsausflug Speyer Stadthalle https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/11-mai-2025---altstadt-speyer Tue, 20 May 2025 15:20:16 GMT
09. März 2025 - Roadtrip durch den Odenwald https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/09-m-rz-2025---roadtrip-durch-den-odenwald Manche Tage beginnen ganz ohne Plan – und werden gerade deshalb besonders schön. So auch an diesem Sonntag im März, an dem meine Frau und ich spontan beschlossen, dem Alltag zu entfliehen und einen kleinen Roadtrip durch den Odenwald zu unternehmen.

Von Mannheim aus starteten wir in Richtung Bensheim und weiter nach Auerbach. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages tauchten die sanften Hügel und die noch kahlen Bäume in ein angenehmes Frühlingslicht. Über Lautertal fuhren wir weiter nach Lindenfels – ein charmantes Städtchen mit mittelalterlichem Flair. Dort erkundeten wir die beeindruckende Burgruine, die sich wie ein Wahrzeichen über die Stadt erhebt. Von den Mauern bot sich ein herrlicher Blick über das Umland – und natürlich zahlreiche Motive für meine Kamera.

Zum Mittagessen kehrten wir in die Pizzeria Franco im Zentrum von Lindenfels ein – ein echter Geheimtipp für alle, die authentische italienische Küche mögen. Gestärkt und voller Eindrücke ging es danach über Reichelsheim weiter nach Michelstadt, einem der schönsten Orte im Odenwald. Die malerische Altstadt mit Fachwerkhäusern, engen Gassen und dem berühmten Rathaus aus dem 15. Jahrhundert ist wie gemacht für einen Fotospaziergang. Im Café Elefantenhaus gönnten wir uns Kaffee und Kuchen in stilvollem Ambiente.

Der Rückweg führte uns über Erbach, vorbei am Marbach-Stausee, durch Fürth im Odenwald und Mörlenbach bis nach Weinheim – und schließlich zurück nach Mannheim. Der Tag war geprägt von Frühlingsgefühlen, spontanem Entdecken und der Freude an kleinen Momenten.

Ich habe viele Fotos mitgebracht, aber noch mehr Erinnerungen – an einen ungeplanten, perfekten Tag im Odenwald.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Altstadt Ausflug Burg Fototour Frühling im Lindenfels Marbach-Stausee Michelstadt Odenwald Reiseblog Roadtrip Sehenswürdigkeiten https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/09-m-rz-2025---roadtrip-durch-den-odenwald Tue, 20 May 2025 15:12:14 GMT
01. Februar 2025 – Mediaday mit den Weinheim Longhorns https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/01-februar-2025-mediaday-mit-den-weinheim-longhorns Der Februar startete für mich mit einem ganz besonderen fotografischen Highlight: Ich durfte den Mediaday der Weinheim Longhorns begleiten – ein kompletter Tag im Zeichen von American Football, Teamgeist und jeder Menge Fotopower.

Auf dem Plan standen Einzelporträts, Squadfotos, klassische Teamfotos sowie dynamische Actionshots. Im Fokus: die Flaggies, das Senior-Flag-Team, die U19 Tackle- und die Senior Tackle-Mannschaft. Jede Einheit hatte ihren Moment vor der Kamera – voller Energie und mit viel Herzblut bei der Sache.

Die entstandenen Aufnahmen dienen als offizielles Bildmaterial für die Website der Longhorns, sämtliche Social-Media-Kanäle, Sponsoring-Unterlagen und natürlich für die Spieler selbst. Es war mir eine große Freude, die Leidenschaft und den Spirit dieses Vereins festzuhalten.

Auch wenn der Tag lang und körperlich herausfordernd war – das Zusammenspiel aus professioneller Organisation, sportlicher Dynamik und kreativem Arbeiten hat einfach riesigen Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf weitere sportliche Projekte dieser Art!

🏈 Go Longhorns!


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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2025 American Bilder Deutschland Flag Football Fotograf Fotoreportage Fotos Fotoshooting Longhorns Media Mediaday Social Sportevent Sportfotografie Tackle Teamfotografie Teamfotos U19 Weinheim https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/01-februar-2025-mediaday-mit-den-weinheim-longhorns Tue, 20 May 2025 14:59:03 GMT
03. Januar 2025 – Mummelsee, Hornisgrinde & Allerheiligen Wasserfälle https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/03-januar-2025-mummelsee-hornisgrinde-allerheiligen-wasserf-lle Die erste Fototour des Jahres 2025 führte mich erneut in den Nordschwarzwald – mein zweiter Versuch, den Mummelsee im Schnee zu fotografieren. Früh am Morgen machte ich mich auf den Weg, in der Hoffnung auf klare Sicht und winterliche Postkartenmotive.

Zwar blieb der erhoffte Sonnenaufgang wegen leichtem Schneefall aus, doch die Szenerie vor Ort entschädigte mehr als genug: ruhige Wälder, sanft fallender Schnee und eine wunderbar winterliche Stimmung. Ich umrundete den See auf dem bekannten Rundweg und konnte dabei eine Reihe stimmungsvoller Winteraufnahmen einfangen – ein zugefrorener See, schneebedeckte Ufer und verzauberte Tannen.

Danach ging es weiter hinauf zur Hornisgrinde. Dort traf ich zufällig zwei Fotokollegen, die wie ich fasziniert von der Szenerie waren. Gemeinsam hielten wir die verschneite Hochfläche fotografisch fest – es entstanden stimmungsvolle Bilder voller Ruhe, Klarheit und frostiger Schönheit. Der Austausch mit den beiden war inspirierend, und wir beschlossen, den Rückweg ebenfalls gemeinsam anzutreten.

Unten angekommen stärkten wir uns mit einem Frühstück am Kiosk beim Erlebnishotel Mummelsee – heißer Kaffee, frische Brötchen und gute Gespräche inklusive. Bevor sich unsere Wege trennten, vernetzten wir uns noch auf Instagram – vielleicht folgt bald die nächste gemeinsame Tour.

Auf dem Heimweg legte ich spontan noch einen Stopp bei den Allerheiligen Wasserfällen ein. Auch dort herrschte winterliche Stille, und ich konnte weitere atmosphärische Aufnahmen machen. Eis, Wasser, Schnee – ein gelungener fotografischer Abschluss eines perfekten Wintertages.

Ein großartiger Start ins neue Fotojahr – mit Schnee, Natur, netten Begegnungen und jeder Menge schöner Bilder im Gepäck.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2025 Allerheiligen Baden-Württemberg Fotografie Fotospot Fototour Hornisgrinde Januar Landschaften Mummelsee Schnee Schwarzwald verschneite Wasserfälle Winter Winterausflug Winterfotografie https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/03-januar-2025-mummelsee-hornisgrinde-allerheiligen-wasserf-lle Tue, 20 May 2025 14:50:27 GMT
05. bis 16. November 2024 – Spätsommer auf La Palma https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/05-bis-16-november-2024-sp-tsommer-auf-la-palma "Mein spätester Sommerurlaub – und einer der schönsten"

Zwölf Tage auf La Palma – und jede einzelne davon ein Geschenk. Der „Sommerurlaub“ im November war mein spätester bisher, aber er fühlte sich an wie mitten im August: Sonne, Natur, Kultur, Entspannung und unzählige wunderschöne Fotomotive.

🌴 Tag 1 – Anreise
Vom kalten Stuttgart ins milde Santa Cruz de La Palma. Nach der Landung nahmen wir unseren Mietwagen in Empfang und machten uns auf den Weg in den sonnigen Westen der Insel – unser Hotel war perfekt gelegen für Erkundungstouren und zum Abschalten.

🌄 Tag 2 – Los Llanos, Tazacorte & Mirador Astronómico
Der Tag begann mit einem Bummel durch Los Llanos und einem Abstecher nach Tazacorte. Danach ging es hinauf zum Mirador Astronómico de Los Llanos – unser erster direkter Blick auf den Vulkan Cumbre Vieja, der 2021 entstanden war. Zutrauliche Raben und ein klarer Blick in den Krater rundeten das Erlebnis ab.

🔭 Tag 3 – Roque de los Muchachos & Santa Cruz
Der Aufstieg zum Roque de los Muchachos war ein absolutes Highlight. Das Observatorium auf knapp 2.400 Metern bot faszinierende Einblicke in die Astronomie – und das Panorama war schlichtweg atemberaubend. Am Nachmittag bummelten wir noch durch Santa Cruz.

🐋 Tag 4 – Pool & Whale Watching
Der Vormittag gehörte dem Pool, am Nachmittag ging es aufs Meer: eine Whale Watching Tour von Tazacorte aus. Delfine und Wale in freier Wildbahn – ein unvergessliches Erlebnis!

🏖️ Tag 5 – Strandtag & Salinen
Vormittags entspannten wir am Playa Nueva, später besuchten wir die beeindruckenden Salinen beim Leuchtturm Faro de Fuencaliente – fotogen und faszinierend.

🧵 Tag 6 – Handwerk & Naturpools
Auf dem Handwerkermarkt in Barlovento gab es lokale Kunst zu bestaunen, danach ein Bad im Naturpool El Charco Azul. Zurück führte uns der Weg durch die märchenhafte Regenwaldlandschaft des Nordens – grün, dicht und fast unwirklich.

🛍️ Tag 7 – Pool & Bummel
Ein entspannter Tag mit etwas Sonnenbaden am Pool und einem gemütlichen Stadtbummel durch Los Llanos.

🥾 Tag 8 – Wanderung in der Caldera de Taburiente
Eine anspruchsvolle, aber lohnende Wanderung zur farbenprächtigen „Cascada de Colores“. Die Caldera de Taburiente, ein riesiger Einsturzkessel mit über 10 km Durchmesser und 1.500 Metern Tiefe, ist heute ein Nationalpark – wild, ungezähmt und voller Magie.

🌋 Tag 9 – Vulkantunnel & Inselrundfahrt
Das Besucherzentrum „Caños de Fuego“ mit seinen Vulkanhöhlen gab faszinierende Einblicke in die vulkanische Aktivität der Insel. Danach umrundeten wir die Südhälfte La Palmas und schlossen den Tag mit einem Spaziergang durch Santa Cruz ab.

🔥 Tag 10 – Vulkan-Tour & Filmabend
Eine geführte Tour mit Graja Tours führte uns bis ins Sperrgebiet des neuen Vulkans. Die Gewalt der Natur war hier noch deutlich spürbar. Am Abend besuchten wir das Kino in Los Llanos und sahen „An Inhabited Volcano“ – eine berührende Doku über die Auswirkungen der Eruption auf das Leben der Einheimischen.

🌊 Tag 11 – Badespaß & Ruhe
Ein letztes Mal ins Wasser: Baden in Charco Verde und Puerto Naos. Den Tag ließen wir ganz entspannt ausklingen – Sonne tanken, Erinnerungen speichern.

✈️ Tag 12 – Rückreise
Mit schweren Herzen, vollen Speicherkarten und vielen schönen Erinnerungen ging es zurück nach Stuttgart.

📷 Fazit
La Palma hat erneut begeistert – mit seiner wilden Schönheit, der herzlichen Kultur und vielen intensiven Momenten. Ein Urlaub mit Tiefgang, Weitblick und unzähligen Bildern, die für immer bleiben.

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3. bis 7. Oktober 2024 - Wochenendtrip nach London https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/3-bis-7-oktober-2024---wochenendtrip-nach-london Ein unvergesslicher Familienausflug voller Kultur, Sport und unzähliger Fotomotive

Zum 18. Geburtstag unseres Sohnes machten wir uns auf den Weg nach London – fünf Tage, die eine perfekte Mischung aus Sightseeing, Kultur, Entertainment und sportlichem Highlight boten. Und natürlich: Die Kamera war immer mit dabei.

Tag 1 – Ankommen und Eintauchen
Nach der Anreise und einem entspannten Mittagessen starteten wir unseren Kurzurlaub mit einem Spaziergang zur Tower Bridge. Bei spätsommerlichem Licht spazierten wir entlang der Themse, genossen die Atmosphäre und schlossen den Tag mit einem gemütlichen Abendessen ab.

Tag 2 – Sky Garden & Zauberwelten
Der Tag begann mit einem Spaziergang durch Whitechapel und Aldgate. Danach besuchten wir den Sky Garden – die Aussicht von Londons „grünstem“ Hochhaus war fantastisch. Am Nachmittag ging’s weit vor die Tore der Stadt: Die Warner Brothers Studios standen auf dem Programm. Als Harry Potter-Fans war der Besuch der Originalkulissen ein echtes Highlight – Gänsehaut inklusive.

Tag 3 – London zu Fuß & NFL-Vorfreude
Wir erkundeten London weiter zu Fuß: von Whitechapel über die imposante St. Paul’s Cathedral bis hin zum lebhaften Covent Garden, wo wir eine Mittagspause einlegten. Am Nachmittag zog es uns Richtung Tottenham Stadium – dort stimmten wir uns bereits auf das NFL-Spiel am Tag darauf ein ein. Natürlich durfte ein Abstecher in den NFL-Store nicht fehlen.

Tag 4 – Game Day!
Der große Tag: Wir erlebten das NFL-Spiel New York Jets vs. Minnesota Vikings im Tottenham Hotspur Stadium. Trotz durchwachsenem Wetter war die Stimmung überwältigend. Das Stadion, die Fans, die Show – ein Erlebnis, das wir nicht so schnell vergessen werden.

Tag 5 – Abschied auf Raten
Obwohl der Rückflug erst am späten Abend geplant war, nutzten wir den Tag für eine letzte große Erkundungstour durch die Stadt. Zu Fuß entdeckten wir noch einmal viele kleine Ecken, die man als Tourist oft übersieht. Ein würdiger Abschluss, wenn auch durch die Flugverspätung mit einer späten Heimkehr verbunden.

 

Fazit:
London hat einmal mehr gezeigt, warum es zu den spannendsten Städten Europas zählt. Der Mix aus Alt und Neu, aus Tradition und Popkultur, aus Geschichte und Gegenwart ist einzigartig. Für unseren Sohn war es ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk – und für mich eine fantastische Gelegenheit, die Kamera auf Entdeckungsreise zu schicken.

Ein rundum gelungener Trip mit Familie, Emotionen, Erlebnissen – und jeder Menge Fotos für unser Reisealbum.

 

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07. September 2024 - Sinterterrassen & Falkensteiner Höhle https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/07-september-2024---sinterterrassen-falkensteiner-h-hle-neu Ein spätsommerlicher Fotoausflug im Lautertal

Ein goldener Spätsommertag, zwei motivierte Fotografen, Kamera im Gepäck – und ein Ziel: die Sinterterrassen der weißen Lauter bei Lenningen. Gemeinsam mit einem Fotobuddy traf ich mich am Parkplatz in der Lindenstraße, von wo aus wir unsere kleine Rundwanderung starteten.

Schon nach wenigen Minuten erreichten wir die Sinterterrassen – ein echtes Naturjuwel. Die Morgensonne tauchte die moosbewachsenen Kalkformationen in ein warmes Licht, das die Strukturen zum Leuchten brachte. Eine sensationelle Lichtstimmung, wie sie sich jeder Fotograf nur wünschen kann.

Anschließend folgten wir dem Lauf der weißen Lauter flussabwärts. Das klare Wasser plätscherte über Kiesbänke, begleitet von Rascheln im Gebüsch und Vogelgesang. Nach einigen Kilometern wechselten wir über eine kleine Brücke die Bachseite und folgten einem schmalen, teils verwunschen wirkenden Pfad durch den Hangwald.

Zur Mittagszeit legten wir eine Rast ein – mit Gaskocher, Töpfen und ein wenig Proviant wurde mitten in der Natur gekocht und gegessen. Eine kleine, einfache Mahlzeit schmeckt draußen einfach am besten.

Frisch gestärkt ging es dann zurück zum Parkplatz – aber der Ausflug war noch nicht vorbei. Mit dem Auto machten wir uns auf zur zweiten Etappe: der Falkensteiner Höhle. Vom dortigen Parkplatz sind es nur wenige Gehminuten bis zur beeindruckenden Höhlenöffnung. Zwar führte der Bach aufgrund der Trockenheit kaum Wasser, dennoch war der Ort imposant. Felswände, Moos, Licht und Schatten – ein faszinierendes Ensemble, das trotz fehlenden Wassers seine Wirkung nicht verfehlte.

Nach einem ausgiebigen Fotostopp machten wir uns auf den Rückweg nach Hause – die Speicherkarte gut gefüllt, die Eindrücke tief im Kopf.

📷 Fazit:
Ein rundum gelungener Spätsommertag im Lautertal. Die Sinterterrassen, das Wandern entlang der weißen Lauter, ein Mittagessen in der Natur und der Abstecher zur Falkensteiner Höhle – all das machte diesen Ausflug zu einem wunderbaren Fototag, den ich so schnell nicht vergessen werde.

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25. August 2024 - Fotosafari im Opel-Zoo https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/25-august-2024---fotosafari-im-opel-zoo Ein tierisch schöner Tag im Taunus

Manche Geschenke hinterlassen bleibende Erinnerungen – so auch dieser Ausflug, den mir mein Sohn zum Geburtstag schenkte: eine Fotosafari im Opel-Zoo bei Kronberg im Taunus. Am 25. August 2024 war es endlich so weit, und gemeinsam mit meiner Familie machte ich mich auf den Weg in den weitläufigen und liebevoll gestalteten Zoo.

In einer kleinen, geführten Gruppe unter Leitung von Frederick tauchten wir ein in die vielfältige Tierwelt des Zoos. Die Bedingungen für Fotografen waren ideal: ruhige Gruppenatmosphäre und viel Zeit an den Gehegen für spannende Fotos.

Besondere Highlights:
🐧 Pinguine, die sich elegant durchs Wasser bewegten
🦔 Stachelschweine mit beeindruckender Gelassenheit
🦩 Flamingos im zarten Morgenlicht
🐘 Elefanten, die majestätisch durch ihr Gehege zogen
🐢 Schildkröten mit faszinierender Ruhe
🦌 Rotwild im natürlichen Umfeld
🦝 Rote Pandas, flink und neugierig
🐆 Geparden – elegant, kraftvoll, fotogen

Mit der Kamera in der Hand verging die Zeit wie im Flug. Zwischen Zoom und Auslöser lag oft nur ein Wimpernschlag – und doch konnte ich zahlreiche ausdrucksstarke Tierporträts und Stimmungsbilder einfangen.

Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen mit meiner Familie im Sambesi Restaurant direkt im Zoo. Bei afrikanisch inspirierter Atmosphäre ließen wir den Tag Revue passieren – müde, zufrieden und mit vielen großartigen Aufnahmen im Gepäck.

Ein wunderschöner Tag, voller tierischer Begegnungen, familiärer Freude und fotografischer Highlights – ein Erlebnis, das noch lange nachwirkt.

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27. Mai 2024 - Skyline Frankfurt https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/27-mai-2024---skyline-frankfurt Endlich im richtigen Licht – Skyline-Sonnenuntergang in Frankfurt

Manche Fotomotive trägt man jahrelang im Kopf – und manchmal braucht es einfach Geduld, Timing und ein kleines bisschen Glück, damit sie Wirklichkeit werden. So war es bei meinem lang ersehnten Foto der Frankfurter Skyline im Sonnenuntergang. Am 27. Mai 2024 passte endlich alles.

Schon oft war ich in Frankfurt unterwegs, habe nach dem perfekten Moment gesucht: Entweder hatte ich Zeit, aber der Himmel blieb grau – oder der Himmel brannte in Orange und Rosa, aber ich war woanders. Doch an diesem Abend spielte alles zusammen. Die Sonne, der Himmel, die Stimmung – und ich war bereit.

Geparkt habe ich in der Tiefgarage Colosseo. Von dort waren es nur wenige Minuten zu Fuß bis zu meinem Spot – einem der Klassiker mit Blick auf die Skyline und die Europäische Zentralbank. Und was soll ich sagen: Die Aussicht war schlichtweg grandios. Der Himmel färbte sich langsam von Gold zu Purpur, die Glasfassaden der Wolkenkratzer reflektierten das Licht wie Diamanten.

Ich konnte zahlreiche fantastische Aufnahmen machen – von der klassischen Silhouette bis hin zu Detailaufnahmen der EZB im Abendlicht. Besonders schön: die Spiegelung der Gebäude in den ruhigeren Wasserflächen des Mains. Es war einer dieser Abende, an denen einfach alles stimmte – Motiv, Licht, Stimmung.

📷 Fazit:
Dieser Ausflug hat sich mehr als gelohnt. Ein langjähriges Fotoprojekt konnte endlich abgehakt werden – und gleichzeitig habe ich gemerkt, wie sehr sich Beharrlichkeit und Geduld in der Fotografie auszahlen. Manchmal braucht es eben Jahre für das eine perfekte Bild. Aber wenn es dann endlich da ist, weiß man: Das Warten war es wert.

 

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13. bis 15. April 2024 - Nürnberg https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/13-bis-15-april-2024---n-rnberg Ein Wochenende in Nürnberg – Kultur, Konzert & Kamera

Manche Reisen sind kurz – und trotzdem vollgepackt mit besonderen Momenten. Mein Wochenende in Nürnberg war genau so ein Erlebnis. Drei Tage, die mir in Erinnerung bleiben werden. Geschenkt wurde mir dieser Kurztrip von meiner Frau – und allein das machte ihn schon besonders.

🚉 Freitagabend – Ankommen & Auftakt
Am Freitagabend kamen wir in Nürnberg an und machten uns direkt auf zu einem entspannten Stadtbummel. Die historische Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gassen, der Blick auf die Kaiserburg und die Lichter, die sich in der Pegnitz spiegelten, sorgten für einen atmosphärischen Einstieg. Den Abend ließen wir bei einem gemütlichen Abendessen in einem kleinen Restaurant in der Altstadt ausklingen – fränkisch, lecker, herzlich.

🗺️ Samstag – Sightseeing & Scooter
Der Samstag stand im Zeichen der Stadtentdeckung. Vom Hauptmarkt über die Frauenkirche bis hinauf zur Kaiserburg – wir erkundeten Nürnberg zu Fuß, Kamera stets griffbereit. Die Stadt überrascht mit ihrer Mischung aus Geschichte und Modernität: Fachwerk, Sandstein und Streetart, alles nah beieinander.

Nachmittags stärkten wir uns in einem traditionellen Wirtshaus. Danach blieb noch etwas Zeit dazu etwas Kraft zu tanken für das anstehende Event.

Das Highlight des Tages wartete nämlich am Abend: ein Konzert von Scooter in der Arena Nürnberger Versicherung. Energie, Beats und Lasershow – ein starker Kontrast zur ruhigen Altstadt, aber ein unvergessliches Erlebnis!

📷 Sonntag – Sonnenaufgang & Abschied
Am Sonntag hieß es früh aufstehen. Noch vor Sonnenaufgang zog es mich mit der Kamera hinaus. Ich wählte einen Spot an der Pegnitz und wurde belohnt: Das sanfte Morgenlicht, das sich über die Dächer Nürnbergs legte, war magisch. Ein Moment der Stille und Dankbarkeit.

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück machten wir uns gegen Mittag auf den Heimweg – mit schönen Erinnerungen, tollen Fotos und dem Gefühl, Nürnberg ein Stück näher kennengelernt zu haben.

💬 Fazit:
Dieser Kurztrip hatte alles, was ein gelungenes Wochenende braucht: Kultur, Musik, gutes Essen, besondere Lichtmomente – und natürlich die beste Gesellschaft. Ein Geschenk, das mehr war als eine Reise – es war ein Erlebnis für Herz, Ohren und Kamera.

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25.–29. März 2024 - Istanbul https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/25-29-m-rz-2024---istanbul Rückkehr in eine alte Lieblingsstadt

Manche Städte spürt man nicht nur beim ersten Besuch – sie begleiten einen ein Leben lang. Für mich ist Istanbul genau so ein Ort. Früher war ich geschäftlich oft hier, heute komme ich privat zurück – mit der Kamera im Gepäck und dem Herzen voller Vorfreude.

✈️ Ankunft & Ortaköy
Unser Wochenendurlaub begann mit einem Flug von Frankfurt zum neuen Flughafen Istanbul (IST), einem der modernsten Flughäfen Europas. Mit dem Shuttle ging es direkt in unser Hotel nach Ortaköy – für mich der schönste Stadtteil Istanbuls. Direkt am Bosporusufer gelegen, bietet Ortaköy einen faszinierenden Mix aus Lebensfreude, Geschichte und Ruhe. Kleine Cafés, Kunsthandwerk, die berühmte Ortaköy-Moschee und der Blick auf die Bosporusbrücke machen diesen Ort für mich zu einem ganz besonderen Stück Istanbul.

🗓 Tag für Tag – Unser Istanbul-Programm

📍 Tag 1 – Ankommen in Ortaköy
Nach dem Einchecken im Hotel blieb viel Zeit zum Entschleunigen: ein Spaziergang durch Ortaköy, erste Fotos bei goldenem Licht, Tee am Bosporusufer – die perfekte Einstimmung auf die kommenden Tage.

📍 Tag 2 – Vom Taksim zum Gewürzbazar
Ein klassischer Sightseeing-Tag: Start am Taksim-Platz, weiter durch die Istiklal Caddesi – Istanbuls berühmteste Einkaufsstraße mit nostalgischer Straßenbahn – bis hinunter zum Galataturm. Von dort genossen wir die Aussicht über das goldene Horn. Über die Galatabrücke ging es dann weiter zum Gewürzbazar im Stadtteil Eminönü – farbenfroh, intensiv duftend und voller Leben. Den Tag ließen wir bei Sonnenuntergang im alten Viertel Fatih ausklingen.

📍 Tag 3 – Klassische Highlights
Heute standen die größten Sehenswürdigkeiten Istanbuls auf dem Plan: Hagia Sophia, Blaue Moschee und die Große Zisterne – eine beeindruckende Unterwasserwelt aus byzantinischer Zeit. Natürlich durfte auch ein Bummel über den Großen Basar nicht fehlen – ein Labyrinth aus über 4.000 Geschäften und ein Paradies für Fotografen.

📍 Tag 4 – Auf dem Bosporus
Ein absolutes Highlight war der Bootsausflug auf dem Bosporus. Die Stadt vom Wasser aus zu sehen, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Paläste, Minarette, Villen und Moscheen ziehen an einem vorbei, während Möwen über dem Boot kreisen. Am Abend ging es zum Shoppen in die moderne Kanyon Shopping Mall – urban, international und ein starker Kontrast zur historischen Altstadt.

📍 Tag 5 – Abschied & Rückflug
Nach einem gemütlichen Frühstück und einem letzten Spaziergang durch Ortaköy hieß es Abschied nehmen. Mit unzähligen Bildern und Erinnerungen im Gepäck traten wir den Rückflug nach Frankfurt an.

ℹ️ Istanbul in Zahlen & Fakten

Einwohner: ca. 15,5 Millionen (Stand 2023)

Fläche: ca. 5.300 km²

Geografische Lage: Auf zwei Kontinenten – Europa und Asien

Gründung: Byzantion ca. 660 v. Chr., später Konstantinopel

Wahrzeichen: Hagia Sophia, Blaue Moschee, Bosporus, Topkapi-Palast

Flughafen: Istanbul Airport (IST) – seit 2019 in Betrieb

💬 Fazit:
Istanbul ist und bleibt ein Ort voller Gegensätze – modern und historisch, laut und still, europäisch und orientalisch. Diese Reise hat mir einmal mehr gezeigt, warum ich diese Stadt so liebe. Für mich war es kein gewöhnlicher Urlaub, sondern eine kleine Heimkehr – mit neuen Perspektiven durch die Linse und alten Erinnerungen im Herzen.

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21. Januar 2024 - Mummelsee & Hornisgrinde https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/21-januar-2024---mummelsee-hornisgrinde Manchmal läuft eine Fototour ganz anders als geplant – und wird gerade deshalb unvergesslich.

Für den 21. Januar 2024 hatte ich eine klassische Winterkulisse am Mummelsee im Nordschwarzwald im Kopf: verschneite Tannen, ein weißer See und frostige Kälte. Doch schon bei der Anfahrt war klar: Schnee? Fehlanzeige. Stattdessen alles grün und wenig winterlich. Das hatte ich so nicht erwartet.

Doch dann kam der Morgen. Und mit ihm einer der magischsten Sonnenaufgänge, die ich je erlebt habe.

Während sich der Himmel in den ersten Lichtstrahlen in leuchtendes Orange, Rosa und Violett färbte, lag der Mummelsee still und zugefroren vor mir – ein fantastisches Motiv. Der glitzernde Eispanzer spiegelte die Farben des Himmels, vereinzelt zogen feine Nebelschwaden über die Wasseroberfläche. Ich umrundete den See mit der Kamera in der Hand und staunte über die Stimmung, die sich von Minute zu Minute veränderte.

Nach dieser ersten Runde zog es mich weiter hinauf: Der Aufstieg zur Hornisgrinde stand an. Oben angekommen bot sich ein weiteres Spektakel. Die Sicht war klar, das Licht perfekt – und der Blick über den Schwarzwald schlicht atemberaubend. Auch hier entstanden zahlreiche Aufnahmen, die die Stimmung dieses besonderen Morgens wunderbar eingefangen haben.

Zum Abschluss gönnte ich mir etwas Gutes: Im Schwarzwaldlädle am Mummelsee deckte ich mich mit regionalen Köstlichkeiten für ein kleines Frühstück ein. Auf dem Parkplatz, mit Blick auf den immer noch goldschimmernden See, genoss ich Brot, Käse und heißen Tee – zufrieden, erfüllt und voller Bilder im Kopf und auf der Speicherkarte.

📷 Fazit:
Keine Spur von Schnee, aber jede Menge Magie. Diese Tour hat mir wieder einmal gezeigt: Es sind oft die ungeplanten Momente, die die schönsten Bilder schenken.

 

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04. November 2023 – Goldener Herbst im Schwäbischen Wald https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/04-november-2023-goldener-herbst-im-schw-bischen-wald Wanderung durch die Wieslaufschlucht & das Strümpfelbachtal

Wenn sich das Laub bunt färbt, der Waldboden unter den Füßen raschelt und das Licht sanft durch die Bäume fällt, ist es Zeit für eine Herbstwanderung – und genau das haben wir am 4. November 2023 gemacht.

Gemeinsam mit einem Fotobuddy ging es auf eine rundum gelungene Tour durch die herbstliche Wieslaufschlucht und das Strümpfelbachtal – zwei landschaftlich beeindruckende Kleinode im Schwäbischen Wald. Der Startpunkt unserer Wanderung war der Viadukt-Parkplatz, direkt am imposanten Eisenbahnviadukt in Laufenmühle. Schon hier begann das erste Fotografieren: feiner Nebel über der Wieslauf, moosbewachsene Steine und das rostrote Blättermeer boten eine Kulisse, wie sie im Bilderbuch nicht schöner sein könnte.

Der Weg führte uns entlang plätschernder Bäche, über kleine Holzbrücken und durch schluchtartige Passagen mit wildromantischem Charme. Besonders das Strümpfelbachtal zeigte sich von seiner besten Seite – mit herabfallenden Blättern, traumhaften Wasserfälen und weichen Lichtstimmungen, die jeden Fotoauslöser zum Glühen brachten.

Nach einigen Stunden voller Eindrücke, ausgiebiger Fotopausen und vieler "Schau mal hier!"-Momente endete unsere Tour am Spiel- und Grillplatz im Steinbachtal. Dort ließen wir den Tag ganz gemütlich ausklingen – mit einem kräftigen, selbst gekochten Essen auf unseren Gaskochern. Der Duft von warmem Essen in der kühlen Herbstluft bei leichtem Nieselregen – einfach unbezahlbar.

📷 Fazit:
Eine rundum gelungene Tour, die mit ihren intensiven Farben, der friedlichen Stille im Wald und der herbstlichen Magie beeindruckt hat. Tolle Motive, gute Gespräche und ein perfekter Abschluss am Feuer – so sollte jeder Novembertag enden.

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) Baden-Württemberg Deutschland Fotobuddy Fotospots Fototour Grillplatz Herbst Herbstfarben Herbstwanderung Laufenmühle mit Naturfotografie November Schluchtenwanderung Schwäbischer Schwarzwald Steinbachtal Strümpfelbachtal Viadukt Wald Wanderung Wieslaufschlucht https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/04-november-2023-goldener-herbst-im-schw-bischen-wald Mon, 19 May 2025 07:26:34 GMT
14.  bis 30. Juni 2023 - Roadtrip durch Schottland https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/14-bis-30-juni-2023---roadtrip-durch-schottland Unterwegs im Land der Mythen, Berge und Burgen

Manche Reisen sind kurz. Manche bleiben für immer. Mein Roadtrip durch Schottland war definitiv Letzteres – und vermutlich einer der schönsten Urlaube, die ich je erleben durfte.

Über die Fährverbindung Rotterdam – Hull startete das Abenteuer auf britischem Boden. Schon die erste Etappe nach Edinburgh ließ erahnen, was in den kommenden Wochen auf mich zukommen würde: eine perfekte Mischung aus lebendiger Kultur, rauer Natur und bewegender Geschichte.

🛣️ Die Route:
Meine Stationen auf diesem sommerlichen Roadtrip durch das nördlichste Land Großbritanniens:

  • Edinburgh – Die Hauptstadt Schottlands empfing mich mit mittelalterlichem Flair, königlicher Architektur und dem allgegenwärtigen Wind, der durch die engen Gassen der Altstadt wehte. Highlight: Der Aufstieg zum Arthur’s Seat mit Blick auf die gesamte Stadt.
  • Inverness – Das Tor zu den Highlands. Entlang des Loch Ness wurde nicht nur nach dem berühmten Ungeheuer Ausschau gehalten, sondern auch das satte Grün der umliegenden Hügel bestaunt.
  • Thurso – Eine der nördlichsten Städte des Landes und perfekt gelegen, um die Küstenlinien im Norden zu erkunden. Hier spürt man die Kraft des Atlantiks – und die Stille, die ihn umgibt.

  • Aberdeen – Die Granitstadt an der Ostküste zeigte sich urbaner, aber dennoch charmant. Shopping, kulinarische Entdeckungen und ein Spaziergang entlang des Hafens standen auf dem Plan.
  • Fort William – Eingebettet zwischen Ben Nevis und dem Loch Linnhe. Hier verschmilzt das wilde Herz der Highlands mit der Gelassenheit der Seenlandschaften. Perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen – und einer meiner absoluten Lieblingsorte dieser Reise.
  • Glasgow – Die letzte Station meiner Reise war die größte Stadt Schottlands. Kreativ, laut, bunt – und voller Geschichte. Ein starker Kontrast zur Einsamkeit der Highlands, aber nicht weniger faszinierend.

🚗 Die Mischung machte’s:
Diese Reise hatte alles: Sightseeing in lebendigen Städten, Shoppen in kleinen Läden und großen Einkaufszentren, lange Wanderungen durch das Hochland, atemberaubende Panoramen entlang der Küsten und unzählige Burgen, Ruinen und geschichtsträchtige Orte.

🌄 Schottland in Zahlen und Fakten:

  • Einwohnerzahl: ca. 5,4 Millionen
  • Hauptstadt: Edinburgh
  • Höchster Berg: Ben Nevis (1.345 m)
  • Längster Fluss: River Tay (ca. 193 km)
  • Anzahl Burgen: Schätzungen gehen von über 2.000 aus
  • Amtssprachen: Englisch, Schottisch-Gälisch
  • Fläche: ca. 78.000 km²
  • Nationalgetränk: Whisky – und der schmeckt in jeder Region anders

💬 Fazit:
Schottland bietet eine einzigartige Kombination aus brutaler, fast unberührter Natur – besonders spürbar in den Highlands und auf der Isle of Skye – sowie einer bewegten Geschichte, die man an jeder Ecke sieht und fühlt.

Für mich war dieser Roadtrip mehr als nur ein Urlaub. Es war ein Eintauchen in eine andere Welt. Ein langsames, bewusstes Reisen durch Landschaften, die so dramatisch wie poetisch sind. Eine Reise voller Eindrücke, Entdeckungen und ganz vieler Bilder – einige digital, die meisten aber für immer im Herzen.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2024 Ben Burgen Edinburgh Fährverbindung Fort Geschichte Highlands Hull Isle Kultur Loch Natur Ness Nevis of Reisebericht Roadtrip Rotterdam Rundreise Schottland Sehenswürdigkeiten Skye Urlaub Wandern William https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/14-bis-30-juni-2023---roadtrip-durch-schottland Sun, 18 May 2025 19:55:06 GMT
19. bis 20. Mai 2023 - Kleine Kinzigtalsperre und Burgbachwasserfall https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/Kleine-Kinzigtalsperre-und-Burgbachwasserfall Ein Fotowochenende voller Eindrücke und Natur pur: Gemeinsam mit einem Fotobuddy war ich am 19. und 20. Mai 2023 im nördlichen Schwarzwald unterwegs – zwei Tage, die sich tief ins Gedächtnis eingebrannt haben.

Am Freitag starteten wir unsere Wanderung am Wanderparkplatz beim Burgbachwasserfall. Bereits nach wenigen Schritten begleitete uns das sanfte Rauschen des Wassers – der imposante, 32 Meter hohe Burgbachwasserfall war unser erstes Highlight. Im feuchten Morgenlicht wirkten Felsen und Farn wie verzaubert. Weiter ging es bergauf zum Burgbachfelsen, wo wir mit einem herrlichen Blick ins Tal belohnt wurden.

Der Pfad führte uns über schmale Wege, durch dichtes Dickicht, vorbei an moosbewachsenen Stämmen und verwunschenen Waldpassagen – der Schwarzwald zeigte sich von seiner wilden, ursprünglichen Seite. Nach einigen Stunden erreichten wir die Kleine Kinzigtalsperre – still, abgelegen, friedlich. Perfekt, um zur Ruhe zu kommen und die Kamera ausgiebig zu nutzen.

Am Samstag machten wir uns auf denselben Weg zurück – jedoch mit einem anderen Blick. Das Licht war weicher, die Stimmung klarer. Zurück am Burgbachwasserfall nutzten wir die frühen Morgenstunden für intensive Foto-Sessions. Die Sonnenstrahlen brachen durch die Bäume – ein magischer Moment.

Diese Zweitagestour hat uns einmal mehr gezeigt, wie viel Schönheit im Detail liegt – und wie intensiv man Natur erleben kann, wenn man mit offenen Augen und einer Kamera unterwegs ist.
Eine wunderschöne und unvergessliche Tour – mit vielen Bildern, die mehr sagen als tausend Worte.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2023 Baden-Württemberg Burgbachfelsen Burgbachwasserfall Deutschland Fotospots Fototour Fotowanderung Kinzigtalsperre Kleine Mai Naturfotografie Schwarzwald Wandern Wanderung Wasserfall Zweitagestour https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/Kleine-Kinzigtalsperre-und-Burgbachwasserfall Sun, 18 May 2025 10:21:54 GMT
24. bis 26. Juni 2022 – Eibsee, Seebensee & Drachensee https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/24-bis-26-juni-2022-eibsee-seebensee-drachensee Vom 24. bis 26. Juni 2022 war ich mit zwei meiner Fotobuddies auf einer unvergesslichen Tour in den Alpen unterwegs. Drei Tage voller Natur, Höhenmeter und natürlich jeder Menge Fotomomente.

Freitag – Ankunft am Eibsee bei leichtem Regen
Am Freitag starteten wir mit einem Besuch des Lechfalls in Füssen. Obwohl leichter Regen die Szenerie begleitete, verlieh genau dieser dem Wasserfall und der Umgebung eine ganz besondere Atmosphäre – moosbedeckt, sattgrün und mystisch. Weiter ging’s zum Eibsee, am Fuße der Zugspitze gelegen. Auch hier spiegelte sich die Stimmung des Wetters in unseren Fotos wider: dunstige Berge, ruhige Seeoberfläche und sanftes Licht – perfekt für stimmungsvolle Aufnahmen.

Samstag – Der Aufstieg zum Seebensee & Drachensee
Am Samstag stand der sportlichste Teil unserer Tour an. Früh morgens machten wir uns auf den Weg zum Seebensee. Der Aufstieg war fordernd, aber jede Anstrengung wurde mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Das türkisgrüne Wasser des Seebensees eingebettet in die Tiroler Bergwelt – einfach ein Traum!
Nach einer kurzen Pause ging es am Nachmittag noch weiter zum Drachensee. Dieser liegt etwas höher, noch abgeschiedener und wirkte fast surreal schön. Umgeben von Felswänden und noch Schneefeldern, war der Drachensee definitiv ein Highlight unserer Tour.

Sonntag – Sonnenaufgang am Eibsee
Am Sonntagmorgen klingelte der Wecker früh – sehr früh. Noch im Dunkeln standen wir am Ufer des Eibsees, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Die Stille des Morgens, das erste Licht auf der Zugspitze, das goldene Glitzern auf dem Wasser, das Alpenglühen – ein Moment, der uns tief beeindruckte und in Erinnerung bleiben wird.

Diese drei Tage waren nicht nur fotografisch ein voller Erfolg, sondern auch menschlich eine wunderbare gemeinsame Zeit. Natur, Licht, Wetter – alles hat gepasst. Eine wunderschöne und unvergessliche Tour, die wir sicher nicht zum letzten Mal gemacht haben.

 

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[email protected] (sascha.greibich.fotografie) 2022 Alpen Alpenpanorama auf Bayern Bergsee Bergseen Deutschland Drachensee Eibsee Fotobuddies Fotospots Fototour Fotowanderung Füssen Juni Landschaftsfotografie Lechfall Lechtaler Natur Naturfotografie Regenfotografie Seebensee Sonnenaufgang Tirol Tour Wandern Zugspitze https://saschagreibichfotografie.zenfolio.com/blog/2025/5/24-bis-26-juni-2022-eibsee-seebensee-drachensee Sat, 17 May 2025 21:53:11 GMT